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Die anscheinend unverwüstliche Königin Mutter rundete ihren 101 Geburtstags abends mit einem Besuch bei einer 4 1/2-stündigen Ballettaufführung im Covent Garden ab. Mehrere Tausend Bewunderer standen am Samstagabend an der Straße, um sie ankommen zu sehen und viele waren noch da, trotz strömenden Regens, als sie 20 Minuten vor Mitternacht das Royal Ballet verließ.
Als die Queen Mother lächelnd und winkend die königliche Loge betrat, stimmte das vollbesetzte Haus spontan "Happy Birthday" an. Die Theaterbesucher wie die Zuschauer auf der Straße waren schockiert vom Zustand Prinzessin Margarets, die zusammen mit ihrer Mutter und der Queen eintraf. Margaret sah extrem gebrechlich aus und saß - an den Rollstuhl gefesselt - eingewickelt in einer Decke. Die Prinzessin, die 71 Jahre in diesem Jahr wird - verließ das Theater vor der Pause. Sie wurde dabei von Polizisten vor Fotographen abgeschirmt. Am Mittag war Margaret zusammen mit ihrer Mutter vor Clarence House aufgetreten, wieder im Rollstuhl, mit einer großen Sonnenbrille und ihrem linken Arm in einer Schlinge. Beim Royal Ballet, dessen Präsidentin sie ist, trug sie zwar keine Sonnenbrille, wirkte aber abgespannt und schien Konzentrationsschwierigkeiten zu haben. Der Gesundheitszustand von Margaret hat sich seit einer Reihe von Schlaganfällen - der letzte war Weihnachten in Sandringham - rapide verschlechtert. Sie kann einen Arm kaum noch gebrauchen und ihre Sehkraft ist zurückgegangen.
Wegen ihres vorzeitigen Aufbruchs verpasste Prinzessin Margaret die lobenden Worte des Ballettdirektors, der sich in den Ruhestand verabschiedete. Er würdigte den enormen Einsatz der Prinzessin für das Ballett. Aber der Abend gehörte der Queen Mother, die kein Anzeichen von Müdigkeit zeigte, selbst nach einem langen Tag mit Feierlichkeiten, davon 15 Minuten auf den Beinen vor Clarence House und weiteren 40 Minuten im Buggy, um die Geburtstagswünsche von mehreren Tausenden entgegen zu nehmen. Beim Ballet trug sie ein Ballkleid aus schimmernder Seide in pinkfarbigen Ton. Nach der langen Vorstellung hat sie noch Kraft, um den Regisseur und die Tänzer zu treffen.
Zu ihrem Geburtstagslunch war neben der Queen auch Prinz Charles gekommen. Auch er zeigte sich unverwüstlich: am Vortag war er beim Polo vom Pferd gefallen und war kurz bewusstlos. Prince William, Prince Harry, Prince Andrew (mit seinen Töchtern Beatrice und Eugenie), Princess Anne mit ihrem Mann Tim Laurence (der schon von den Medien auf die Vermisstenliste gesetzt worden war) mit ihren Töchtern Peter und Zara Phillips kamen ebenfalls. Ebenso waren Lady Sarah Chatto, die Tochter von Prinzessin Margaret, und ihr Mann Daniel mit ihren beiden Töchter dabei. Somit kamen vier Generationen von Royals zusammen.
Ihre Ärzte gaben der Queen Mother am Tag nach ihrem Geburtstag noch mal ein Check-up, bevor sie zu ihren Sommerferien nach Balmoral in Schottland fuhr.
Martina Krehl und ihr Mann waren zufällig in London, als die Queen Mum ihren 101. Geburtstag feierte. Freundlicherweise stellten sie drei Fotos zur Verfügung. Thank you!


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Die Queen Mother mit in ihrem Buggy am 101. Geburtstag
Englischen Zeitungen zufolge soll Prince William im Jahr zwischen Abitur und Studium Raucher geworden sein. Sein Vater - eingefleischter Nichtraucher - soll sehr enttäuscht darüber sein. Der ließ dementieren: William habe zwar als Teenager eine Zigarette geraucht, das aber als widerlich empfunden.
Besucher des Buckingham Palace können in diesem Jahr zum ersten Mal in den Gräten der Queen spazieren gehen. Nach einem Bericht des Londoner "Evening Standard" wird es einen 500 Meter langen Spazierweg durch den für seine seltene Flora und Fauna bekannten Privatgarten geben.
In einem Interview mit der Daily Mail antwortete Charles auf die Frage, ob er noch einmal heiraten werde: "Werde ich morgen noch leben? Wer weiß schon, was der gute Gott geplant hat? Man kann nie sicher sein. Ich weiß es nicht." Kein klares Ja oder Nein, aber eine andere Aussage als das strikte "Nein", das sonst aus dem Palast zu hören ist.
