HIer kommen die neusetn Interviw oder andere die alt sind

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blackroland
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HIer kommen die neusetn Interviw oder andere die alt sind

Beitrag von blackroland » 20.11.2007, 17:02

allso hier mal einen neue Interviw

Neues Interview mit JKR
"Ein Teil von Harrys Wut ist meine Eigene." Sieben Bücher, sieben Fragen (und ein Interview)

Wen würden Sie lieber als Sohn haben? Harry oder Ron?

„Ich werde sie beide nehmen! Ich liebe Ron abgöttisch. Ron ist von den drei Hauptcharakteren am wenigsten reif, aber er wird im siebenten Teil erwachsen. Er war nie ein starker Charakter, die Leute sehen in ihm meistens Harrys Freund. Seine Mutter wollte eigentlich ein Mädchen, und im letzten Buch muss er sich schließlich seine Schwächen eingestehen. Aber genau das macht Ron zu einem Mann. Auch die Anderen haben so einen Moment, in dem sie wirklich erwachsen werden. Harry, als er so heftig auf seinen ehemaligen Lehrer Lupin reagiert, der beschlossen hat, seine Familie zu verlassen. Hermine, als sie gezwungen wird, sich zwischen Harry und Ron zu entscheiden. Hermine kommt nie vom Weg ab; sie konzentriert ihre Aufmerksamkeit stets auf die Aufgabe, die erledigt werden muss.“

Die Weasleys haben alle rote Haare, so wie Sie auf früheren Bildern. Warum haben Sie sie blond gefärbt?

„Ich liebe rote Haare. Aber meine Haare sind nicht von Natur aus rot. Ich bin mir eigentlich gar nicht sicher, welche Farbe sie wirklich haben. Es ist etwas undefinierbares, sehr langweilig und sehr uninteressant.“

Finden Sie auch, dass die Bücher viel besser als die Filme sind?

„Ich denke, wenn man mit einem derartig visuellem Medium arbeitet, gehen gewisse Nuancen verloren. Da gibt es keine andere Möglichkeit. Und die Charaktere schauen in den Filmen ohne Ausnahme besser aus, als ich es mir hätte vorstellen können. Der letzte Film ist mein Lieblingsfilm. Denn die Filmemacher schafften es wirklich, die dunklen Aspekte des Buches einzufangen.“

Wem sind Sie ähnlich?
„Als ich jung war, ähnelte ich Hermine, obwohl sie auch gewisse Eigenschaften meiner Schwester hat. Aber ich erkenne auch eine Menge von Harry in mir. Ein Teil von Harrys Wut ist meine Eigene, genau so wie seine Frustration. Ganz besonders in Buch fünf. Das dunkelste Buch der Serie, in dem er alles verloren hat und niemand ihm glaubt. Nach meiner ersten Hochzeit hatte ich auch so eine Periode in meinem Leben, in der ich das Gefühl hatte, dass alles schief läuft, wo ich mit allen böse war, mich kraftlos fühlte. Ich konnte es nicht ertragen, dass ich die Situation nicht unter Kontrolle hatte. Aber das gab mir auch die Kraft zu kämpfen.“

Und gibt es da eine Mutter, die Ihnen ähnlich sein könnte? Sie sind nicht der Molly Weasley-Typ.

„Nun, ein bisschen doch, hoffe ich. Vor einigen Jahren schrieb jemand: sie charakterisiert Molly Weasley als eine Mutter, die nur zuhause ist und auf die Kinder aufpasst. Ich war zutiefst beleidigt, denn ich war selber – bis ein Jahr davor – eine Mutter, die daheim war und ihre ganze Zeit damit verbrachte, sich um ihr Kind zu kümmern – zumindest für die Außenwelt. Was hat einen niedrigeren Status und ist schwieriger als ein Kind großzuziehen?
Und was ist wichtiger? Molly hatte sieben! Ich denke, Molly ist eine fantastische Frau.”

Sie begeht tatsächlich einen Mord.

