Zurück nach London und Billy

Für mich heißt es wieder, Abschied von Torquay und dem Hotel Cavendish zu nehmen. Letzteres fällt mir nicht schwer, da in der Nacht Gäste eines Junggesellenabschieds sich lautstark stritten. Dabei wurde einem der Partygäste die Nase gebrochen, so dass die Ambulanz kommen musste. Morgens um 6 Uhr stand er wieder geräuschvoll auf dem Flur.

Das Christie-Festival geht noch bis einschließlich Sonntag weiter. Der Ball in Greenway am Samstag ist sicher ein Highlight. Ich aber fahre am Samstagmorgen zurück nach London, wo ich am frühen Nachmittag eintreffe. In der City ist es äußerst voll, trotz der Konkurrenz durch das Internet werden die Kaufhäuser offenbar nach wie vor frequentiert. DVD- und CD-Geschäfte sind aber sehr selten in London geworden.

Wenn mir jemand Anfang des Jahres gesagt hätte, dass ich mir in diesem Jahr mir dreimal „Billy Elliot – The Musical“ ansehen würde, hätte ich es wahrscheinlich selber nicht geglaubt. Das Musical hat mich aber derart beeindruckt und begeistert, dass ich an meinem letzten Abend in London eine weitere Aufführung anschaue. Diesmal ist der gerade mal zehn Jahre alte Thomas Hazelby „Billy“. Ich habe einen sehr guten Platz vorne und kann dem musikalischem Leiter bei der Arbeit über die Schulter gucken. Wieder eine gelungene Aufführung,die drei Stunden vergehen wie im Fluge.

Am Sonntagmittag geht es dann mit U-Bahn, Zug und – da auf der Strecke am Wochenende gebaut wird – mit Schienenersatzverkehr (der sehr gut organisiert ist) nach Southend. Der Rückflug verläuft reibungslos. Leider wird kurz darauf die Verbindung Münster/Osnabrück – London-Southend eingestellt. Im nächsten Jahr muss ich also anders anreisen, denn die zweite Konferenz „Bodies from the Library“ steht bereits auf meinem Reiseplan.

Die Fotos vom Tag in meinem Fotoalbum

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