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Sir Hugh Casson, Architekt und Künstler, der dem Prinzen Mal- und Zeichenunterricht erteilt hatte, starb 89-jährig. Charles besitzt einige Werke von Casson und teilte mit ihm die Leidenschaft für Architektur.
Königliche Pannenhelfer
Auch Prinzen können die Ärmel hochkrempeln. Einem Londoner Autofahrer haben Prince William (17) und Prince Harry (14) beim Wegschieben eines defekten Autos geholfen. Die beiden waren privat unterwegs, als sie im Londoner Stadtteil Chelsea an dem Wagen mit der Panne vorbeikamen, meldete der "Evening Standard". Der Buckingham Palace bestätigte die Hilfe der Prinzen. Der 28-jährige Autofahrer sagte, dass die Prinzen sich verhalten hätten, als wäre alles keine große Angelegenheit.
Anne: rank und schlank wie eh und je
Prinzessin Anne (49) hat nach wie vor die Figur einer 23-Jährigen. Anne wurde nach Londoner Presseberichten bei einem Wohltätigkeitsball in einem zeitlos schlichten blauen Kleid mit einem weißen Oberteil gesichtet, das sie bereits 1973 in Berlin getragen hatte.
Ist William mit William verwandt?
Wenn die Theorie der Mainzer Literaturwissenschaftlerin Hildegard Hammerschmidt-Hummel stimmt, handelt es sich bei der "Dunklen Lady", mit der William Shakespeare eine Verhältnis gehabt haben soll, um Elizabeth Wriothesley. Was auf den ersten Blick nur für Fans des größten Poeten aller Zeiten interessant zu sein scheint, wird sehr viel interessanter, weil ihre - und damit Shakespeares - uneheliche Tochter Penelope den zweiten Baron Spencer heiratete. Damit wäre die verstorbene Prinzessin Diana - und auch Prince William mit Shakespeare verwandt. Obwohl William in English ein "sehr gut" haben soll, hat man bislang von einer poetischen Ader des Prinzen nichts gemerkt - bislang.
Zara will Osteopathie studieren
Zara, die 18-jährige Tochter von Princess Anne, hat sich zum Studium der Osteopathie angemeldet. Wie viele Royals ist auch sie eine Anhängerin von alternativer Medizin wie Akupunktur und Homoempathie.
William lernt Walisisch
Der zukünftige Prince of Wales hat die ersten Walisisch-Stunden hinter sich. Sein Vater erfreute kürzlich die Mitglieder des neuen Wales-Versammlung mit seinen Sprachkenntnissen, nun soll auch sein Sohn diese Sprache lernen.
William darf jetzt Auto fahren
Mit einem gewagten Bremsmanöver stellte Prince William seine Fahrkünste unter Beweis und jagte damit einigen Fotografen einen Schrecken ein. Bei der Rückkehr von einer Fahrstunde brachte William den Wagen nur wenige Zentimeter vor den wartenden Journalisten auf dem königlichen Landsitz Highgrove zum Stehen. Kurz darauf bestand er seinen Führerschein im ersten Anlauf. Der 17-jährige benötigte nur etwa 20 Fahrstunden, bevor er die einstündige praktische Prüfung erfolgreich absolvierte. Nach den erlösenden Worten des Prüfers sprang er aus dem Auto, boxte mit beiden Fäusten in die Luft und rief "Ja!". Der Prinz ist aber auch schon lange in Übung. Bereits mit 12 Jahren fuhr er auf den königlichen Besitzungen. Zum Geburtstag schenkte ihm sein Vater einen VW Golf Diesel, hinter dessen Steuer nun William auch auf öffentlichen Straßen sitzen darf.
Edward schlägt zurück
Nach Berichten der "Times" konnte Edward einige der berühmtesten Hollywood-Stars für eine Fernsehdokumentation über Sensationsreporter gewinnen. Vor den Kameras von seiner TV-Firma Ardent äußerten sich unter anderem Tom Cruise, Brad Pitt und Johnny Depp. Höchstwahrscheinlich wird die Dokumentation auch auf die Schwierigkeiten von Princess Diana mit der Presse eingehen.