“Ja, im siebenten Buch tötet sie Bellatrix – sie ist die einzige von der guten Seite, die tötet. Ich sah Molly und Bellatrix sich eine lange Zeit gegenüberstehen; zwei komplett verschiedene Charaktere, und jede zeigt eine sehr weibliche Seite der Liebe. Die reine und beschützende Liebe von Molly, und die obsessive, perverse von Bellatrix. Diese beiden femininen Energie-Typen kämpfen gegeneinander. Das war sehr befriedigend zu schreiben.“

Warum macht Quidditch so einen Spaß?
Weil es ein echter Frauensport ist. Vier Bälle! Sie müssen in sechs verschiedene Tore gebracht werden. Es ist Multitasking; also das, worin Frauen gut sind. Sie wissen eben, dass es mehr als ein Tor im Leben gibt.

Sie hat es in ihrer Erziehung nicht direkt vermittelt bekommen, aber J.K. Rowling (42) ist religiös. Es ist nicht nur das Akzeptieren von Sterblichkeit, sondern es hatte auch die sieben Mega-Bestseller zur Folge. Die Übersetzung des letzten. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" wird ab heute in den Buchläden verkauft. Im britischen Buchhandel Waterstone's liegen verzweifelte Broschüren mit dem Text "Was soll man nach Harry Potter lesen?" herum. Aber Joanne Rowling selbst sieht nicht verzweifelt aus. Mit ihrem Haar in einem neuen weißblonden Stil und gekleidet in Jeans mit einer schwarzen Samtjacke, gießt sie sich Kaffee in einem Hotelzimmer ihrer Heimatstadt Edinburgh ein.

Jeden Tag bin ich erleichtert, dass es getan ist. Was danach [nach Potter] kommt, da bin ich mir noch nicht wirklich sicher. Ich arbeite an einem neuen Kinderbuch und an einem Buch für Erwachsene. Eines davon wird an etwas anschließen; das ist wie es mit Harry begann. Aber zur Zeit genieße ich und meine Familie die Auszeit.

Hier im Hotel trägt ein Mann, der gerade vorbeiging, einen Schottenrock. Trägt Ihr Ehemann ebenso solche Dinge?
Er hat ein paar Röcke, ja. Und er trägt sie bei speziellen Anlässen.

Und trägt er auch nichts drunter?
Absolut nichts. Das ist ja gerade der Grund, warum Schottenröcke so lustig sind, haha!

Ich haben Ihnen zwei Geschenke mitgebracht. Eines ist von Ien van Laanen, die die Cover für Ihre Bücher in den Niederlanden gezeichnet hat; sie sendet Ihnen die Originale.
Das ist sehr nett! Ich mag die niederländischen Auflagen zusammen mit den Amerikanischen am meisten.

Das zweite ist vom niederländischen Herausgeber Jaco Groot.
Jaco sendet mir oft interessante Dinge. Er,…. ah, ein Stein! Aber ein ganz spezieller.

Es ist 10 Jahre her, seitdem Sie dem letzten niederländischen Journalisten ein Interview gaben. In Großbritannien geben Sie ebenso nur ein paar. Hassen Sie Interviews?
Nicht wirklich. Der Grund, warum ich nur wenige gebe, ist der, dass ich eigentlich nicht viel zu sagen habe.

Haben Sie jemals daran gedacht, eine Journalistin zu werden? Haben Sie immer schon gerne geschrieben?
„Ich habe daran gedacht. Aber ich glaube, ich war vernünftig genug zu erkennen, dass ich nicht das richtige Temperament dazu habe. Temperament? Ja, ich denke schon. Man arbeitet ständig auf eine Deadline hin, man muss produzieren. Bei einem Schriftsteller dreht sich alles um Zeit und Einsamkeit. Journalisten sind eine viel angenehmere Spezies als Schriftsteller. Ein paar meiner besten Freunde sind Journalisten.“

In ihren Bücher kommt diese Spezies nicht so gut weg. Rita Kimmkorn ist besonders garstig.
„Meine Freunde sind normal. Einer meiner Ex-Freunde ist ein Musikjournalist. Auch die Anderen schreiben über seriöse Dinge. Rita Kimmkorn ist eine typisch britische Journalistin. Wir haben einen ganz Schwarm von ihnen hier. Sie schrieben jede Menge Blödsinn über mich.

