Joanne K. Rowling heiratete heimlich

Die Schöpferin von Harry Potter hat ihren langjährigen Freund geheiratet – weit weg von den Paparazzi in der Einöde Schottlands.

„Marry Potter“ titelte die englische Boulevardsonntagszeitung „News of the world“. Die Bestsellerautorin Jane K. Rowling hat den Paparazzi ein Schnippchen geschlagen und heimlich geheiratet. Rowlings Managerin bestätigte den Bericht.

Rowling (35) gab ihrem langjährigen Freund Neil Murray (30) am zweiten Weihnachtstag in Schottland das Jawort. Die Schriftstellerin und der der Mediziner waren jeweils schon einmal verheiratet. Rowlings Tochter aus erster Ehe war Brautjungfer. Angeblich hatten die beiden bereits im Sommer geplant, auf den Galapagos-Inseln zu heiraten. Das Unternehmen scheiterte jedoch, weil Journalisten von der Sache Wind bekamen. Die Hochzeit fand nun in ihrem gerade für mehrere Millionen Mark gekauften Haus in Schottland statt. Das „Killiechassie House“ ist ein Landsitz aus dem 19. Jahrhundert und hat neben zahlreichen Schlafzimmern, Ankleideräumen, einer riesigen Küche auch einen imposanten Ballsaal und ein Atelier.

Japanische Fans bringen Suchet als Poirot zurück den Bildschirm

Christie-Detektiv benutzt seine “ kleinen grauen Zellen“ in einer neuen TV-Serien

David Suchet, der Schauspieler, der Dame Agatha Christies Hercule Poirot spielte, muss seinen gewachsten Schnurrbart entstauben für eine Rückkehr zu der Rolle, nachdem sich die Detektivfernsehgeschichte als Kult-Serie in Japan erwiesen hat.

Fünf Jahre nachdem ITV das populäre Programm nach den Detektivgeschichten über einen belgischen Detektiv abgesetzt hat ist Poirot zurück in der Produktion.

London Weekend Television (LWT), Produzent der Originalserie und nun Teil der Granada Media Group, gibt 5 Millionen £ für zwei neue Episoden, die im Frühjahr 2001 ausgestrahlt werden sollen, aus. Es wird erwartet, dass mehr folgen.

Suchet, ein klassisch ausgebildeter Schauspieler, war erfreut zu der Rolle zurückzukehren, die ihn berühmt gemacht hat. Er hat wieder Hoffnungen, dass alle Poirotgeschichten noch verfilmt werden. In Japan war die Poirot-Serie ein Riesenerfolg. Die Japaner, die sehr präzise sind, haben, so Suchet, eine Schwäche für Poirot, auch die Amerikaner wollten neue Folgen. LWT hatte die Serie nach 49 Folgen wegen der hohen Produktionskosten eingestellt. So blieben 25 der Christie-Geschichten um Poirot unverfilmt.

Suchet hatte keine Ahnung, wie populär er in Japan ist. „Selbst ohne Kostüm schien jeder zu wissen, wer ich bin. Und ich wurde in den Hauptnachrichten interviewt.“ Die neuen zweistündigen Filmen basieren auf den Romanen „Mord in Mesopotamien“ und „Das böse unter der Sonne/Rätsel um Alena“.

Torquay will Christie vermarkten

Der English Riviera Tourist Board will mit dem Namen der berühmten Krimiautorin den Tourismus in der südenglischen Staat ankurbeln. Die Familie der in Torquay geborenen Schriftstellerin gab jetzt ihren Widerstand dagegen auf. Der Meinungswechsel folgt der Übernahme der Aktienmehrheit an Agatha Christie Limited durch die Gesellschaft Charion, die Bars um Nachtclubs betreibt. Der Tourismus-Verein will ein Agatha-Christie-Zentrum eröffnen, in dem Ausstellungen, Vorlesungen und Workshops laufen sollen. Außerdem sollen Christie-Touren und Mystery-Weekends angeboten werden. Auch überlege man, ein jährliches Festival abzuhalten.

Matthew Prichard, Agatha Christies Enkel und Vorsitzender von Agatha Christie Ltd., sagte: „Ich hoffe, klassische Souvenirs wie Teetassen, aber keine Schlüssel Ringe, werden angeboten.“

Im Jahre 1999 wurde Agatha Christies früheres Haus Greenway, nahe Torquay, vom National Trust übernommen. Aber solange die Tochter der Krimiautorin, Mrs. Hicks, dort lebt, wird das Haus für die Öffentlichkeit nicht geöffnet. Die Gärten konnten im Sommer 2000 erstmals besichtigt werden.

