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Royal Rumours

Das "Jubilee Year" der Queen wird erneut überschattet: kurz nach dem Tod ihrer Schwester starb ihre Mutter im Alter von 101 Jahren am Karsamstag um 15 Uhr 15. In den 50 Jahren auf dem Thron waren ihre Schwester, vor allem aber ihre Mutter, eine große Stütze und Rückhalt für die Queen - gerade in schwierigen Zeiten.
Mit der Queen Mother stirbt das beliebteste Mitglied des Königshauses. Unvermutet 1936 auf den Thron gekommen, erweist sie sich als Rettung für die Monarchie, da sie ihrem Mann - er ist schüchtern und gänzlich unvorbereitet für die Rolle - den nötigen Rückhalt gibt. Unvergessen - gerade bei der älteren Bevölkerung - ist ihr Einsatz während des Zweiten Weltkrieges. Nicht umsonst nannte sie Hitler "die gefährlichste Frau Europas". Ihr Aushalten im bombardierten London war entscheidend für den Durchhaltewillen der Briten. Als sie 1952 plötzlich Witwe wird, ist sie weiterhin für die Monarchie und Großbritannien im Einsatz - in einer Position, die es so eigentlich gar nicht gibt: als Queen Elizabeth, The Queen Mother. Ihren Spitznamen "Queen Mum" erhält sie 1954 von den New Yorkern.
Und als "Queen Mum" wird sie in Erinnerung bleiben: als immer freundlich lächelnde alte Dame, die mit unglaublicher Zähigkeit und Energie im Dienste der Monarchie und der Nation stand und mit ihrem Hang für die angenehmen Seiten des Lebens ihre Lebensfreude ausdrückte.
Der Sarg mit der Queen Mother wird kommenden Freitag in der Westminister Abbey aufgebahrt. Die Beisetzung der Queen Mother findet am darauf folgenden Dienstag in Windsor Castle statt.
Ein ausführliches Special wird in Kürze hier zu finden sein. Bis dahin können Sie das Special anlässlich ihres 100. Geburtstages lesen.
Prince William soll Freunden erzählt habe, er langweile sich in St. Andrews und sei dort einsam. Er überlege, die schottische Universität zu verlassen. William soll mit seinem Vater darüber gesprochen haben, an die Uni in Edinburgh zu wechseln, wo mehrere Schulfreunde studieren oder ein Jahr im Ausland zu studieren, in Italien oder den USA.
Nach seinem erfolgreichen Gap Year ist es William noch nicht gelungen, in St. Andrews Wurzeln zu schlagen. Die meisten Wochenenden verbringt er auf dem Landsitz seines Vaters in Highgrove oder in Balmoral oder er macht Ausflüge nach Edinburgh, um seine Freunde zu besuchen. Manchmal nimmt der 19-jährige seine engsten Freunde mit in ein Häuschen, das ihm die Queen Mother auf ihrem Landsitz Birkhall überlassen hat. Im letzten Trimester verbrachte William nur zwei von dreizehn Wochenenden in St. Andrews.
Prince Charles jedoch, soll seinem Sohn gesagt haben, er soll "dranbleiben" und William ist momentan unschlüssig, ob er bleiben soll.
St. Andrews ist Schottlands älteste und akademischste Universität. Bei 6500 Studenten, keinen Nachclubs und nur einem Kino in der Stadt auch eine der ruhigsten. Das soziale Leben findet auf Hausparties und auf gesellschaftlichen Aktivitäten statt. "Wenn man hier Spaß haben will, muss man selbst dafür sorgen", sagte ein Student der Times. Da William wegen des Medienrummels in den ersten Wochen nicht in St. Andrews war, in denen sich die neuen Studenten kennen lernen, konnte er bisher kaum Kontakte knüpfen. Außerdem muss der Prince immer damit rechnen, dass sich manche mit ihm nur anfreunden möchten, weil er ein Royal ist.
Anfang März gab Prince Edward bekannt, dass er sich zum Ende des Monats seinen Posten als Produktionsdirektor und Direktor von seiner Fernsehproduktionsfirma Ardent zurückzieht. Seine Frau Sophie wird ihren Stuhl bei R-JH Public Relations räumen. Beide werden vermutlich ihre Aktien verkaufen. Buckhingham Palace bestätigte, dass Kritik am Geschäftsleben der beiden "zweifellos eine Rolle bei der Entscheidung gespielt habe."