Im ersten Buch der Serie zerstört Dumbledore den Stein der Weisen, den mythischen Stein, der seinem Besitzer ewiges Leben verleiht. Im letzten Buch macht Harry etwas ähnliches mit dem Stein der Auferstehung, einem Stein, der die Toten zurückbringen kann. Er lässt ihn im Wald fallen.
„Ich benutzte die Symbolik des Steines um zu zeigen, dass Dumbledore seine Sterblichkeit akzeptiert. Als er einmal erkannt hat, dass die Sterblichkeit dem Leben einen Sinn gibt, verliert er sein Interesse für den Stein der Weisen. Harry geht sogar weiter. Er verwirft nicht nur eine sondern sogar zwei seiner mächtigsten Waffen. Von den drei Heiligtümern, die er im siebenten Buch an sich bringt, behält er nur den Tarnumhang. Das sagt viel über ihn aus, denn wie Dumbledore Harry erklärt, besteht die wahre Magie des Umhangs nicht nur darin, dass er seinen Besitzer schützt, sondern auch andere Leute. Harry will den Elderstab nicht, er war nie machthungrig. Und er wirft den Stein der Auferstehung weg; genau wie Dumbledore hat Harry seinen Frieden mit dem Tod geschlossen.“

Und Sie? Sehen sie den Tod als das Ende von allem?
„Nein. Ich führe ein intensiv spiritualistisches Leben, und obwohl ich keine ganz klare und strukturierte Vorstellung davon habe, glaube ich wirklich daran, dass, wenn man stirbt, ein Teil von dir in der einen oder anderen Weise am Leben bleibt. Ich glaube an so etwas wie die unzerstörbare Seele. Aber für dieses Thema bräuchten wir sechs Stunden oder so: Das ist etwas, mit dem ich sehr viel ringe.“

Am Ende des siebenten Buches führt Harry ein langes Gespräch mit Dumbledore, der eigentlich tot ist, aber besser und glücklicher aussieht, als er es jemals getan hat; und zwar an einem schönen, hellen Ort, der – wie Harry meint – dem Bahnhof King’s Cross ähnelt.
„Man kann diese Situation auf zwei Arten interpretieren. Entweder ist Harry bewusstlos, und alles, was ihm Dumbledore sagt, wusste er bereits tief in seinem Inneren. In diesem Zustand der Bewusstlosigkeit reist sein Geist weiter. Dumbledore ist in diesem Fall Harrys Personifikation der Weisheit; er sieht Dumbledore in seinem Kopf und kann dadurch zu gewissen Einsichten gelangen. Oder Harry ist zu einem Ort zwischen Leben und Tod gereist. Von da aus werden Dumbledore und er in verschiedene Richtungen aufbrechen. Harry sieht dort auch, was aus Voldemort geworden ist. Er weiß nicht genau, was dieses Häufchen ist, das da so gequält am Boden liegt, aber er will es nicht berühren. Er fühlt, dass es eine von Grund auf böse und perverse Kreatur ist. Es ist das einzige Mal, dass Harry, der Beschützer der Verwundbaren, in Gegenwart von jemanden ist, der verletzt ist, und ihm nicht zur Hilfe kommt."

Während ihrer Suche nach Ron sprechen Harry und Hermine von Dumbledore, als wäre er ein Gott. Sie dachten, dass hinter seinen Worten und Taten ein großer Plan steckte.
Sie sind entsetzt, als sich herausstellt, dass dies nicht der Wahrheit entspricht.
Er ist ein komplexer Charakter und ich sehe ihn nicht als Gott. Ich habe mir gewünscht, dass der Leser Dumbledores Rolle in der gesamten Geschichte hinterfragt. Wir haben alle geglaubt, dass er eine gütige Vaterfigur war und zu einem gewissen Teil ist er das auch. Aber gleichzeitig ist er auch jemand, der Menschen wie seine Marionetten behandelt, jemand, der ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit mit sich trägt und Harry nie die ganze Wahrheit gesagt hat. Ich hoffe, dass der Leser ihn am Ende wieder lieben wird und dass er dann auch so geliebt wird, wie er ist, mit all seinen Fehlern. Ist Dumbledore ein Heiliger? Nein, aber er hat gewisse heilige Qualitäten an sich und er ist gnädig.