Poirot mit Laptop auf dem Orientexpress?

Wird Hercule Poirot künftig nicht mehr allein „auf seine kleinen grauen Zellen“ vertrauen, sondern einen Laptop und einen Palm Pilot benutzen? Eine neue TV-Version von Agatha Christies „Mord im Orient Express“ passt den Klassiker an die Moderne an. Trotzdem kann sich der Detektiv mit der modernen Technologie so ganz nicht anfreunden. Als als man ihn fragt: „Ich dachte, sie hassen Computer, Poirot?“, lässt ihn das Drehbuch antworten: „Schon. Sie sind ein schlechte Ersatz für die kleinen grauen Zellen, aber manchmal können Sie überraschend nützlich sein.“

Der Startschuß für den Film fiel Anfang Februar. Alfred Molina, zur Zeit im Film „Chocolat“ zu sehen, schlüpft diesmal in die Rolle des berühmten belgischen Detektives. Bereits 1974 wurde der Film mit großem Staraufgebot verfilmt. Albert Finney verkörperte damals Poirot. Produziert wird die Neuverfilmung von der Agatha Christie Ltd. und der amerikanischen Fernsehgesellschaft CBS.

Hochzeit von Edward und Sophie

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen waren Tausende von „Hochzeitstouristen“ in Windsor auf den Beinen um bei der letzten königlichen Trauung des Jahrtausends dabei zu sein. Einige hatten die Nacht im Schlafsack verbracht, um einen möglichst guten Platz zu ergattern. Gegen Samstagnachmittag zog sich allerdings der Himmel zu. Der erste Gast war der Erzbischof von Canterbury, Dr. George Carey. Die Queen, die normalerweise als letzte erscheint, traf bereits vor den Eltern der Braut ein. Der Bräutigam und seine beiden Brüder spazierten von Windsor Castle zur Kapelle, wo sie 15 Minuten zu früh eintrafen. Sie schlugen die Zeit im Souvenirladen der Kirche tot. Die Braut selbst kam drei Minuten zu spät.

In einem einfachen Traugottesdienst von nur 45 Minuten wurden Edward und Sophie getraut. Der Gottesdienst begann um 17 Uhr. Anwesend auch Prinzessin Margaret, die immer noch an ihren Verbrennung nach einem zu heißen Bad litt. Sie saß bleich in einem Rollstuhl und konnte während der Feier nicht aufstehen, während ihre 98-jährige Mutter sich bei der Nationalhymne erhob. Auf dem Höhepunkt der Zeremonie hatte Edward Schwierigkeiten, seiner Braut den Ring auf den Finger zu streifen. Sophie dagegen steckte den Ring ihrem Mann mühelos an den kleinen Finger seiner linken Hand. Auch Charles und Andrew trugen bei der Hochzeit ihren Ehering am kleinen Finger. Nach dem Gottesdienst fuhr das Paar in einer Kutsche durch Windor. Die zahlreichen Fotografen warteten vergeblich auf den Hochzeitskuss.

Circa 200 Millionen Menschen sahen das Ereignis am Fernsehschirm. im Gegensatz zu bisherigen königlichen Hochzeiten musste die übertragende BBC diesmal für die Rechte zahlen. Prince Edward verfügte, dass das Geld an einen wohltätigen Zweck geht. Die Bilder wurde von der BBC an 31 Länder verkauft.

Facts

Ort der Hochzeit: St. George Kapelle in Windsor Castle aus dem 16. Jahrhundert, eines der schönsten spätgotischen Bauwerke Großbritannien. Normalerweise finden königliche Hochzeiten in der Westminster Abbey statt. Charles und Diana heirateten in der St. Paul’s Cathedral in London. Die St. George Kapelle ist mehr eine Familienkapelle. Hier wurde zum Beispiel Prince William getauft und konfimiert. Hier haben zahlreiche Monarchen ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Kapelle ist darüberhinaus Sitz des Hosenbandordens.