Die "öffentliche Beziehung" zwischen Thronfolger Charles und Camilla Parker Bowles erreichte Ende Juni ein neues Stadium. Camilla war Gastgeberin einer Wohltätigkeitsfeier für die Nationale Osteoporose-Gesellschaft. Der Prinz kam in Begleitung der Königin von Jordanien, ging auf seine Vertraute zu und begrüßte sie mit einem Wangenkuss.
Commander Tim Laurence, Ehemann von Prinzessin Anne, fiel bei wichtigen Zusammenkünften der Royals in letzter Zeit auf, besser gesagt, er fiel durch Nichtanwesendheit auf. In zahlreichen Zeitungen wurde über das Ende der Ehe spekuliert. Der Mirror schrieb: "Die Familie behandelt Tim immer noch wie einen Stallmeister. Er darf nur die Martinis mixen." Independent Television meinte jedoch, dass Laurence seine Militärkarriere sehr ernst nähme, während Princess Anne einen vollen Terminkalender habe. "Lange Trennungen scheinen ein wesentlicher Bestandteil einer jeglichen königlichen Ehe zu sein. Es bleibt abzuwarten, ob das die Zuneigung von Anne und Tim Laurence, die sie füreinander hatten, als sie vor 8 1/2 Jahren heirateten, geschwächt hat."
Prinzessin Anne hat - wie immer - jeden Kommentar über ihr Privatleben abgelehnt. Stattdessen gab sie in einem Interview ein Teil ihrer Lebensanschauung preis: sie versuche immer äußere Ruhe auch bei tragischen Anlässen zu bewahren: "Mit der Zeit lernt man, dass es nicht gut ist, überaufgeregt zu sein, wenn die Dinge falsch laufen, die Dinge werden dadurch noch schlimmer."
Eine lächelnde Anne wurde dann auch vor der St. Giles Cathedral fotografiert. Die Queen hatte sie dort zum Dame Commander of the Order of the Thistle gemacht. Commander Tim Laurence stand neben ihr.
Es sollte eine große Reform werden, die der Lord Chamberlain, Lord Luce, vorstellte. Experten hatten radikale Einschränkungen der geschäftlichen Aktivitäten der "kleineren" Royals erwartet. Beobachter vermuteten, dass Prince Philip dafür verantwortlich ist, dass die neuen Richtlinien kaum Veränderungen mit sich bringen.
Eine Szene wie bei Agatha Christie: Nach "Trooping of the colour" wollte die Queen Mother mit Gästen bei Whisky mit Soda anstoßen. Vor ihren Augen brachen zwei der hochrangigen Gäste zusammen. Sie wurden umgehend ins St. Thomas's Hospital gebracht. Was sie für Soda gehalten hatten, war Reinigungsmittel, das das Personal in Schweppes-Flaschen aufbewahrte. Die Flaschen waren nicht gekennzeichnet, da normalerweise nur das Personal Zugang dazu hat. Bei dem Stoff handelte es sich um Perchlorethylen, das tödlich sein kann. Besonders die Queen Mother hatte Glück: sie hatte das Glas schon an den Lippen. Das Personal wurde schwer verwarnt.
Tony Blair und die Maul-und-Klauen-Seuche hatten die Unterhauswahl in den Juni verschoben - und damit fielen die Parlamentseröffnung und das Pferderennen in Ascot zusammen. Wie die Queen es schaffte, morgens das Parlament in London und am Nachmittag beim geliebten Pferderennen in Ascot zu sein, kann man in der Times nachlesen.
"Sie kam am Eingang zum Palast von Westminster am Victoria Tower - wie es die Tradition verlangt - beim Glockenschlag 11.15 Uhr an und ging direkt in den Robing Room, wo sie die Staatskrone aufsetzte, die ein Kilo wiegt und vom Schatzhaus im Tower extra für die Gelegenheit rübergebracht wurde ... Als konstitutioneller Monarch blickte sie nicht auf ihre Uhr, noch rasselte sie die Rede herunter ... hatte sie aber in zehn Minuten erledigt. Runter mit der Krone und der Robe und auf mit dem Diadem George IX, das sie auch auf den Briefmarken trägt. Schlag 12 Uhr Mittags war sie draußen vor Westminster und in der Irish State Coach zurück nach Buckingham Palace und um 12.20 Uhr vor ihrer eigenen Haustür." Normalerweise dreht die Kavallerie auf dem Buckingham Palace noch Mail eine Ehrenrunde, aber diesmal war dafür keine Zeit. "10 Minuten später war sie wieder dem Palast raus - in einem anderen Kleid - und machte sich mit einer Polizeieskorte in Richtung M4 auf. Mühelos schlängelte sie sich durch den Verkehr und war bereits kurz nach 13 Uhr am Eingang von Windsor Castle. Versuchen Sie einmal als gewöhnlicher Sterblicher in dieser Zeit Heathrow zu erreichen ... Runter kam das Reisekleid und reingeschlüpft in das pfefferminzgrüne Seidenkleid mit passendem Wollmantel und Strohhut. Es blieb sogar genug Zeit, einen Bissen Lunch zu sich zu nehmen, seine Gruppe von Privatgästen zu versammeln, bevor sie sich wieder durch den Verkehr bohrte und um 14.15 Uhr auf der Rennbahn eintraf. Bis zum ersten Rennen war sogar noch 15 Minuten Zeit."
