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Archiv für Juni 2003

Der Zauberlehrling – Seminar des Jugendforums Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Mittwoch, 25. Juni 2003

Das Jugendforum der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Katholische Akademie im Erzbistum Köln veranstaltet ein Harry-Potter-Seminar für 17- bis 25-Jährige. Der Workshop findet am 12./13. Juli 2003 (Wochenende) in Bonn im Haus Venusberg statt. Schon Monate vor seiner Veröffentlichung war er ein Bestseller: Joanne K. Rowlings “Harry Potter and the Order of the Phoenix”, Teil fünf der Reihe, wurde so oft vorbestellt wie kein Buch zuvor. Wie erklärt sich der weltweite Erfolg der Romane um den Waisenjungen Harry Potter, der den Anschlag des bösen Zauberers “Du-weißt-schon-wer” überlebt, seine eigenen magischen Kräfte entdeckt und lernen muss, in den Welten der Zauberer und der “Muggles” zwischen Gut und Böse zu unterscheiden? An welche literarischen Traditionen knüpfen die Romane an, wie funktioniert das Phänomen Harry Potter? Herzliche Einladung, Harry Potters Geheimnis auf die Spur zu kommen – Fans und Skeptiker, Spezialisten und Neugierige sind gleichermaßen willkommen! Geleitet wird die Veranstaltung von einem Anglistik-Professor aus Bonn, Uwe Baumann.

Quidditch bald als Videospiel

Montag, 16. Juni 2003

Harry Potters Lieblingssport Quidditch können bald auch Muggles spielen: auf dem PC oder der Videokonsole. Das Spiel soll im Oktober auf den Mark kommen und bringt der Harry-Potter-Schöpferin nach Schätzungen englischer Zeitungen 10 Millionen £ (ca. 14 Millionen €) ein.

Auch dieses Computerspiel wird von Electronic Arts hergestellt, die bereits die Computerspiele zu den ersten beiden Potter-Bänden bzw. Filmen entwickelt haben. Die Entwicklung des Quidditch-Spieles war gar nicht so einfach: da ein PC-Spieler kaum gleichzeitg sieben Spieler gleichzeitig kontrollieren kann, haben sich die Programmier überlegt, das der Spieler nur den Sucher steuern kann. Eine Position, die Harry Potter für Gryffindor spielt. Wenn der Sucher den goldenen Schnatz, einen winzigen kleinen Ball, fängt, bekommt sein Team 150 Punkte und das Spiel ist beendet. Aber auch Taktik ist im Spiel: fängt der Sucher den Schnatz zur unpassenden Zeit, kann sein Team trotzdem verlieren: wenn das andere Team mit mehr als 150 Punkten in Führung gelegen hat. Die Team-Maskottchen haben in dem Spiel magische Kräfte. Und Harrys Freundin Hermine ist mit guten Ratschlägen zur Stelle.

Nähere Informationen des Herstellers

Ist Annes Ehe kaputt?

Montag, 16. Juni 2003

Zeitungsberichten zufolge ist auch die zweite Ehe von Anne nach zehn Jahren gescheitert. Beide lebten quasi getrennt, die Queen habe aber eine Scheidung der Princess Royal abgelehnt. Wie Zeitungen von “gut unterrichteten Quellen aus dem Palast” erfahren haben wollen, verbringen Princess Anne (52) und ihr Ehemann, Commodore Tim Laurence (48) nur noch bei Familientreffen und offiziellen Anlässen Zeit zusammen, privat würden sie sich aus dem Weg gehen.

Den Quellen zufolge habe sich das Ehepaar auseinander gelegt, dritte seien unbeteiligt. Dazu kommt, dass Commodore Laurence, ein Offizier der Königlichen Marine und früherer Kammerdiener der Queen, sich offenbar nicht richtig von der Familie aufgenommen fühlt. Einige Royals, vornehmlich Prince Charles, würden ihn immer noch wie “Personal” behandeln. Immerhin sollen Annes Kinder, Zara und Peter, die noch engen Kontakt zu ihrem Vater, Captain Mark Phillips haben, ihren Stiefvater voll akzeptiert haben.