Gäste: 6000 Schaulustige wurden in den Hof von Windsor Castle zugelassen. Einige Plätze blieben aber unbesetzt. Die Schwarzhändler gingen von £ 350 auf £ 100 für Karten heruten. Unter 550 geladenen Ehrengästen waren hauptsächlich Freunde und Verwandte des Paares, aber auch Prominente wie John Travolta, John Cleese und Andrew Lloyd Webber. Premierminister Tony Blair wünschte vom G-8-Gipfel in Köln aus einen „wundervollen Tag“. Sarah Ferguson wurde erst gar nicht eingeladen. „Ich wäre gerne gegangen“, wurde „Fergie“ von der britischen Nachrichtenagentur PA zitiert. Sie freue sich aber für ihre beiden Töchter Beatrice und Eugenie, die im Gegensatz zu ihr eine Einladung bekommen hatten. Andrew war sogar Trauzeuge zusammen mit seinem Bruder Charles. Fergie ist bei Hofe nicht wohlgelitten, Prince Philip hatte sie noch vor kurzem als „seltsam“ bezeichnet. Auf Kritistieß, dass auch die adeligen Gäste beim Buffet anstehen müssen. Das sei für Fürsten „viel zu unterschichtmäßig“. Zum Essen spielte eine Band der Marine HIts von den Village People, Tom Jones und anderen. Edward sprach den Toast auf „unsere Gastgeberin und die vielleicht wundervollste Mutter der Welt“ aus. Wie es hieß, ging es bei der Party sehr familiär zu. Die Gäste vermischten sich und die Königin und Prinz William und Harry verbrachten die meiste Zeit damit, herumzugehen und mit den Gästen zu plaudern.

Kleidung: Die verschleierte Braut trug ein langes, handgefärbtes Seidenkleid mit V-Ausschnit und hochgeschlitzem Rock. Sophie musste in letzter Minute ihre Schuhe zurückgehen lassen, nachdem sie festgestellt hatte, dass die pfirsichfarbenen Pumps nicht zum Kleid passten. Edward konnte als erster Königssohn seit Jahrhunderten keine Uniform zur Vermählung anlegen: Er hatte seine Offizierslaufbahn nach nur 14 Wochen abgebrochen.

Ringe: Die 22karätigen Trauringe wurden aus walisischem Gold gefertigt, gefördert in der Prince Edward-Mine.

Geschenke: Prinz Edward hat mit einer überlangen Wunschliste Kopfschütteln verursacht. Der Prinz, der eigentlich schon alles haben dürfte, wünschte sich zu seiner Hochzeit unter anderem eine Stereoanlage und einen Fernseher. Dabei hat er gleich die Marke und den fünfstelligen (!) Preis dazugeschrieben, um sicherzustellen, dass er nur das Beste bekommt. Das billigste Präsent auf der Liste ist eine Kaffeetasse für 255 Mark, für ein besonderes Milchkännchen dageben, muss man schon 30 000 Mark aufbringen, selbst ein Teesieb hat seinen Preis: 18 000 Mark. Die Angestellten des Königshofes, die selten mehr als 21 000 Mark im Jahr verdienen, sollten zusammen 30 000 Mark aufbringen. Per Rundschreiben wurde ihnen ihr jeweiliger Anteil mitgeteilt. Doch zusammengekommen sind nur einige hundert Pfund.

Gehorsam: Sophies Entscheidung, ihrem Ehemann auch Gehorsam zu versprechen, hat die Öffentlichkeit überrascht. Der gesamte Gottesdienst war eher traditionell ausgelegt.

Titel: Am Morgen der Hochzeit ernannte die Queen das Hochzeitspaar zum Graf und zur Gräfin von Wessex sowie zum Viscount bzw. Countess Severn. Nach dem Tode von Prinz Philip werden sie auch den Titel Herzog und Herzogin von Edinburgh erhalten. Die Entscheidung ist ein Kompromiss zwischen Tradionalisten und Modernisten, die die königlichen Titel begrenzen wollen. Edward selbst ist trotz seiner sonst modernen Einstellung zur Monarchie sehr an Titeln interessiert. Der letzte Träger des Titels Earl of Wessex war ein Kommandant im Krimkrieg. Wie später bekannt wurde kam Prince Edward auf die Idee, sich Earl of Wessex zu nenen, durch den Film „Shakespeare in love“. In dem Film ist die fiktve Figur des Earl of Wessex Konkurrent des Dichterkönigs William Shakespeare in der Gunst der schönen Viola (Oscar-Preisträgerin Gwyneth Palthrow). Der Film dürfte Edward gut gefallen haben, weil ihn Geschichte und Theater schon immer interessiert haben.