Einen persönlichen Bericht über diesjährige Geburtstagsparade können Sie in meinem Reisebericht "London 2001" nachlesen.
9 cm große schwarz-rote Spinnen entdeckten Arbeiter bei Kabelarbeiten in Windsor Castle. Ein Experte zeigte sich begeistert. "Das ist entweder eine neue Art oder eine Art, die wir für seit Jahrtausenden ausgestorben in diesem Land hielten."
Sir Michael Peat, verantwortlich für die königlichen Finanzen, konnte zum ersten Mal einen vollständigen Ausgabenbericht vorlegen. Die Royals sparten im Vergleich zum Vorjahr drei Millionen Pfund ein (35 statt 38 Millionen £). Besonders die Reisekosten für die ca. 3 000 offiziellen Termine konnten erheblich gesenkt werden. Die Presse zeigte sich von den Zahlen ziemlich beeindruckt.
Die Mail on Sunday berichtete, dass das Palastpersonal sich einvernehmlich weigerte, Geld für ein Geburtstagsgeschenk für Prince Philip (er wurde 80 Jahre!) zu geben. Gesammelt werden sollte für eine 10 000 £ teuere Nachbildung eines von Prinz Philips Kutschenwagen. Der Grund für die Verweigerung sei einmal, das Philip sehr unbeliebt sei, weil er - im Gegensatz zur Queen - oft sehr unhöflich zu Untergebenen sei. Zum anderen habe die Streichung von Privilegien für das unterbezahlte Personal durch Sir Michael Peat, Finanzchef der Königin, für Verärgerung gesorgt.
Inzwischen hat die Queen das Gehalt ihrer Bediensteten um 2,5 bis 16 Prozent erhöht.
Der Mord an fast der gesamten königlichen Familie in Nepal Anfang Juni schockte auch das britische Königshaus, das über enge Verbindungen zur nepalesischen Königsfamilie verfügt. Der Union Jack auf den königlichen Palästen ging auf Halbmast.
Als die Queen sich kürzlich für einen Empfang zurecht machte, roch sie plötzlich Rauch. Es war aber kein Feuer, sondern ein Polizist, der eine selbstgedrehte Zigarette rauchte. Die Queen war darüber nicht amüsiert - schon gar nicht nach dem großen Feuer in Windsor Castle 1992 - und ließ den Fall untersuchen. Nun wird der Beamte den Buckingham Palace nicht mehr von innen sehen.
Laut dem Daily Telegraph hält Prince Philip seinen Sohn Charles für "zu affektiert, verschwenderisch und disziplinlos, um einmal ein guter König zu werden." Der Daily Express und die Daily Mail griffen die Geschichte auf und ließen ungenannte Quellen behaupten, Prince Philip und sein Prince Charles seien tief zerstritten. Buckingham Palace dementierte prompt die Berichte. Philip sandte Charles einen handgeschriebenen Brief, in dem er bedauerte, dass es zu den Zeitungsberichten gekommen ist.
Nachdem Nicholas Knatchbull, ein Freund aus Williams Zeit in Eaton, der bereits zweimal von der Polizei mit Cannabis erwischt wurde, nun eine Entziehungskur machen soll, macht sich Charles angeblich Gedanken über Williams Freunde. Die Zeitungen konnten eine Reihe junger Leute aus Williams Umgebung auflisten, die Drogenprobleme hatten. St. James's Palace wies darauf hin, dass William und Mr. Knatchbull seit einigen Jahren keinen engen Kontakt mehr hätten. In der königlichen Stellungnahme wurde allerdings verschwiegen, dass Nicholas Knatchbull Neffe und Patenkind von Prince Charles ist. Er wird einmal den Titel "Earl Mountbatten of Burma" erhalten.
Prince William, der im September sein Studium der Kunstgeschichte an der Universität von St. Andrew's aufnehmen wird, sorgt bereits Monate vorher für einen Mietboom. Die Preise für Studentenappartements sollen um 100 Prozent gestiegen sein. Bewerbungen um Studienplätze an Schottlands ältester Uni stiegen um 44 %, besonders junge Amerikanerinnen wollen sich einschreiben.
Eine Silbermedaille erntete der Thronfolger für seinen "Islamischen Garten" auf der Chelsea Flower Show, Der Garten, den der Prince auch stolz in der BBC vorstellte, bekam auch viel Lob von den Medien.