Aber Harry ist doch eine Art Jesus. Er muss sterben, um die Menschheit vom Bösen zu befreien. Sie haben ihn zu einem Messias gemacht.
Ja er hat gewisse messiasähnliche Charaktereigenschaften, was ich auch absichtlich so dargestellt habe. Er ist dieser eine Mann unter einer Million... und ich sage “Mann“, denn bei Frauen ist es anders, wer sich dort gegen eine Macht auflehnen kann und wer sie beendet. Das macht ihn zum Weisesten von allen.

Wie kann er so sein?
Er ist der Held. Harry ist einfach nur das Gute. Dumbledore sagt zu ihm, „Du bist ein besserer Mensch als ich.“ Wenn er älter wird, wird er ein großer Mann bleiben, da er gelernt hat, bescheiden zu sein.

Sind Sie religiös aufgezogen worden?
Ich wurde offiziell in der Church of England aufgezogen, allerdings war ich zuhause immer eher eigenartig, was das angeht. Wir haben nicht über Religion gesprochen. Mein Vater und meine Schwester haben an nichts geglaubt. Meine Mutter ist vielleicht zufällig mal in der Kirche gelandet, meistens an Weihnachten. Und ich war enorm neugierig. Seit ich 13 oder 14 war, bin ich alleine in die Kirche gegangen und ich fand es sehr interessant, worüber dort gesprochen wurde, und ich habe auch daran geglaubt. Als ich angefangen habe zu studieren, bin ich kritischer geworden. Ich habe mich mehr über die Selbstgefälligkeit einiger religiöser Menschen aufgeregt und ich bin immer weniger in die Kirche gegangen. Jetzt bin ich wieder da, wo ich angefangen habe: Ja, ich bin gläubig. Und ja, ich gehe in die Kirche, in eine protestantische Kirche hier in Edinbourgh. Mein Mann wurde auch protestantisch aufgezogen, aber er stammt aus einer sehr strengen schottischen Gruppe. Aus einer, wo sie nicht singen und sprechen durften.

Dass sie selbst in die Kirche gehen, macht die harte Kritik vieler Religionsfantiker über ihr Werk nur noch bizarrer.
In den vergangen zehn Jahren gab es immer wieder Fundamentalisten, die Probleme mit meinen Büchern hatten. Dass darin Zauberei und Hexerei vorkommen, reicht schon völlig aus, denn das verachten sie. Ich möchte nie irgendwie etwas mit Fundamentalisten zu tun haben, mir macht das Angst. Die christlichen Fundamentalisten sind besonders in Amerika aktiv. Ich bin mal solch einer Person gegenübergestanden. Ich war mit meinen Kindern in einem Spielzeugladen und ich bin von einem Mädchen erkannt worden, das dann ganz aufgeregt war. Dann ist plötzlich ein Mann zu mir hergekommen und sagte, „Sind Sie nicht diese Potterfrau?“ Danach ist er ganz nah an mich rangegangen und meinte sehr aggressiv, „Ich bete jeden Abend für Sie.“ Ich hätte wohl sagen sollen, dass er lieber für sich selbst beten sollte, aber ich war fassunglos. Es war ziemlich furchteinflößend.

In Ihren Büchern geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse. Harry ist das Gute, aber ist Voldemort das pure Böse? Er ist doch auch nur ein Opfer.
Er ist wirklich ein Opfer. Er ist ein Opfer und er hat Entscheidungen getroffen. Er war von Macht ergriffen und wurde von dümmlichen Dingen geblendet, während Harry von Liebe ergriffen war. Ich denke, dass die Umstände, unter denen man geboren wird, ein wichtiges Fundament der eigenen Existenz bilden. Aber Voldemort hat sich für das Böse entschieden. Ich habe versucht, das in den Büchern herauszustellen, dass ich ihm Entscheidungen gelassen habe.

Darum geht es die ganze Zeit, gibt es ein Schicksal, nach dem die Dinge laufen, oder kann man selbst Entscheidungen treffen?

Ich glaube an den freien Willen. Zumindest bei denen, die wie wir in einer privilegierten Situation sind, so wie Sie und ich. Menschen, die in einer westlichen Gesellschaft leben, die nicht unterdrückt werden und die frei sind. Wir können uns entscheiden. Die Dinge laufen größtenteils so ab, wie man es selbst möchte. Man kontrolliert sein eigenes Leben. Der eigene Wille ist extrem mächtig. Die Art, wie ich über Professor Trelawney schreibe, zeigt ganz besonders, wie ich über das Schicksal denke. Für ihren Charakter habe ich mich lange mit Astrologie beschäftigt. Ich fand das alles sehr amüsant, aber ich glaube davon nichts.

