Der Zauberlehrling – Seminar des Jugendforums Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Das Jugendforum der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Katholische Akademie im Erzbistum Köln veranstaltet ein Harry-Potter-Seminar für 17- bis 25-Jährige. Der Workshop findet am 12./13. Juli 2003 (Wochenende) in Bonn im Haus Venusberg statt. Schon Monate vor seiner Veröffentlichung war er ein Bestseller: Joanne K. Rowlings „Harry Potter and the Order of the Phoenix“, Teil fünf der Reihe, wurde so oft vorbestellt wie kein Buch zuvor. Wie erklärt sich der weltweite Erfolg der Romane um den Waisenjungen Harry Potter, der den Anschlag des bösen Zauberers „Du-weißt-schon-wer“ überlebt, seine eigenen magischen Kräfte entdeckt und lernen muss, in den Welten der Zauberer und der „Muggles“ zwischen Gut und Böse zu unterscheiden? An welche literarischen Traditionen knüpfen die Romane an, wie funktioniert das Phänomen Harry Potter? Herzliche Einladung, Harry Potters Geheimnis auf die Spur zu kommen – Fans und Skeptiker, Spezialisten und Neugierige sind gleichermaßen willkommen! Geleitet wird die Veranstaltung von einem Anglistik-Professor aus Bonn, Uwe Baumann.

Quidditch bald als Videospiel

Harry Potters Lieblingssport Quidditch können bald auch Muggles spielen: auf dem PC oder der Videokonsole. Das Spiel soll im Oktober auf den Mark kommen und bringt der Harry-Potter-Schöpferin nach Schätzungen englischer Zeitungen 10 Millionen £ (ca. 14 Millionen €) ein.

Auch dieses Computerspiel wird von Electronic Arts hergestellt, die bereits die Computerspiele zu den ersten beiden Potter-Bänden bzw. Filmen entwickelt haben. Die Entwicklung des Quidditch-Spieles war gar nicht so einfach: da ein PC-Spieler kaum gleichzeitg sieben Spieler gleichzeitig kontrollieren kann, haben sich die Programmier überlegt, das der Spieler nur den Sucher steuern kann. Eine Position, die Harry Potter für Gryffindor spielt. Wenn der Sucher den goldenen Schnatz, einen winzigen kleinen Ball, fängt, bekommt sein Team 150 Punkte und das Spiel ist beendet. Aber auch Taktik ist im Spiel: fängt der Sucher den Schnatz zur unpassenden Zeit, kann sein Team trotzdem verlieren: wenn das andere Team mit mehr als 150 Punkten in Führung gelegen hat. Die Team-Maskottchen haben in dem Spiel magische Kräfte. Und Harrys Freundin Hermine ist mit guten Ratschlägen zur Stelle.

Nähere Informationen des Herstellers

Royals wollen Tourismus ankurbeln

Britanniens größer Touristenmagnet, die Königliche Familie, will dem von den Folgen des 11. Septembers, der Maul-und-Klauen-Seuche, dem Irakkrieg und schließlich dem Sars-Virus gebeutelten Tourismus im Königreich ankurbeln. Am 10. Juni werden die Royals Touristenattraktionen im ganzen Lande besuchen. Die Queen wird Buckingham Palace am 10. Juni besuchen. Hört sich nicht ungewöhnlich an, aber es geht um die Lego-Version, die in einem Freizeitpark in der Nähe ihres anderen Heims in Windsor steht.

Acht Royals machen mit bei der Kampagne, Touristenattraktionen zu vermarkten: die Queen besucht Legoland und das Dockkand-Museum in London, der Prince of Wales die Royal Mile in Edinburgh und ein Whisky-Zentrum. Princess Anne zieht es in einen Zoo in Sussex und ein Marine-Museum in Gosport, Prince Andrew trinkt ein Bier oder zwei in einem Pub in Ambleside, Sophie Wessex besucht ein Freilichttheater in Cornwall und der Duke of Kent Fountains Abbey in Nordyorkshire. Prince Edward ist in Wales, unter anderem auf einem Wohnwagenplatz zu finden.