Kurze Flitterwochen: Da die Brautleute beruflich so eingespannt sind, blieben ihnen nur eine Flitterwoche in Balmoral Castle in Schottland. Inzwischen sind sie wieder an der Arbeit.

Williams falsches Lachen: Wie Hoffotograf Sir Geoffrey Shakerley enthüllte, wurde das offizielle Hochzeitsfoto von Prinz Edward und Sophie abgeändert, weil Prinz William nicht freundlich genug guckte. Mit Digital-Technik sei ein anderes Foto Williams in das Hochzeitsbild eingefügt worden. Der Bräutigam habe die Anweisung dazu gegeben. Robert Simpson, der Assisten Shakerleys, erkärte, Prinz William sei am Samstag zwar guter Stimmung gewesen, habe im Moment der Aufnahme aber gerade weggeguckt. Die britische Presse druckte am Dienstag nach der Hochzeit das Original und die Abänderung des Fotos.

Ihre Meinung!

In einem am Hochzeitstag ausgestrahlten Fernsehinterview versicherte Edward auf die Frage nach den Motiven für seine Hochzeit: „Zufällig lieben wir uns, und das ist das Allerwichtigste.“ Charles dagegen hatte bei seiner Hochzeit mit Diana auf die Frage, ob er sie liebe, geantwortet: „Was immer Liebe bedeuten mag“.

Bei den Londoner Buchmachern standen die Wetten am Samstag fünf zu eins dafür, dass Edward und Sophie mindesten 20 Jahre verheiratet bleiben.

In meiner ersten Meinungsumfrage hatten Sie die Möglichkeit, Ihren Tip abzugeben: Wird diese Ehe halten oder nicht? Es wurden 101 Stimmen abgegeben. 81, also 80 % meinten, dass die Ehe halten wird, 20 (20 %) waren nicht dieser Meinung. Interessanterweise waren in den ersten Tagen nach der Hochzeit die Optimisten in noch größerer Überzahl. Wollen wir hoffen, dass sie recht behalten!

Harry Potter als Kostüm – neuer Spiele-Trend

Harry Potter soll in diesem Jahr die Spielfeld im Kinderzimmer verzaubern. Der Held aus den Büchern der britischen Autorin soll nun auch als Lizenzfigur Kinderherzen erobern. Bereits im Januar kamen erste Karnevals-Artikel mit Harry Potters Kostüm, dem Zauberbesen und der Brille auf den Markt. Der Hersteller Mattel hat Harry-Potter-Spiele für kleine Zauberlehrlinge entwickelt.

Harry-Potter-Bilder in Oberhausen

Was die britische Bestseller-Autorin Joanne K. Rowling erdichtete, wurde von Sabine Wilharm bebildert. In Deutschland zieren ihre Zeichnungen die Einwände der vier bislang im Carlsen-Verlag erschienenen Bücher rund um den Zauberlehrling und dessen Abenteuer. In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen sind jetzt bis zum 4. Juni die „Bilder zum Buch“ zu sehen. „Als ich gebeten wurde, den ersten Band zu illustrieren, hielt sich das für ein ganz normaler Auftrag“, erinnert sich Sabine Wilharm, deren „Harry“ inzwischen das Bild von Millionen deutschen Lesern prägt. Den Erfolg ihrer Figur erklärt sich Sabine Wilharm mit Zufall. “ Wahrscheinlich habe ich Harry einfach so getroffen, dass sein Ausdruck genau die Lebendigkeit und Ambivalenz widerspiegelt, die Joanne Rowling ihm verliehen hat.“

So zeigt Harrys kantiges Gesicht mit dem spitzen Kinn, dem widerspenstig abstehenden Haar und dem wachen, intelligenten Blick hinter der runden Brille ein Spektrum aus Offenheit, Verletzbarkeit sowie Trotz, Neugier und Mut. Auch anderen Figuren hat Wilharm Leben eingehaucht – beispielsweise dem fetten Dudley Dursley, fressgieriger Sohn der „Muggelfamilie“, bei der Harry aufwuchs, dem Wilharm das Aussehen eines Schweins gegeben hat oder Remus Lupin, der Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Künste, der zu Wilharms Lieblingsfiguren zählt, „da er so zerrissen ist“. Ihn hat sie blass und mager aussehen lassen und ihm sein Alterego auf die Schulter gesetzt: einen zähnefletschenden, haarigen Werwolf. Ob sie Kinder kenne, die Harry nicht kennen? “ Ja zwei“, antwortet Wilharm. Eine sei ihre dreizehnjährigen Nichte, die gesagt habe, „Ich mach‘ das nicht mit“, die andere sei die Tochter ihrer Nachbarin. Die allerdings, letztens vorbeikam: „Sag mal Sabine, würdest du diese Bücher signieren?“ Svenja hatte das Lager gewechselt.