Sie haben eine Zeit lang für Amnesty International gearbeitet. Hat das Ihre Vorstellungen über das Gute und Böse beeinflusst?
Es ist eigentlich eher andersrum. Ich hatte Vorstellungen davon, weshalb ich dann auch für Amnesty arbeiten wollte. Ich war eine Forschungsassistentin und habe hauptsächlich für Afrika gearbeitet, bis ich so dumm war und meinen Job aufgegeben habe, um meinem Freund hinterherzufahren. Voldemort ist natürlich eine Art Hitler. Wenn man Bücher über größenwahnsinnige Menschen wie Hitler oder Stalin liest, dann ist es interessant, wie abergläubisch diese Menschen mit all ihrer Macht sind. Das ist Teil ihrer Paranoia, das Verlangen, sich größer zu machen, als sie wirklich sind. Sie lieben es, über das Schicksal zu sprechen. Ich wollte, dass Voldemort auch diese Paranoia besitzt. Aber dass die Prophezeiung am Ende wahr wird, liegt daran, dass Harry und Voldemort es zugelassen haben, dass sie wahr wird, und nicht, weil sie dazu bestimmt war. Das ist die Vorstellung von Macbeth: die Hexen erzählen Macbeth, was passieren wird, und dann sorgt er dafür, dass es auch geschieht.

Wann haben Sie sich dafür entschieden, eine Parallele zu den Nazis zu ziehen? Kam das mit Voldemort, der nach einer Herrschaft von “Reinblütern“ strebt, und mit Draco Malfoy als jungen Soldaten?
Das kam sofort, glaube ich, ich bin mir nicht ganz sicher. Ich denke, dass der Zweite Weltkrieg bei uns allen verankert ist, oder? Draco Malfoy symbolisiert tatsächlich diese Art von Person. Er hätte Dumbledore nicht getötet, das hätte er nicht gekonnt. So lange man sich die Dinge nur vorstellt, okay, aber sobald sie Realität werden, dann wird das deutlich schwieriger. Dass ich ihm blonde Haare gegeben habe, liegt nicht daran, weil ich zu einem furchteinflößenden Nazi machen wollte. Man gibt einem Charakter das Erscheinungsbild, das man attraktiv findet, und deswegen habe ich meinem Helden dunkle Haare, grüne Augen und eine Brille verpasst. Ich bin mit einem Mann verheiratet, der so aussieht.

Ihr Harry im Film, Daniel Radcliffe, hat blaue Augen.
Sie hätten ihm grüne Kontaktlinsen geben können, was für einen kleinen Jungen aber sehr unangenehm ist, die Augen digital verändern können oder die Augen so lassen, wie sie sind. Ich bin froh, dass sie sich für letzteres entschieden haben.

Im Buch stellen Sie mit den Weasleys das Bild einer perfekten Familie dar. Ähneln sie der Familie, in der Sie aufgezogen wurden?
Nein, nein, so war das überhaupt nicht. Ich denke, dass ich mich mein ganzes Leben nach solch einer Familie gesehnt habe. Jetzt habe ich endlich so eine, wenn auch mit weniger Kindern. Ich hielt die Dynamik einer Großfamilie für etwas ganz besonderes. Ich habe Bücher über die Kennedys und änhliche Familien geliebt. Ich weiß, dass das in echt weit weniger romantisch ist, als man meint. Einer meiner Freunde ist der älteste von zwölf Kindern.

Ihre Mutter ist mit 45 verstorben. Ihr Vater lebt noch, sehen Sie ihn noch öfters?
Nein, ich sehe ihn nicht so oft. Meine Schwester sehe ich viel öfter, obwohl sie immer noch wegen Dobbys Tod sauer auf mich ist. Sie hat mir immer gesagt, dass sie mir niemals verziehen werde, wenn ich Dobby oder Hagrid töten würde. Aber Hagrid war niemals in Gefahr. Ich wusste schon bevor ich angefangen habe zu schreiben, dass er überleben würde, denn ich hatte immer das Bild in meinem Kopf, wie der riesige Hagrid weinend durch den Wald geht und dabei Harry in den Armen hält. Rons Vater hätte eigentlich im fünften Buch sterben sollen. Ich habe es dann doch nicht getan, weil ich dachte, dass Arthur Weasley die größte Vaterfigur im Buch ist. Ich konnte Arthur nicht sterben lassen, ich konnte es einfach nicht. Er ist der Vater, den sich jeder wünschen würde. Ja, ich auch.

