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Samstag, 04. Feb. 2012, 23:23
 
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Wie Harry Potter auf die Leinwand kam

Produzent David Heyman, in England geboren und früherer leitender Angestellter in Hollywood bei Warnr Brothers und Paramount, ist eine Schlüsselfigur in der Verfilmung von Harry Potter. Als er 1997 nach London zurückkehrte, um seine eigene Produktionsfirma zu eröffnen (Heyday Films) war eines der ersten Bücher auf seinem Schreibtisch J. K. Rowlings "Harry Potter unter Stein der Weisen". Heyman erkannte sofort das Potential: "Ich wusste ich, dass es etwas besonderes war".

Er machte sich dann daran, Rowling zu überzeugen, dass er mit seinem alten Arbeitgeber Warner Brothers als Partner, die Integrität des Buches garantieren könne. Er hat eine Option auf alle sieben Potter-Bände.

Zu einem Zeitpunkt wollte Steven Spielberg den Film drehen und es gab Berichte, dass er die Geschichte von England nach Amerika verlegen wollte und dass er Harry mit Haley Joel Osment ("The sixth sense") besetzen wolle. Rowling war alles andere als begeistert davon und Spielberg trat zurück.

Dann lud Warner eine Reihe von Top-Regisseuren zu einem "Vorsprechen" ein und schließlich legte man sich auf Chris Columbus fest. Columbus (42 Jahre) ist Vater von drei Kindern und verantwortlich für mehrere Kinohits und hat schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass er besonders gut mit Kindern arbeiten kann. Besonders hervorzuheben sind Kevin allein zu Haus (Teil 1 und 2) und Mrs. Doubtfire.

Columbus hatte das Buch gelesen, nachdem ihm seine Tochter Laureen (zwölf Jahren) erzählt hatte, dass es einen tollen Film abgeben würde. "Sie war damals zehn und sie sagte 'Dad, du mußt das lesen ...' und ich sagte 'nein, ich möchte kein Kinderbuch lesen ...' Ich hatte damals keine Ahnung, dass es weit über jedes andere Kinderbuch war."

Columbus traf sich mit Heyman und Mitarbeitern von Warner Brothers. Er glaubte, dass nur ein Brite Harry spielen sollte. Und er war sich voll bewusst über den Aufschrei in den Medien, wenn ein amerikanisches Kind die Rolle bekommen würde: "Es hätte einen nationale Aufschrei gegeben. Ich musste unbedingt die Integrität der Bücher bewahren und ein amerikanischer Harry wäre falsch gewesen. Besonders wenn Kinder zehn oder elf Jahre alt sind, ist es schwierig für sie, andere Akzente zu meistern und es sollte authentisch klingen."

Stand: 11.04.2007

 
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