Ursprünglich sollte die Aktion schon letztes Jahr stattinden, aber im Terminkalender war wegen des Golden Jubilee kein Platz mehr. Der richtige Buckingham Palace ist wieder im Sommer zu besichtigen, zumindest ausgewählte Räume: vom 1. August bis 28. September, für 12 £.

Dreimal Elizabeth

Die Queen lächelte im National Martime Museum unter dem dem strengen Blick ihrer Vorfahrin und Namensvetterin Elizabeth I. Die derzeitige Queen eröffnete Anfang Mai eine Ausstellung in Greenwich zum 400. Todestag der berühmten Monarchin. Auch dabei: Glenda Jackson, die die Jungfrau auf dem englischen Thron in einer BBC-Serie verkörpert hat. Vor dem Bild Elizabeth I. ließ die Queen sich zusammen mit Glenda Jackson ablichten. Jackson, zweifache Oscar-Gewinnerin, sitzt heute für die Labour Party im Unterhaus. Mit der Queen unterhielt sie sich darüber, wie unbequem die Mode zur Tudorzeit gewesen sein muss. Außer der Schauspielerin traf die Königin noch Kinder in Kostümen aus der Zeit Elizabeth I. Der siebenjährige Jeffrey, verkleidet als Sir Francis Drake (den Elizabeth I. hinrichten ließ), fragte die königliche Besucherin: „Bist du eine Königin?“. Sie antwortete schlicht „Yes.“

Charles zieht um

Prince Charles zieht vom James’s Palace nach Clarence House um. Das Haus war nach dem Tod der Queen Mum frei geworden. Zuvor wird es kräftig renoviert. Bei den Planungen hilft dem Thronfolger Camilla Parker Bowles, die zwar nicht miteinziehen, aber ein Büro im Haus erhalten wird. Das vom Architekten John Nash 1825 entworfene Gebäude wird zurzeit kräftig modernisiert. Die verstorbene Queen Mother hatte seit ihrem Einzug 1953 praktisch nichts verändert. Die Renovierungsarbeiten kosten den britischen Steuerzahler 4,5 Millionen £. Aber auch der Prince of Wales steuert Geld aus seinem Privatvermögen bei.

Camilla Parker Bowles wird in Clarence House ein Privatbüro erhalten und ihren eigenen persönlichen Assistenten. Sie behält aber ihr eigenes Haus in Lacock, in der Nähe von Highgrove, dem Landsitz von Prince Charles. Mrs. Parker Bowles unterstützt Charles bei den Planungsarbeiten. Ebenso Michael Fawcett, der wegen des geplatzten Prozesses gegen Dianas Butler Paul Burrell als Charles‘ persönlicher Berater zurücktreten musste. Nun arbeitet Fawcett freiberuflich für Charles. Der Thronfolger will den Stil des Hauses bewahren, nur die Räume für Prince William und Prince Harry sollen moderner eingerichtet werden.

Clarence House wird für die Öffentlichkeit erstmalig im Sommer geöffnet sein: vom 6. August bis zum 17. Oktober. Die Tickets kosten für Erwachsene 5 £ für Kinder unter 17 Jahren 3 £ und können online bestellt werden.

Prince Andrew sucht Käufer für Haus

Der Umzug von Prince Andrew von Sunninghill Park nach Royal Lodge (Windsor) zieht sich länger hin als geplant. Denn Andrew fehlt das Geld (ca. 3 Millionen £, ungefähr 4 Millionen €). Eigentlich wäre die Finanzierung kein Problem gewesen, denn der Verkauf von Andrews derzeitigem Heim Sunninghill Park sollte 10 Millionen £ einbringen. Doch es fehlt ein Käufer. Die Queen hatte Andrew das gotische Gebäude Royal Lodge mit sieben Schlafräumen, das zuletzt die Queen Mother bewohnte, unter der Bedingung überlassen, dass Andrew für die notwendigen Renovierungsarbeiten aufkommt. Die sind auch dringend nötig, denn seit dem Einzug der Queen Mother in den Dreißigern hat sich in dem Haus nicht viel geändert – auch nicht an den Wasserleitungen und sanitären Einrichtungen.