Alle Eltern im Buch sind immer noch zusammen. Haben Sie jemals daran gedacht, eine nette, alleinstehende
Mutter reinzuschreiben? Sie waren doch selber eine, als Sie angefangen haben, das Buch zu schreiben.
Ich hatte geplant, dass sich Hermines Eltern trennen. Aber das fühlte sich so eigenartig an, es passte einfach nicht in die Geschichte. Das war eine Nebenhandlung, die nirgendwo hinführte. Dean Thomas kommt übrigens aus einer getrennten Familie. Aber ich habe vieles bei seiner Unterhandlung beschnitten. Ich habe diese gewaltige Welt erschaffen und mir für jeden Charakter eine Hintergrundgeschichte ausgedacht, aber ich konnte nicht alles benutzen. Sogar ich musste Entscheidungen treffen. Und schließlich ist das Ganze ja eine Kinderwelt.




blackroland: hoffe das das kinderbbuch oder erwachsenen buch au so toll ist wie harry potter^^


Wer gewinnen will muss kämpfen mit jeden Mittel!!!!!!

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Beitrag von blackroland » 20.12.2007, 20:34

Hier wieder ein interessante interwie

1. Warum erscheint nicht auch Fred am Ende in den Wäldern?
"Wisst Ihr was? Ich habe eben nie daran gedacht, dass Fred zurückkommen wird. Das ist so, wie ich es schon immer geplant habe, von dem Moment an, da das erste Buch fertig wurde, dass die drei Rumtreiber und seine [Harrys] Mutter wieder kommen würden. Es gab in der vorherigen Generation vier Helden und einer von ihnen hat die anderen verraten und dann waren nur noch die drei waren.
Ich wollte, dass Harry von seiner Mutter, James, Sirius und Lupin umgeben ist, all diejenigen die in einer gewissen Weise für ihn gestorben sind. Wie Ihr wisst, hat Lupin sein Leben in Harrys Kampf gelassen. Er hätte nicht zurückkommen müssen, er hätte nicht kämpfen müssen. James ist gestorben, als er versuchte seine Familie zu beschützen. Sirius ist völlig offensichtlich gestorben, als er an Harrys Seite gekämpft hat, und dann seine Mutter, die am deutlichsten für ihn gestorben ist. Ich habe nie darüber nachgedacht, Fred überhaupt zurück zu bringen. Das war alles die vorherige Generation und sie waren alle stark elterliche Figuren für Harry."

2. Ist Harry gestorben?
Rowling hat dies sehr sorgfältig geschrieben, sodass sich zwei verschiedene Wege ergeben. "Ist er nur in eine Art Ohnmacht gefallen in der ihm sein Unterbewusstsein alles erzählt, was er wissen muss? Dumbledore erzählt ihm nichts, was er nicht auch selbst durch Vermutungen herausgefunden hätte." Aber in ihren Gedanken hat Harry eine Welt zwischen Leben und Tod betreten und wurde mit der Wahl konfrontiert, welchen Weg er gehen will.

Auf ihrer Website erklärt sie, das diese Begegnung einige tiefgründige magische Fähigkeiten involviert, die Voldemort persönlich nicht verstanden hat: "Durch die Aufnahme von Harrys Blut hat Voldemort Lilys schützende Kraft über Harry am Leben erhalten – ausgenommen das Lilys Aufopferung eine positive Kraft ist, die nicht nur gewährt, dass Harry ans Leben gebunden ist, sondern auch Voldemort eine letzte Chance gibt… Voldemort hat unabsichtlich ein paar Tropfen Güte in sich hinein gebracht. Wenn er es bereut hätte, hätte er tiefer geheilt werden können, als es je einer vermutet hätte. Aber natürlich weigerte er sich, Reue zu empfinden." Seit dem Voldemort den Elder Stab verwendet, der eigentlich Harry gehört, funktionieren weder der Cruciatus noch der Todesfluch richtig. "Der Avada Kedavra Fluch hingegen ist so mächtig, dass er Harry verletzt und auch erfolgreich seinen Teil tötet, der nicht wirklich er selber ist. Mit anderen Worten, das Bruchstück von Voldemorts eigener Seele, dass nach wie vor an seiner hängt. Der Fluch entkräftet Harry so ernst genug, dass er dem Tode erliegen würde, wenn er sich für diesen Weg entschieden hätte."

