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Who was who royally

Kings und Queen im Laufe der englischen Geschichte

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Die Namen der Dynastien änderten sich gewöhnlich, wenn die Thronfolge auf einen rivalisierenden Zweig der Familie überging (z.B. Henry IV. und das Haus Lancaster, Edward IV. und das Haus York oder Henry VII. und die Tudors) oder wenn über eine Frau die Thronfolge auf einen anderen Familienzweig überging (z.B. bei James I. und die Stuarts, George I. und die Hannoveraner). 1917 gab es eine radikale Änderung, als George V. den Namen "Windsor" nicht nur für die Dynastie, sondern auch als Familiennamen annahm. 1960 wurde der Name in Mountbatten-Windsor geändert. Mountbatten ist der bürgerliche Name von Prince Philip.

Angelsachsen

ach dem Abzug der römischen Soldaten im 5. Jahrhundert folgte eine Periode der politischen Instabilität. Angeln, Sachsen und Jüten wanderten ein, die keltischen Ureinwohner zogen sich nach Cornwall, Wales und Schottland zurück. Es entstanden zahlreich kleine Königtümer. Bald bildeten sich einzelne Königreiche aus, wie Northumbria und Mercia, die andere Königreiche dominierten. Unter den bedeutendsten Königen sind zu nennen: Offa (757-796), der diplomatische Beziehungen zu Karl dem Großen unterhielt und Alfred (871-899), der zahlreiche Reformen einführte und die dänische Einfälle abwehrte. In den folgenden Jahrhunderten nahmen die Wikingerangriffe zu und 1016 wurde der dänische König Canute König von England. Die dänische Periode währte nur kurz, mit Edward dem Bekenner saß 1042 wieder ein Angelsachse auf dem Thron. Tief religiös, ließ er Westminister Abbey (im Normannischen Stil) erbauen. Nach seinem Tod erhoben sein Schwager Harold, Earl of Wessex und Wilhelm, Herzog der Normandie Ansprüche auf den Thron. Harold ließ sich noch einen Tag nach dem Tode Edward des Bekenner krönen. Kurz darauf fiel Harald von Norwegen in England ein. Er wurde in der Schlacht von Stamford Bridge nahe York geschlagen. In der Zwischenzeit war Wilhelm, Herzog der Normandie, in Südengland gelandet. Harold marschierte südwärts, wurde aber am 14. Oktober 1066 besiegt und fiel in der Schlacht. Wilhelm bestieg den englischen Thron und hieß fortan "Wilhelm der Eroberer".

Normannen

Zur Sicherung seiner Herrschaft über Englands ließ Wilhelm (1066-1087) zahlreiche Burgen anlegen, darunter den White Tower im Tower of London und Windsor Castle. Das Land der besiegten sächsischen Adeligen verteilte er unter seinen normanischen Landsmännern. Seine Söhne William II. und Henry I. bauten ihre Machtstellung in England und der Normandie weiter aus. Nach dem Tode Henrys ging der Thron nicht auf seine Tochter Matilda, sondern an seinen Neffen Stephen über. Matilda forderte die Krone und landete in England. Am Ende eines Bürgerkrieges wurde Matildas Sohn Henry II. für die Thronfolge bestimmt.

Die Angevinen

Henry II. regierte (von 1154-89) über ein Reich, das sich von der schottischen Grenze bis zu den Pyrenäen erstreckte. Er war zugleich König von England, Herzog der Normandie und von Aquitanien. Obwohl sich Henry nur 13 Jahre seiner Regentschaft in England aufhielt, stärkte er die Macht der Krone. Sein Streit mit seinem früheren Ratgeber Thomas Becket über das Verhältnis von Kirche und Staat endete 1170 mit dessen Ermordung. Henrys Sohn Richard Löwenherz regierte von 1189-99. 1190 begab er sich auf einen Kreuzzug und überließ die Regierungsgeschäften anderen. Als er 1192 aus dem Heiligen Land zurückkehrte wurde er in Österreich gefangen genommen und gegen ein hohes Lösegeld erst 1194 freigelassen. Richard gelang es, all das Land zurückzugewinnen, das in seiner Abwesenheit verloren gegangen war. Doch der Erfolg war nur von kurzer Dauer. Nach seinem Tod 1199 wurde sein Bruder John I. König und König Philip von Frankreich besetzte die Normandie. 1205 hatte John die Normandie und Anjou verloren und wurde als "Johann Ohneland" bekannt. Seine politische Schwäche nutzten die englischen Barone, ihm die Magna Charta abzutrotzen, in der die Rechte der Krone beschränkt und die Freiheitsrechte garantiert wurden.