Königliche Berater werden vermutlich die Ankündigung auf den Weg gebracht haben. Die Königin, die bereits für die Kosten bei den königlichen Verpflichtungen des Paares aufkommt, wird ihnen noch weitere finanzielle Hilfen zukommen lassen, besonders für den Unterhalt ihres Hauses in Bagshot Park. Die Firma Ardent, die £ 50 000 im Jahr für Büroräume in dem Haus bezahlt, wird ausziehen. Möglicherweise wird auch Prince Edward hier ausziehen müssen, da andere Familienmitglieder, zum Beispiel Prince Charles, es für zu kostspielig halten. Außerdem benötigt Edward, wenn er demnächst mehr königliche Termine wahrnimmt, eine Wohnung in London.
Zukünftig wird Edward weit mehr als die 145 Termine, die er im Vorjahr bewältigte, übernehmen. Symbolisch machte er die Ankündigung auch während eines solchen Termins auf der Südwest-Regional-Konferenz in Weston-super-Mare.
Edward begründete seine Entscheidung damit, dass er die Königin im Jahr ihres goldenen Jubiläums unterstützen wolle: "Die Gelegenheit, meine eigene Firma aufzubauen und zu leiten musste die größte Herausforderung, der ich mich je gegenüber sah, werden und doch wurden daraus enormer Spaß, große Belohnung und viele Überraschungen. Doch hatte ich immer im Hinterkopf, dass eines Tages sich all das wird ändern müssen."
Edward verdiente bei Ardent jährlich £ 61 000, seine Mutter steuerte noch einmal £ 141 000 für seine offiziellen Verpflichtungen, außerdem erstattete sie dem Finanzminister alle offiziellen Auslagen für das Paar aus ihrer Privatschatulle. Es ist wahrscheinlich, dass die Queen Edward nunmehr mehr als £ 500 000 zukommen lassen wird.
Die Zukunft der Produktionsfirma Ardent, die Edward 1993 mitbegründete, sieht finster aus. Nach Fertigstellung der Produktion der kontroversen Serie "The A-Z of Royalty" liegen keine Aufträge vor. Im Januar hatte Edward seinen Bruder Charles noch einmal schwer verärgert, als er ihn darum bat, eine Dokumentation über sein Verhältnis zu Camilla zu drehen. Charles verbot Edward strikt, seine Freunde um Interviews zu bitten.
Die jüngere Schwester der Königin verstarb am an den Folgen eines Schlaganfalls. Ihr Sarg wurde von London in die historische St. Georgs-Kapelle von Schloss Windsor überführt. Nach einer privaten Trauerfeier, wurde ihr Leichnam verbrannt, die Urne wurde in der königlichen Gruft in der Kappelle an der Seite ihres Vaters bestattet.
Mehr demnächst in einem ausführlichen Special.
Seit Weihnachten leidet die beliebte Königinmutter an einer hartnäckigen Virusinfektion. So konnte sie das erste Mal nicht am traditionellen Weihnachtsgottesdienst in Sandringham teilnehmen und musste einige Termine absagen. Obendrein stürzte sie noch im Februar auf Schloss Sandringham. Glücklicherweise konnte die oberflächliche Wunde vom Hausarzt verbunden werden. Gegen den Rat ihrer Ärzte ließ es sich die Königinmutter nicht nehmen, mit dem Hubschrauber von Sandringham nach Windsor zu fliegen, um an der Trauerfeier für ihre Tochter Margaret teilzunehmen.
Die Nachricht, dass Prince Harry (17) mehrfach zu Haschisch gegriffen und "stark" getrunken habe, schlug in England wie eine Bombe ein. Der St. James's Palace bestätigte ohne Umschweife einen sechsseitigen Bericht über die Drogeneskapaden des Prinzen in der Sonntagszeitung "News of the world".
Nach einer Erklärung von Prince Charles (53) wurde das "ernste Problem innerhalb der Familie gelöst". Charles hatte seinen jüngsten Sohn nach dessen Drogen-Geständnis für einen Tag in eine Londoner Entzugsklinik geschickt, um ihm in Gesprächen mit früheren Kokain- und Heroin-Süchtigen die Folgen des Drogenkonsums vor Augen zu führen.
Premierminister Tony Blair bescheinigte dem allein erziehenden Thronfolger, dass er mit Harrys Problem "absolut richtig" umgegangen sei.
