Bill Gates wird zum Ritter geschlagen
Mittwoch, 11. Februar 2004Microsoft-Gründer Bill Gates soll – wie das britische Außenministerium bekannt gab – zum Ritter geschlagen werden für seine Verdienste um die britische Wirtschaft wegen seiner Unterstützung im Kampf gegen Armut in der Welt. Gates darf als Nicht-Brite den Adelstitel “Sir” nicht führen, wohl aber die Buchstaben KBE (Knight of the British Empire) hinter seinen Namen setzen. Gates sei – so ein Unternehmenssprecher – von der Nachricht “absolut begeistert”.
Microsoft hat in Großbritannien 2000 Arbeitsplätze geschafffen. An der Universität Cambride wird seit Jahren ein Stipendien-Programm für Computer-Studien gefördert. Daneben fördern Bill Gates und seine Ehefrau Melinda mit Rekordsummen Aids-Projekte in Indien. Kürzlich traf Mrs. Gates in Kalkutta Prostituierte, die in ihrer Freizeit Aufklärung über die Immunkrankheite leisten.
Vor Gates haben bereits andere Amerikaner die hohe Ehrung erhalten, so der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani, Regisseur Stephen Spielberg und George Bush Senior.
Sollte Microsoft die Spam-Flut tatsächlich binnen sechs Monate in den Griff bekommen, wie von Gates kürzlich auf einer Computer-Messe in Aussicht gestellt, hätte der den Ritterschlag mit Sicherheit verdient.