Der Prince will alles vom Feinsten: Whirlpool, Sauna und Dampfraum. Der geplante Einbau einer Bar in einen der Empfangsräume wäre dagegen schon eher nach dem Geschmack seiner Großmutter gewesen.

Andrew sucht seit einem Jahr noch einen Käufer für Sunninghill Park, das großzügige Anwesen in der Nähe von Ascot, das die Queen ihm und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson zur Hochzeit geschenkt hatte. Die ist gar nicht so böse, dass das Haus noch keinen Käufer gefunden hat: sie wohnt in dem Haus mit 12 Schlafgemächern und Personal viel lieber, als in ihrem Mietshaus in Windlesham. Dem amerikanischen Fernsehen erzählte sie: „Ich lebe dort, wo die Mädchen sind und da sie oft in Sunninghill sind, bin ich auch dort. Die Mädchen mögen meine neue Wohnung nicht, weil sie ihr Geschirr abspülen müssen, wenn sie mich besuchen.“ Vielleicht muss sich die Duchess of York doch demnächst eine Spülmaschine anschaffen.

Zwei Königinnen sind eine zu viel

Zwei Königinnen sind offensichtlich eine zu viel: bei einer Parade Mitte April in Windsor brachte ein Bienenschwarm alle militärische Planung durcheinander. Als das Bienenvolk 30 Minuten vor der Parade anschwärmte, überlegte die Queen schon, die Parade nach innen zu verlegen. Aber dann rettete Peter Sheppard, der königliche Imker und Schädlingsbekämpfer die Lage. Nachher erklärte Sheppard: Die Bienenkönigin hatte ihren Bienenstock verlassen und suchte nach einem neuen Platz. Sie fand einen Stuhl und nahm ihre Begleiterinnen mit.“

Die Parade lief dann wie geplant über die Bühne. Die bereit stehende königliche Krankenschwester brauchte nicht einzugreifen. Der Vorfall war nicht der erste dieser Art: im letzten Jahr fingen Kameras in Adelaide (Australien) eine freche Fliege ein, die sich auf dem königlichen Antlitz beim Abspielen der Natioanlhymne niedergelassen hatte. Kaum war die letzte Note verklungen, scheuchte die Queen sie weg. Und im September 2002 wurde die Königin bei den Hochland-Spielen von einer Wespe angegriffefn. Prince Philip erschlug das Insekt unter Applaus der Zuschauer. Und dann waren da noch die merkwürdigen giftigen Spinnen, die im Jahr zuvor auf dem Boden von Windsor Castle von Telekom-Arbeitern gefunden wurden.

Prince Charles setzt sich für ehemalige Soldaten ein

Prince Charles hat eine Organisation ins Leben gerufen, die sich um Soldaten, die aus der Armee ausscheiden, kümmern soll. Er ist darüber beunruhigt, dass viele Soldaten, die gerade noch im Irak ihr Leben eingesetzt haben, von der Gesellschaft im Stich gelassen werden, wenn sie ins Zivilleben zurückkehren. Das neue Unternehmen, finanziert von Charles‘ Stiftung „Business in the Community“, dem Verteidiungsministerium und anderen staatlichen Behörden, nahm im April seine Arbeit auf. Bereits 38 Ex-Soldaten konnte geholfen werden.

Statistiken zufolge ist jeder 4. Obdachlose ein ehemaliger Soldat, 20 000 ehemalige Soldaten sind entweder obdachlos oder leben in Heimen, die Dunkelziffer könnte sogar bei 100 000 liegen.