Ehrung für Joanne K. Rowling

Harry-Potter-Schöpferin Joanne K. Rowling wurde Anfang März für ihre Verdienste um die Kinderbuchliteratur mit dem Order of the British Empire (OBE) ausgezeichnet. Die Zeremonie nahm Prinz Charles stellvertretend für die Queen vor. Dabei gab er sich als Potter-Fan zu erkennen, als er die Autorin fragte: „Wird der Film so gut wie das Buch?“ Die Autorin meinte anschließend: „Es war eine große Ehre. Der Prinz fragte mich nach dem Film. Er sagte, er könne nicht darauf warten und wollte wissen, ob es stimme, dass ich die Geschichte in meinem Kopf hatte. Ich sagte, ja.“

Harry Potters Schulbücher erschienen

zur Buchmesse in Leipzig erschienen zwei Lieblingebücher Harry Potters:
„Quidditch im Wandel der Zeiten“ vom Quidditch-Experten Kennilworthy Whisp
(Original-Exemplar aus der Hogwarts-Schulbibliothek)
und „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“
vom berühmten Mitarbeiter im Amt für Drachenforschung und Drachenzähmung
Newt A. F. L. Scamander
(Harrys ganz persönliches Exemplar).
Die Auflage betrug 650.000 Exemplare.

In England erschienen die Bücher zum „Comic Relief Day“. Der Verkaufserlös kommt größtenteils einem guten Zweck zugute.
Inhalt der Bücher

Williams Brückenjahr

Im Dezember 2000 beendete William den ersten Teil seines „Gap years“ (Brückenjahrs). Die BBC zeigte eine Dokumentation über seine Tätigkeit für die Raleigh Gesellschaft, die inzwischen auch von Nord 3 ausgestrahlt wurde. Die zehn Wochen in Südchile haben dem Prinzen großen Spaß bereitet. „Hier kann man tatsächlich das Leben anderer verbessern … Die Lebensbedingungen sind nicht das, woran ich sonst gewohnt bin. Wir leben in einer alten Schule. Sie hat eine Art Teppich und wir haben ein Dach über dem Kopf … Wir schlafen zu ungefähr 16 Personen auf dem engen Boden in Schlafsäcken.“ Auch die englische Presse berichtete ausführlich mit Schlagzeilen wie „Well done, Will!“ und „Will power“. Das Interview, das der Prinz der BBC gab und die Bilder zeigten, dass William seine Schüchternheit überwunden habe.

Anfang März 2001 brach Prince William zu einem drei Monate langen Trip nach Afrika auf, eine weitere Phase seines „Gap years“. Der genaue Verlauf der Reise wurde nicht bekannt gegeben, ist gibt keinen Fototermin für die Presse. Vermutlich wird William von Mark Dyer, früher Stallmeister von Prinz Charles, begleitet. Die Reise ist privat organisiert und soll eine Safari und ein erzieherisches Projekt umfassen. Vor der Reise verdiente sich William etwas Taschengeld auf einer Milchfarm in Südwest-England, auf der er ein Monat arbeitete. Für 4.70 £ (ca. 15 DM) pro Stunde stand er um 5 Uhr morgens auf, melkte Kühe, stapelte Heuballen und pflügte Felder – und das 12 Stunden am Tag. William suchte sich den Job selbst aus. Auf seiner Afrikareise wird er nach Presseberichten Südafrika, Botswana, Swasiland und Namibia besuchen. Auf der Safari wird der Prinz nur mit seiner Kamera schießen, sagte eine Sprecher des St. James’s Palace.

William wird während seines Studiums der Kunstgeschichte, das im kommenden Herbst beginnt, im schottischen St. Andrews im Studentenwohnheim „St. Salvator’s“ zusammen mit 188 anderen Studenten wohnen. Die Zahl der Bewerbungen in St. Andrews ist seit Williams Einschreibung um 44% gestiegen, überwiegend junge Frauen. William kündigte bereits an, die Fußballspiele des schottischen Liga-Vereins Aberdeen zu besuchen.