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Was die Queen auf der “hohen Kante” hat

Zum ersten Mal wurden detaillierte Zahlen zum Vermögen der Queen bekannt gegeben. Danach besitzt die Königin Schmuck (darunter die Tiara der russischen Zarin) und historische Wagen im Wert von 10 Millionen £, Möbel und Kunstgegenstände im Wert von 20 Millionen £. Ihre Besitztümer in Sandringham und Balmoral werden zusammen auf 61 Millionen £ geschätzt.

Trotz großzügiger Spenden zu wohltätigen Zwecken und ihrer Sparsamkeit, gibt sie ihm Jahr mehr als 1 Million £ aus, um ihren Landsitz Balmoral und die Verlust bringenden Reitpferde zu unterhalten.

Das wertvollste was die Queen besitzt, ist ihre Briefmarkensammlung, die bedeutendste der Welt, die mehr wert sein soll, als die beiden Landsitze zusammen.

Vertraulich bleibtder Aktienbesitz der Köngin. Schätzungen von 100 Millionen £ seien aber “total übertrieben”. In den vergangenen Jahren hat der Palast einiges getan, um die Vermögensverhältnisse der Queen und wie die Steuergelter verwendet werden, transparenter zu machen. Bisher wurden Details zu ihrem Privatvermögen nicht preisgegeben. Nicht zu ihrem Privatvermögen gehören z.B. Windsor Castle, Buckingham Palace und die königliche Kunstsammlung, die laut Liste 10 Milliarden £ wert sind. Diese verwaltet die Königin nur als Monarchin und kann sie nicht veräußern.

Auf der Liste der Reichsten der Sunday Times rutschte das Staatsoberhaupt 44 Plätze auf Platz 177 ab.

Am profitabelsten ist ihr Gut Sandringham. Tourismus und Landwirtschaft bringen 500.000 £ jährlich. Damit und mit Einahmen eines neuen Farmladens in Windsor werden die Verluste von Balmoral, die sich auf 1 Million £ belaufen, aufgefangen.

Laut ihrem Finanzberater habe die Queen kein Interesse an Geld und überlässt Investitionen ihren Experten, kaufe aber lieber britisch. Ein Luxus, den sich die sonst sehr sparsame Königin leistet, sind Pferde. Das Defizit, das ihr Rennstall verursacht, soll sich auf 300.000 £ belaufen. Diese Zahl sei nicht weit von der Realtität entfernt, gab der Finanzberater zu.

Quelle: The Times, 11.04.2004

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