Prince Charles, der Ehrenoberst mehrerer Regimenter ist, bemühte sich darum – nach den Kontroversen um seine Einmischungen in die Politik – dass seine Kritik an der amtierenden und den vorherigen Regierungen, zu wenig für die Soldaten getan zu haben, nicht öffentlicht werden zu lassen. Stattdessen hat er sich mit Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums auf seinem Landsitz in Highgrove getroffen und in West-London Unterkünfte für entlassene Soldaten besucht.

Ex-Butler muss Gegenstände aus Dianas Besitz herausgeben

Die Spencer-Familie hat sich außergerichtlich mit Paul Burrell, Dianas Ex-Butler geeinigt. In dem von der Polizei ausgehandeltem Deal haben sich die Spencer weitgehend durchgesetzt. Mehr als 340 Gegenstände im Wert von ca. 5 Millionen £ waren von der Polizei in der Wohnung von Dianas ehemaligem Angestellten im Jahr 2001 beschlagnahmt worden. Burrell war angeklagt worden, die Gegenstände aus dem Besitz von Diana gestohlen zu haben. Der Prozess brach zusammen, nachdem sich die Königin plötzlich erinnerte, dass ihr der Butler nach Dianas Tod erzählt habe, er habe Dokumente in Verwahrung genommen.

Burrell darf 40 Gegenstände behalten, darunter Kleidungsstücke, Schuhe und Hüte, die Diana seiner Frau Maria überlassen hatte und ein Schreibtisch, der seinem Sohn Alexander geschenkt wurde. Prince William und Prince Harry erhalten die Briefe und Karten zurück, die ihnen ihre Mutter geschrieben hatte, Prince Charles bekommt seine Aquarelle zurück. Der Großteil der Gegenstände geht an die Spencers nach Althorp, wo Dianas Bruder ein Diana-Museum aufgebaut hat.

Nur vier bis fünf Gegenstände sind noch umstritten. Peter Settelen, Dianas Stimmtrainer, erhebt Ansprüche auf die Videotagebücher der Prinzessin.

Ex-Butler Burrell hat trotzdem gut verdient: er gibt Vorträge über sein Leben in Dianas Diensten, für die er bis zu 3 500 £ verlangt.

Queen trauert um einen Corgi

Die Queen trauert um einen ihrer Corgis. Swift, ein Geschenk der verstorbenen Queen Mum, sei eines „natürlichen Todes“ gestorben, berichtete am Donnerstag der „Daily Telegraph“. Gemäß der königlichen Tradition wurde die acht Jahre alte Hündin im Park von Schloss Windsor beigesetzt. Gedenksteine erinnern dort an die treuen Begleiter der Queen. Zuletzt war vor zwei Jahren Leitrüde Kelpie im hohen Alter von 17 Jahren verschieden.

Die Queen mit einem ihrer Corgis

Der Königin bleiben sechs Corgis: Pharos, Emma, Linnet, Rush, Minnie und Monty. Außerdem besitzt sie die drei Dorgis Brandy, Cider und Bery, Kreuzungen zwischen einem Corgi und dem Dackel ihrer verstorbenen Schwester Margaret.

Zum Schutz gegen scharfe Kiesel tragen die kurzbeinigen Hunde eigens angefertigte Gummischuhe. Ein Hofkoch ist jeden Tag drei Stunden mit der Zubereitung ihrer Mahlzeiten beschäftigt. Serviert wird auf einem Silbertablett. Die Queen ist gern selbst dabei.

Doch so niedlich sie aussehen mögen – Schoßhündchen sind die Corgis nicht. Auf dem Flughafen Heathrow attackierten sie 1994 einen Deutschen Schäferhund. Butlern, Stallmeistern, Polizisten und Postboten haben sie schon ins Bein gebissen. 1991 wurde die Queen an der Hand verletzt, als sie eine Beißerei beenden wollte.