Die ausführlichen Informationen, die ein nicht näher genannter "Freund der Familie" der Sonntagszeitung gab, zeichnen von Harry das Bild eines verwöhnten, rüpelhaften Sprösslings aus privilegiertem Haus. So habe er nach Trinkgelagen in einem Pub in Wiltshire regelmäßig junge Mädchen mit dem Spruch gelockt: "Hast du Lust, auf einen Drink in meinen Palast zu kommen?" Im Partykeller "Club H", den Prinz Charles auf seinem Landsitz Highgrove speziell für seine beiden Söhne einrichten ließ, sei es häufig "hoch her gegangen." In dem nahe gelegenen "Rattlebone Inn" soll Harry im letzten Sommer in "schlechte Gesellschaft" geraten sein und erstmals Haschisch geraucht haben. Sein Vater ließ ihn damals wegen Auslandsreisen häufig allein.
Nach den Enthüllungen begann auch die Polizei zu ermitteln. Inspektorin Mandy Evely betonte, dass der junge Prinz "genauso wie jeder andere" behandelt werde. Vor allem sei die Polizei interessiert zu erfahren, wer Harry mit Cannabis und alkoholischen Getränken versorgt habe. Mitarbeiter des St. James's Palace - dem Amtssitz von Prinz Charles - nannten in Gesprächen mit Journalisten einen 19 Jahre alten Freund des Prinzen als denjenigen, der Harry zum Konsum von Haschisch verleitet haben soll. Es handelt sich um Guy Pelly, Spross einer wohlhabenden Unternehmerfamilie, die entfernt mit dem Königshaus verwandt ist. Er begleitete Harry nicht zu bei mehreren Jagden, sondern auch im vergangenen Frühjahr zu einem Turnier der englischen Rugby-Nationalmannschaft. Pelly bestritt in einem Interview mit dem "Mirror" die Vorwürfe. Außerdem wurde gegen Wirt des "Rattlebone Inn" ermittelt, wo Prince Harry als Minderjähriger Alkohol bekam und Cannabis rauchte. Harrys Sicherheitsbeamten, die den Drogenkonsum des Prinzen nicht verhinderten, mussten sich auch Fragen gefallen lassen.
John Lewis, Schulleiter des Elite-Internats Eton, war von Prince Charles über den angeordneten Abschreckungsbesuch in der Drogenklinik unterrichtet worden, habe aber zugestimmt, das Harry weiterhin die Schule besucht, berichtete die "Sun". Da in Eton jedoch der Drogen- und Alkoholkonsum erheblich sei und die Schule deswegen Verbote strikt durchsetze, drohe Harry die sofortige Entfernung von der Schule, falls er dort Alkohol trinke oder beispielsweise Haschisch rauche. Harry müsse mit Urintest rechnen, die vom Schulleiter angeordnet werden können.
Prince Charles reduziert - mit Einverständnis der Queen - seinen Terminkalender, um mehr Zeit für seinen Sohn zu haben. Außerdem übernimmt er keine weitere Schirmherrschaft für eine wohltätige Organisation - es sei denn es liegen außergewöhnliche Umstände vor. Der Prince ist bereits Schirmherr von 370 Organisationen, jeden Monat kommen wenigsten 12 Bitten weiterer hinzu. Im letzten Jahr hatte Charles 555 offizielle Termine, nur Prinzessin Anne hatte mit 650 mehr als er. Besonders in den Schulferien will er möglichst seinen Terminkalender frei halten. Charles räumte ein, dass es ein Fehler war, Harry alleine in Highgrove zurückzulassen. Zukünftig werde entweder er oder Prince William in Highgrove sein, wenn Prince Harry vom Eton College heimkommt. William ist - so ein Freund der Familie - absolut gegen Drogen und übt einen guten Einfluss auf seinen jüngeren Bruder aus.
Inzwischen wurden die polizeilichen Ermittlungen gegen Harry eingestellt. Harry wurde noch nicht einmal von der Polizei vernommen, die stattdessen seine Sicherheitsbeamten verhörte.