Obwohl die Queen ihrer Tochter, besonders nach dem Tod der Queen Mother, nahe steht, hat sie ihr und Tim Laurence klar gemacht, dass sie einer Trennung oder gar Scheidung keinesfalls zustimmen würde. Und da die Prinzessin wie auch ihr Mann loyal der Krone verbunden sind, würden sie nichts tun, was der Monarchie schaden könnte.

Nun würde sich Anne noch mehr in Arbeit stürzen. Auch Laurence arbeite hart – nach seinem Ausscheiden aus der Marine – für die Regierung in Whitehall.

Beckham bekommt Orden von der Queen

Montag, 16. Juni 2003

Die Queen trauert um einen ihrer Corgis. Swift, ein Geschenk der verstorbenen Queen Mum, sei eines “natürlichen Todes” gestorben, berichtete am Donnerstag der “Daily Telegraph”. Gemäß der königlichen Tradition wurde die acht Jahre alte Hündin im Park von Schloss Windsor beigesetzt. Gedenksteine erinnern dort an die treuen Begleiter der Queen. Zuletzt war vor zwei Jahren Leitrüde Kelpie im hohen Alter von 17 Jahren verschieden.

Queen mit einem Corgi
Die Queen mit einem ihrer Corgis

Der Königin bleiben sechs Corgis: Pharos, Emma, Linnet, Rush, Minnie und Monty. Außerdem besitzt sie die drei Dorgis Brandy, Cider und Bery, Kreuzungen zwischen einem Corgi und dem Dackel ihrer verstorbenen Schwester Margaret.

Zum Schutz gegen scharfe Kiesel tragen die kurzbeinigen Hunde eigens angefertigte Gummischuhe. Ein Hofkoch ist jeden Tag drei Stunden mit der Zubereitung ihrer Mahlzeiten beschäftigt. Serviert wird auf einem Silbertablett. Die Queen ist gern selbst dabei.

Doch so niedlich sie aussehen mögen – Schoßhündchen sind die Corgis nicht. Auf dem Flughafen Heathrow attackierten sie 1994 einen Deutschen Schäferhund. Butlern, Stallmeistern, Polizisten und Postboten haben sie schon ins Bein gebissen. 1991 wurde die Queen an der Hand verletzt, als sie eine Beißerei beenden wollte.

Camilla gibt das Rauchen auf

Montag, 16. Juni 2003

Camilla Parker Bowles hat endlich das Rauchen aufgegeben. Prince Charles, ein leidenschaftlicher Gegner des Rauchens, freut sich. Aber sie hat nicht ihm zuliebe das Laster aufgegeben, sondern wegen gesundheitlicher Probleme. Parker Bowles hatte bereits schon einmal mit dem Rauchen Schluss zu machen. 1998 als Geschenk für Charles, der es “als widerliche Angewohnheit” bezeichnet. Aber auch Nikotin-Kaugummi half nicht.

Erst Probleme mit den Nebenhöhlen und Rückenprobleme haben sie zum Nachdenken gebracht. Sie fürchtete, auch unter Osteoporose zu leiden. Der Knochenschwund, der bei ihrer Mutter zum Tode führte, wird in Verbindung mit Rauchen gebracht. Ihre Ärzte diagnostizierten bei Camilla, die Präsidentin der Britischen Osteoporose-Gesellschaft ist, nicht die Krankheit. Vielmehr seien Muskel- und Nervenschwäche Ursache für die Schmerzen.

Queen trauert um einen Corgi

Montag, 16. Juni 2003

Die Queen trauert um einen ihrer Corgis. Swift, ein Geschenk der verstorbenen Queen Mum, sei eines “natürlichen Todes” gestorben, berichtete am Donnerstag der “Daily Telegraph”. Gemäß der königlichen Tradition wurde die acht Jahre alte Hündin im Park von Schloss Windsor beigesetzt. Gedenksteine erinnern dort an die treuen Begleiter der Queen. Zuletzt war vor zwei Jahren Leitrüde Kelpie im hohen Alter von 17 Jahren verschieden.