3. Die Frage, die sie überrascht: Was für eine Kreatur war in der Ecke im King’s Cross?
"Harrys Anstoß […] ist das Schützen. Seine Art ist zu versuchen und zu schützen, selbst wenn er es falsch macht, weil er in eine Falle gerät. 'Ich muss sichern! Ich muss versuchen zu schützen!', weil er mit dieser sehr schwierigen Hinterlassenschaft seiner Mutter zurückgelassen wurde, dass sie sich für ihn aufgeopfert hat. Nun wird er sauer und versucht so viele Leute zu sichern, wie es ihm möglich ist."

Aber diese Begegnung mit Voldemort ist anders. "Zum ersten Mal überhaupt nähert er sich dieser verletzlichen, nackten, verstümmelten Kreatur und er möchte helfen, aber zum ersten Mal fühlt er sich durch das Leiden zurückgewiesen. Und es ist richtig, dass er so fühlt. Das ist etwas, was ganz bewusst selbst verstümmelt wurde, das ist das letzte versehrte Stück von Voldemorts Seele. Ich muss es erklären weil so viele danach gefragt haben."

4. Diese Frage befürchtete sie, zu erhalten: Woraus bestand Dumbledores Zauberstab?
"Das wäre eine aussagekräftige Frage gewesen. Ich hatte nämlich diese Elder Sache in meinem Kopf, weil Elder hat diese Verbindung zur Volkskunde, das ist der Todesbaum. Ich dachte 'Was werde ich sagen?' Das hätte einen zu großen Hinweis gegeben. Aber niemand hat gefragt."

5. Was hat Dumbledore wirklich im Spiegel Nerhegeb gesehen?
Seine Familie, lebend und vollständig und versöhnt.

6. Wohin gehen Zaubererkinder zur Schule, bevor sie nach Hogwarts kommen?
Die meisten werden zu Hause unterrichtet, weil sie nicht wirklich dazu in der Lage sind, ihre Macht zu kontrollieren. Deshalb wäre es zu gefährlich, sie raus zu lassen.

7. Sind Harry und Voldemort verwandt?
Ja, entfernt, durch die Peverells. Aber nahezu alle Zaubererfamilien sind verwandt, wenn man weit genug zurückgeht.

8. Wen hat Draco Malfoy geheiratet?
Astoria Greengrass, die jüngere Schwester der Familie Greengrass. Wir trafen Daphne Greengrass, ein Teil von Pansy Parkinsons Slytherin Truppe, im fünften Buch, als Hermine ihre ZAGs bekommt. Neville heiratet Hannah Abbott, die die Besitzerin des Tropfenden Kessels wird. "Ich habe mir dies alles in meinem Kopf ausgearbeitet, weil ich mich nicht aufhalten konnte, dies zu tun."

9. Wo arbeiten die Hauptcharaktere als Erwachsene?
Harry und Hermine sind im Ministerium; er landet bei der Leitung der Auroren-Abteilung. Ron hilft George in dem Scherzartikelladen und macht dies sehr gut. Ginny wird professionelle Quidditch-Spielerin und dann Sportjournalistin des Tagespropheten.

10. War Teddy Lupin ein Werwolf?
Nein, er war ein Metamorphmagus, wie Tonks (die übrigens eine Hufflepuff war).
Wer gewinnen will muss kämpfen mit jeden Mittel!!!!!!

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Beitrag von blackroland » 03.01.2008, 23:57

es gibt wieder mal neue interwies von J.K.R.
schaut selbst:
http://www.harrypotter-xperts.de/news?i ... 7fb4f016d6
Wer gewinnen will muss kämpfen mit jeden Mittel!!!!!!

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