"Dieser Jahrestag ist für uns eine Gelegenheit, unseren Dank auszusprechen für die Loyalität und Unterstützung, die wir von so vielen Menschen erhalten haben, seit ich 1952 den Thron bestieg." Mit dieser Botschaft hat die Königin zu ihrem Goldenen Thronjubiläum Neuland betreten. Denn verbreitet wurde sie nicht in den Zeitungen oder im Fernsehen, sondern im neuesten aller Massenmedien, dem Internet. Einen Bruch mit der Tradition stellte auch der Besuch der Queen in einer Krebsklinik in King's Lynn dar. Elizabeth II. hat den Tag ihrer Thronbesteigung in den letzten 50 Jahren fast immer im engsten Familienkreis auf Schloss Sandringham in Norfolk verbracht. Dort war König George VI: am 6. Februar 1952 seinem Lungenkrebs erlegen, während sie in Kenia weilte. Öffentliche Feiern hatte sie stets abgelehnt, da sie diesen Tag zuerst mit dem Tod ihres Vaters verband und weniger mit dem Beginn ihrer Regentschaft. Die Eröffnung einer Krebsstation hatte im Jahr des Goldenen Jubiläums natürlich eine hohe symbolische Bedeutung.
Dankbarkeit steht für die Monarchin im Vordergrund des besonderen Jahres. Sie will sich nicht selbst feiern lassen, sondern zollt ihren Untertanen Anerkennung. Dazu passt der optimistische Ausblick auf die Zukunft: "Ich glaube, dass wir alle Grund haben, mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft zu schauen."
Mehr zum Golden Jubilee demnächst in einem Special.
Vor Jahren wurde sie in der Satire-Sendung "Spitting Image" selbst imitiert. Nun schreibt Graham Turner in einer neuen Biographie über die Königin, dass sie angeblich Politiker aus der ganzen Welt hervorragend nachmachen können. Es mache ihr Spaß, Prominente zu imitieren und andere Leute damit zum Lachen zu bringen. Ihre Darstellungs-Palette reiche von Tony Blair bis zu Russlands Ex-Präsidenten Boris Jelzin. Sie könne die Stimmen so gut imitieren, dass man beim Schließen der Augen glaube, die nachgemachte Person stehe leibhaftig vor einem.
Die Königin wird die erste Monarchin sein, die die Republik Irland besucht. Die Reisepläne wurden zwischen Buckhingham Palace, Tony Blair und der irischen Regierung abgestimmt. Als George V. 1911 Irland besuchte, gehörte das Land noch zu Großbritannien. Der Besuch der Königin wurde durch Prince Charles' Besuch in Irland 1995 vorbereitet. Ein genauer Termin für die Irlandreise der Queen steht noch aus.
Aus Solidarität mit den Not leidenden Bauern in Nordengland hat Prince Charles zum ersten Mal in einer Bed-and-Breakfast-Pension übernachtet. Zur Überraschung der Familie Relph buchte der Thronfolger zwei Nächte in ihrem bei Rosthwaite gelegenen Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Gastgeberin Hazel Relph begrüßte den hohen Gast mit den Worten: "Ich glaube, dies ist ihr erster Bed-and-Breakfast-Aufenthalt? Nun, wir haben zum ersten Mal einen Prinzen zu Gast. Somit ist das für uns alle eine neue Erfahrung." Wegen der Maul- und Klauenseuche im vergangenen Jahr mussten die Relphs von 2500 Herdwick-Schafen 320 getötet werden. Charles versprach damals der Familie, er werde alles tun, um ihnen zu helfen. "Das ist ein wunderbar gemütlicher Ort", schwärmte der Thronfolger nach dem Aufenthalt auf der Yew Tree Farm im Lake District.
Clive Postlethaite (51) behauptet, dass Prince William bei einer Jagd mit seinem Pferd so auf ihn zugestürmt kam, dass er beim Ausweichen seine Kamera fallen lassen musste. Außerdem soll William den Paparazzo dabei noch beschimpft haben. Eine Sprecherin des Prince of Wales meinte zu dem Vorfall: "Die Jagd ist ein schneller Sport mit viel Bewegung. Der Fotograph war vielleicht im Weg. Ich glaube nicht, dass es Absicht war."
Dass ein Kardinal auf Einladung der Queen eine Predigt hält, klingt zunächst nicht ungewöhnlich. Es handelt sich allerdings um einen römisch-katholischen Kardinal und seit 1688 hat kein Katholik von einem englischen Monarchen predigen dürfen. Der Erzbischof von Westminister, Cardinal Cormac Murphy-O'Connor, besuchte Mitte Januar auf Einladung Sandringham und hielt in der winzigen St. Cecilia's Church in Dersingham - nahe dem Landgut der Queen einen Gottesdienst ab. In seiner Predigt ging es um die Hochzeit von Kanaan, in der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Die Königin hatte bereits ein enges Verhältnis zum Vorgänger von Kardinal Murphy-O'Connor, dem unvergessenen Kardinal Hume.
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