Greenway revisited

Heute habe ich einen Festival-freien Tag. Ich verzichte auf die französische Verfilmung von „Sparkling cyanide“ aus der Reihe „Les petits meurtres d’Agatha Christie“ und auch auf die deutsche Verfilmung „Die Abenteurer GmbH“ von 1929 am Nachmittag. Die Lesung aus „They Came to Baghdad“ um 10 Uhr im Zelt vor Torre Abbey nehme ich aber noch mit. John Telfer, der Vicar aus der Dauer-Hörspielserie „The Archers“, liest die ersten beiden Kapitel. Dann spaziere ich noch etwas durch Torquay. Der Pavillon ist immer noch geschlossen. Wie man mir sagt, soll er Bestandteil eines Hotels werden, das an Stelle des benachbarten Parkhauses gebaut werden soll.

An Nachmittag fahren Norman und ich dann nach Greenway. Eine Christie-Week ohne einen Besuch in Greenway wäre keine richtige Christie-Week, finden wir. Der National Trust hat seine Policy geändert: inzwischen darf man im Haus fotografieren, sofern man kein Blitzlicht verwendet. Ich mache davon reichlich Gebrauch. Nach dem Gang durchs Haus verweilen wir noch bis kurz vor Schließung im Garten.

Auf dem Rückweg nach Torquay setzt mich Norman in Paignton ab, da ich noch eine Aufführung von „The Hollow“ sehen möchte. Andere Christe Fans, die die Aufführung schon gesehen hatten, sind voll des Lobes. Sie sei die beste Amateur-Aufführung, die sie je gesehen hätten. Nach dem Stück kann ich mich dem Urteil anschließen, die Rollen sind ausgezeichnet besetzt, was auch daran liegt, dass Halb-Professionelle mitspielen. Besonders Yvonne Tilley in der schwierigen Rolle als Lady Angkatell überzeugt. Das Theater ist voll besetzt, darunter überraschend viele junge Leute aus unterschiedlichen Länder. Es scheint ihnen gut zu gefallen, sie lachen und stöhnen an den überraschenden Stellen im Stück auf.

Nach dem Stück fahre ich mit zwei Frauen aus unserem Christie-Kreis, die ebenfalls „The Hollow“ gesehen hatten, im Bus zurück nach Torquay, wo sich der gesamte Christie-Kreis im Grand Hotel trifft.

Die Fotos des Tages in meinem Fotoalbum

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