Kurz zuvor war Edwards Firma noch in den Negativ-Schlagzeilen. Seine Firma Ardent schreibt nach sechs Jahren immer noch Verluste. Ein Insider meinte, das jede andere TV-Firma unter diesen Umständen längst pleite wäre. Die erste Produktion von "Ardent" über "Real tennis" wollten nur 8000 Zuschauer sehen. 1995 liefen nur vier Stunden Programm von Ardent im Fernsehen, 1996 floppte die politische Sitcom "Annie's Bar". Nur Dokumentationen über die königliche Familie verkaufen sich - vor allem in Amerika - gut. In Planung: eine Biographie über die Queen Mum.
Philip wieder ins Fettnäpfchen getreten
Nur 2 Stunden und 16 Minuten brauchte Buckingham Palace um sich für die letzte Entgleisung von Prince Philip zu entschuldigen. Der Prinzgemahl hatte bei einer Werksbesichtigung in Edinburgh auf einen altmodischen Sicherungskasten gezeigt und gemeint, er sähe aus, als hätte ihn ein Inder anmontiert. Schon mehrfach war Philip mit unbedachten Äußerungen unangenehm aufgefallen. Unvergessen sein "Wenn ihr noch länger hier rumsteht, krieg ihr noch Schlitzaugen" (sagte er zu britischen Studenten in China), oder dass er die Einwohner von Papua Neuguinea als Kannibalen, die Ungarn als Fleischtöpfe und von Helmut Kohl als "der Reichskanzler" sprach. Auch über seine witzige Frage an einen schottischen Fahrlehrer "Wie haltet ihr die Eingeborenen vom Saufen ab, damit sie nicht durch die Prüfung fallen?" konnten nicht alle lachen.
Königliche Kreuzfahrt
Anfang August brach Prinz Charles zu einem zehntägigen Yacht-Urlaub in der Ägäis auf. Mit an Bord: Camilla Parker Bowles, seine beiden Söhne William und Harry. Auch unter den 23 Gästen: Tom Parker Bowles, der mit seinem Eingeständnis, Kokain geschnupft zu haben, neulich für Schlagzeilen gesorgt hatte. Nicht dabei - wegen ihrer vermeintlichen Alkoholabhängigkeit - Tara Palmer-Tomkinson, Tochter eines der besten Freunde von Prinz Charles. Unter den weiteren Kreuzfahrern: Mitschüler und Freunde von Prince William und Prince Harry, darunter die 21-jährige Laura Parker Bowles. Die Queen soll es missbilligt haben, dass Camilla öffentlich als Gast an Bord von Charles eingeführt wurde.
Milliardär John Latsis hat dem Thronfolger seine 130 Meter lange Yacht "Alexander" dafür zur Verfügung gestellt. Hätte Charles die Fahrt aus eigener Tasche bezahlen müssen, hätte das 600 000 £ gekostet. Dagegen wäre Tony Blairs Toskana-Trip mit £ 12 000 geradezu preiswert gewesen.
Ausländische Fotographen und Fernsehcrews versuchten, Bilder von den Urlaubern zu erhaschen, während sich ihre britischen Kollegen weitgehend zurückhielten.
Die Queen stellt Kleider von Diana aus
Vom 14. Oktober werden acht Wochen lang 14 Kleider im Kensington Palast ausgestellt. Mehr als 150 000 Besucher werden erwartet. Die Preise liegen bei £ 8.50 für Erwachsene und £ 6.10 für Kinder. Der Erlös kommt nicht den Diana-Stiftungen zu Gute, sondern dem Unterhalt der königlichen Paläste. Unter den Kleidern das pinkfarbene Seidenkleid, mit dem Diana mit John Travolta im Weißen Haus tanzte, das "kleine Schwarze", das die Prinzessin an dem Abend trug, an dem Charles im Fernsehen seine Affäre mit Camilla Parker Bowles eingestand. - Außerdem soll ein Video über die Queen und ihre Pferde veröffentlicht werden.
Happy Birthday, Queen Mum!