Die Queen mit einem ihrer Corgis

Der Königin bleiben sechs Corgis: Pharos, Emma, Linnet, Rush, Minnie und Monty. Außerdem besitzt sie die drei Dorgis Brandy, Cider und Bery, Kreuzungen zwischen einem Corgi und dem Dackel ihrer verstorbenen Schwester Margaret.

Zum Schutz gegen scharfe Kiesel tragen die kurzbeinigen Hunde eigens angefertigte Gummischuhe. Ein Hofkoch ist jeden Tag drei Stunden mit der Zubereitung ihrer Mahlzeiten beschäftigt. Serviert wird auf einem Silbertablett. Die Queen ist gern selbst dabei.

Doch so niedlich sie aussehen mögen – Schoßhündchen sind die Corgis nicht. Auf dem Flughafen Heathrow attackierten sie 1994 einen Deutschen Schäferhund. Butlern, Stallmeistern, Polizisten und Postboten haben sie schon ins Bein gebissen. 1991 wurde die Queen an der Hand verletzt, als sie eine Beißerei beenden wollte.

Ex-Butler muss Gegenstände aus Dianas Besitz herausgeben

Montag, 16. Juni 2003

Die Spencer-Familie hat sich außergerichtlich mit Paul Burrell, Dianas Ex-Butler geeinigt. In dem von der Polizei ausgehandeltem Deal haben sich die Spencer weitgehend durchgesetzt. Mehr als 340 Gegenstände im Wert von ca. 5 Millionen £ waren von der Polizei in der Wohnung von Dianas ehemaligem Angestellten im Jahr 2001 beschlagnahmt worden. Burrell war angeklagt worden, die Gegenstände aus dem Besitz von Diana gestohlen zu haben. Der Prozess brach zusammen, nachdem sich die Königin plötzlich erinnerte, dass ihr der Butler nach Dianas Tod erzählt habe, er habe Dokumente in Verwahrung genommen.

Burrell darf 40 Gegenstände behalten, darunter Kleidungsstücke, Schuhe und Hüte, die Diana seiner Frau Maria überlassen hatte und ein Schreibtisch, der seinem Sohn Alexander geschenkt wurde. Prince William und Prince Harry erhalten die Briefe und Karten zurück, die ihnen ihre Mutter geschrieben hatte, Prince Charles bekommt seine Aquarelle zurück. Der Großteil der Gegenstände geht an die Spencers nach Althorp, wo Dianas Bruder ein Diana-Museum aufgebaut hat.

Nur vier bis fünf Gegenstände sind noch umstritten. Peter Settelen, Dianas Stimmtrainer, erhebt Ansprüche auf die Videotagebücher der Prinzessin.

Ex-Butler Burrell hat trotzdem gut verdient: er gibt Vorträge über sein Leben in Dianas Diensten, für die er bis zu 3 500 £ verlangt.

Prince Charles setzt sich für ehemalige Soldaten ein

Montag, 16. Juni 2003

Prince Charles hat eine Organisation ins Leben gerufen, die sich um Soldaten, die aus der Armee ausscheiden, kümmern soll. Er ist darüber beunruhigt, dass viele Soldaten, die gerade noch im Irak ihr Leben eingesetzt haben, von der Gesellschaft im Stich gelassen werden, wenn sie ins Zivilleben zurückkehren. Das neue Unternehmen, finanziert von Charles’ Stiftung “Business in the Community”, dem Verteidiungsministerium und anderen staatlichen Behörden, nahm im April seine Arbeit auf. Bereits 38 Ex-Soldaten konnte geholfen werden.

Statistiken zufolge ist jeder 4. Obdachlose ein ehemaliger Soldat, 20 000 ehemalige Soldaten sind entweder obdachlos oder leben in Heimen, die Dunkelziffer könnte sogar bei 100 000 liegen.

Prince Charles, der Ehrenoberst mehrerer Regimenter ist, bemühte sich darum – nach den Kontroversen um seine Einmischungen in die Politik – dass seine Kritik an der amtierenden und den vorherigen Regierungen, zu wenig für die Soldaten getan zu haben, nicht öffentlicht werden zu lassen. Stattdessen hat er sich mit Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums auf seinem Landsitz in Highgrove getroffen und in West-London Unterkünfte für entlassene Soldaten besucht.

Zwei Königinnen sind eine zu viel

Montag, 16. Juni 2003

Zwei Königinnen sind offensichtlich eine zu viel: bei einer Parade Mitte April in Windsor brachte ein Bienenschwarm alle militärische Planung durcheinander. Als das Bienenvolk 30 Minuten vor der Parade anschwärmte, überlegte die Queen schon, die Parade nach innen zu verlegen. Aber dann rettete Peter Sheppard, der königliche Imker und Schädlingsbekämpfer die Lage. Nachher erklärte Sheppard: Die Bienenkönigin hatte ihren Bienenstock verlassen und suchte nach einem neuen Platz. Sie fand einen Stuhl und nahm ihre Begleiterinnen mit.”

Die Parade lief dann wie geplant über die Bühne. Die bereit stehende königliche Krankenschwester brauchte nicht einzugreifen. Der Vorfall war nicht der erste dieser Art: im letzten Jahr fingen Kameras in Adelaide (Australien) eine freche Fliege ein, die sich auf dem königlichen Antlitz beim Abspielen der Natioanlhymne niedergelassen hatte. Kaum war die letzte Note verklungen, scheuchte die Queen sie weg. Und im September 2002 wurde die Königin bei den Hochland-Spielen von einer Wespe angegriffefn. Prince Philip erschlug das Insekt unter Applaus der Zuschauer. Und dann waren da noch die merkwürdigen giftigen Spinnen, die im Jahr zuvor auf dem Boden von Windsor Castle von Telekom-Arbeitern gefunden wurden.

Prince Andrew sucht Käufer für Haus

Montag, 16. Juni 2003

Der Umzug von Prince Andrew von Sunninghill Park nach Royal Lodge (Windsor) zieht sich länger hin als geplant. Denn Andrew fehlt das Geld (ca. 3 Millionen £, ungefähr 4 Millionen €). Eigentlich wäre die Finanzierung kein Problem gewesen, denn der Verkauf von Andrews derzeitigem Heim Sunninghill Park sollte 10 Millionen £ einbringen. Doch es fehlt ein Käufer. Die Queen hatte Andrew das gotische Gebäude Royal Lodge mit sieben Schlafräumen, das zuletzt die Queen Mother bewohnte, unter der Bedingung überlassen, dass Andrew für die notwendigen Renovierungsarbeiten aufkommt. Die sind auch dringend nötig, denn seit dem Einzug der Queen Mother in den Dreißigern hat sich in dem Haus nicht viel geändert – auch nicht an den Wasserleitungen und sanitären Einrichtungen.

Der Prince will alles vom Feinsten: Whirlpool, Sauna und Dampfraum. Der geplante Einbau einer Bar in einen der Empfangsräume wäre dagegen schon eher nach dem Geschmack seiner Großmutter gewesen.

Andrew sucht seit einem Jahr noch einen Käufer für Sunninghill Park, das großzügige Anwesen in der Nähe von Ascot, das die Queen ihm und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson zur Hochzeit geschenkt hatte. Die ist gar nicht so böse, dass das Haus noch keinen Käufer gefunden hat: sie wohnt in dem Haus mit 12 Schlafgemächern und Personal viel lieber, als in ihrem Mietshaus in Windlesham. Dem amerikanischen Fernsehen erzählte sie: “Ich lebe dort, wo die Mädchen sind und da sie oft in Sunninghill sind, bin ich auch dort. Die Mädchen mögen meine neue Wohnung nicht, weil sie ihr Geschirr abspülen müssen, wenn sie mich besuchen.” Vielleicht muss sich die Duchess of York doch demnächst eine Spülmaschine anschaffen.


 
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