Sonnenschein und eine Menge von mehreren Tausend Menschen begrüßte die Königinmutter an ihrem Ehrentag. Um 11.15 Uhr trat sie aus Clarence House. Das erste Battalion der Welsh Guards spielte Happy Birthday und die Menschenmenge sang dazu. Queen Mum trug ein zitronenfarbiges Kleid mit passendem Hut. Sie ignorierte einen für sie abgestellten Stuhl und stand volle 15 Minuten, um zahlreiche Kinder, die ihr Blumen, Geschenke und Geburtstagskarten überreichten, zu begrüßen. Dann überquerte sie die Straße und ging auf die Menschen hinter der Absperrung zu, einige von ihnen warteten schon seit Morgengrauen, und unterhielt sich weitere 30 Minuten mit ihnen. Dann bestieg sie ihren Buggy und fuhr an der Menschenmenge vorbei bis zur Mall. Unter den Geburtstagsgästen war Prince Charles mit seinen Personen. Prince William ist nun das längste Familienmitglied - und auf dem Weg zum größten Idol. Mädchen in der Menge riefen "I love you, William". Prinzessin Margaret war nicht mehr an einen Rollstuhl gefesselt, ging aber am Stock. Ferner dabei: die Queen, Prince Philip, Princess Anne mit ihrem Sohn, aber ohne Tochter Zara, Prince Andrew und das frischgebackene Ehepaar Edward und Sophie.
Trendsetter William
Nachdem sich Prince William bei einem Polo-Match mit einer Rayban Killer Loop Sonnenbrille sehen ließ, berichten Hersteller von wachsenden Absätzen. Junge Leute fragen verstärkt nach den Brillen, die vormals Snowboardern und Popstars vorbehalten waren. Nicole Pinardon, Pressesprecherin von Rayban: "Prince William war definitiv hilfreich, weil Leute in die Läden kommen und gezielt nach der Brille fragen, die er trug. Wenn das Geschäft sie nicht hat, wollen die Kunden eine im Stil möglichst ähnliche Brille haben."
Fergies Töchter bald ohne Titel?
Nach Plänen aus dem Buckingham Palace sollen die Töchter von Prince Andrew und Sarah ihre Titel "Königliche Hoheit" zurückgeben, sobald sie volljährig sind. Die Modernisten im Palast haben auch schon durchgesetzt, dass eventuelle Kinder von Edward und Sophie den Titel "Königliche Hoheit" erst gar nicht erhalten werden. Fergie soll über diese Bestrebungen erbost sein, eine Freundin meinte, sie empfinde den Schritt als "gemein und rachsüchtig". Den Steuerzahler wird es freuen, werden dadurch Bewachungskosten in Höhe von £ 1 Millionen für die dann nicht-mehr-Prinzessinnen eingespart. Wie es heißt, habe es Sarah immer sehr genossen, von Sicherheitsbeamten umgeben zu sein.
Sicherheitsmängel bei der schottischen Parlamentseröffnung
Als die Queen, Prince Philip und der Prince of Wales in einer von Pferden gezogenen Kutsche die Royal Mail in Edinburgh entlang zur Eröffnung des ersten schottischen Parlaments seit 300 Jahren fuhren, stürmten etwa 10 Protestanten auf die Kutsche zu. Die irischen Nationalisten konnten von der berittenen Leibwache der Königin davon abgehalten werden, in die Kutsche zu klettern. Augenzeugen zufolge, soll sich die Queen sehr erschrocken haben. Wenige Meter weiter wurde ihre Kutsche von Studenten, die gegen Studiengebühren protestierten, mit Eiern beworfen. Nun sollen die Sicherheitsvorkehrungen neu überdacht werden.
Die Arlarmglocken läuteten im Buckingham Palace, als bekannt wurde, dass Tom Parker Bowles, der Sohn von Camilla und Patenkind von Charles, Kokain nimmt. Die Nachricht ist um so brisanter, weil Tom Vorbild von Prince William ist und beide viel Zeit zusammen verbringen. Schon während seines Studiums wurde Parker Bowles mit Cannabis erwischt. Tom befindet sich in "guter Gesellschaft Drogensüchtiger": Tara Palmer-Tomkinson, Tochter eines engen Freundes des Prince of Wales und schon mal als Prince Williams Ersatz-Schwester bezeichnet, checkte kürzlich in einer Drogenklinik in Arizona ein.
Küssen verboten
Auf der nächsten Party der Queen dürfen die Gäste nur Ehepartner mitbringen. Auf den letzten Parties war diese Regel gelockert worden: langjährige Lebensgefährte durften auch kommen. Als die Queen aber kürzlich ihre Kapläne einlud und diese ihre Partner mitbringen durften, und sich bei diesem Ereignis zwei Priester küssten, war das Maß zuviel. Besonders Prince Philip war erbost und veranlasste, dass die alten Prinzipien wieder gelten.
Neuer Hofdichter
Andrew Motion ist der neue Hofdichter. Premierminister Tony Blair entschied sich für den mehr traditionellen Literaten als für einen "Volksdichter". Poesie gehört nach allgemeiner Einschätzung nicht zu Blairs besonderen Interessen. Die erste Aufgabe Motions: 12 Zeilen zur Hochzeit von Sophie und Eward.
Für schnelle Surfer
Fast vier Millionen Zugriffe werden pro Woche für die Königliche WebSite erfasst. Nun gibt es eine weitere Site, die weniger förmlich, dafür mehr an Informationen bietet, was die Royals zurzeit treiben. Prince Andrew - laut königlicher WebSite erfahrenster Web-Surfer - eröffnete die neue Site in einem Cybercafé in der Nähe von Buckingham Palace.
Königlicher Bus zur Taufe
Mit einem Bus statt mit Kutsche fuhren Mitte April zahlreiche Mitglieder des europäischen Hochadels zur St.- Sophia-Kathedrale nach Bayswater in West-London. Dort wurde Prince Konstantine Alexios, Enkelkind vom griechischen Ex-König Konstantin getauft. Unter den acht Taufpaten Prinzessin waren Victoria von Schweden und Prince William. William war dabei noch immer gehandikapt: den linker Arm musste er nach seiner Operation am Zeigefinger in einer Schlinge tragen.
Kommt die Queen noch als Staatsoberhaupt nach Australien?
Wenn die Queen nächstes Jahr nach sieben Jahren wieder Australien besucht, könnte sie, wenn die Australier sich ein einem Referendum, das bereits im November dieses Jahres stattfinden wird, gegen die Monarchie entscheiden, nicht mehr Staatsoberhaupt der ehemaligen Kolonie sein. Dennoch wolle man sie - so der Sprecher der Republikanischen Bewegung - bei dem Besuch mit dem Respekt willkommen heißen, den sie verdiene.
Prince William hat sich wieder eine Sport-Verletzung zugezogen. Ein beim Rugby-Spielen gebrochener Zeigefinger musste erneut eingegipst werden, weil die Verletzung nicht heilen wollte. Gebrochen hatte William sich den Finger bereits vor Weihnachten in Eton, die Schmerzen aber zunächst ignoriert.
Prinzessin Margret: zu heiß gebadet
Die Schwester der Queen hat sich mit heißem Badewasser Füße und Beine verbrannt. Der Unfall passierte, als sie sich alleine in ihrer Hotelsuit befand. Als sie in das viel zu heiße Bad gestiegen sei, habe sich sich erschrocken und sei ausgerutscht. Ihre Hilferufe habe niemand gehört. Über 10 Minuten brauchte sie, um sich selbst aus dem Bad zu befreien. Nun wird sie auf Schloss Windsor gepflegt.
Die Queen verkauft Fergies Haus
Birch Hall, das Anwesen, das die Queen für ihre Ex-Schwiegertochter und deren Töchter kaufte, steht nun wieder zum Verkauf. Sarah hatte sich geweigert dort einzuziehen, da sie den jährlichen Unterhalt von ca. 80 000 £ für das Herrenhaus nicht aufbringen könne. Stattdessen zieht sie es vor, bei ihrem Ex-Mann in Sunninghill Park zu wohnen.
Die Queen Mum lebt auf großem Fuß
Trotz Einkünfte aus der Civil List in Höhe von £ 600 000 belaufen sich die Verbindlichkeiten der Königinmutter bei ihrer Hausbank auf wenigstens £ 4 Millionen. Ursache dafür ist ihr großzügiger Lebensstil. Nach der Queen beschäftigt sie das meiste Personal. Haushälterinnen, Butler und Gärtner leben permanent auf ihren vier Hauptresidenzen. Wenn sie zum Lunch nach Clarence House einlädt, biegen sich die Tische. Die Queen Mum soll solche Anlässe bescheiden als "Picknick" bezeichnen. Außerdem liebt sie es, in den exklusivsten Nobelrestaurants zu speisen. Ihre teuerste Leidenschaft ist das Pferderennen. Ihre Einnahmen an Preisgeldern decken bei weitem nicht die Ausgaben für Zucht und Pflege der Tiere.
Stand: 01.11.1999