Das Haus Plantagenet

Henry III. (regierte von 1216-1272) stellte die königliche Macht wieder her. Unter Edward I. (regierte 1272-1307) wurde Wales unterworfen, sein Sohn Edward wurde der erste englische Prince of Wales. In seiner Regentschaft wurde zum ersten Mal ein Parlament einberufen. 1296 marschierte Edward auch in Schottland ein. In einem Guerrilla-Krieg besiegte William Wallace, Führer der Schotten, die Engländer. 1305 wurde Wallace gefangen genommen und hingerichtet. 1307 starb Edward, als er gerade dabei war, einen neuen Feldzug gegen die Schotten und ihren neuen Führer, Robert Bruce, zu starten. Sein Sohn Edward II. war ein schwacher Herrscher, 1327 entthronte ihn seine eigene Frau Isabella von Frankreich. Neuer König wurde sein Sohn Edward III. (regierte von 1327-77). Edward gründete den Hosenbandorden. 1337 begann der den Hundertjährigen Krieg mit Frankreich. 1360 kontrollierte Edward ein Viertel Frankreichs. 1375 blieb ihm davon allerdings nur Calais und ein Küstenstreifen nahe Bordeaux. Edwards Sohn, der Schwarze Prinz, war schon vor seinem Vater gestorben. So ging der Thron an Edwards Enkel, Richard II. (regierte 1377-99). Richard war ein Förderer der Künste, aber sein autoritärer Stil brachte ihn in Konflikt zum Parlament. Während sich Richard 1399 in Irland aufhielt, stürzte ihn sein Cousin, Henry of Bolingbroke. Als es zu Aufständen zur Unterstützung Richards kam, wurde dieser in Pontefract Castle ermordet. Henry of Bolinbroke wurde als Henry IV. gekrönt.

Das Haus Lancaster

Henry IV. musste seine Ansprüche auf den Thron fast in seiner gesamten Regierungszeit (1399-1413) durchsetzen, auch Aufstände in Wales musste er niederschlagen. Sein Sohn Henry V. (1413-22) beanspruchte gleich nach seiner Thronbesteigung auch den französischen Thron. Henry war ein ausgezeichneter General, der das Kriegshandwerk schon früh gelernt hatte. In der berühmten Schlacht bei Agincourt siegte er über eine französische Übermacht (von Shakespeare später dramatisiert). Durch den Vertrag von Troyes 1420 wurde er als Erbe des französischen Throns anerkannt. Er heiratete die Tochter des französischen Königs Karl VI. Doch zwei Jahre später starb er an der Ruhr. Henry VI. wurde König von England und Frankreich im Alter von einem Jahr, nachdem sein Vater Henry V. und sein Großvater Karl VI. innerhalb von Monaten gestorben waren. Doch Johanna von Orleans gelang es, den Widerstand gegen die englische Herrschaft in Frankreich zu mobilisieren. 1450 ging die Normandie für England verloren. Henry gründete Eton und King's College, Cambridge. 1455 begann ein Krieg zwischen zwei Linien der Familie (dem Haus Lancaster und dem Haus York), der so genannte Rosenkrieg, den das Haus Lancaster verlor.

Das Haus York

Edward IV. gelang es, die politische Lage in England zu stabilisieren. Er beendete den Hundertjährigen Krieg mit Frankreich. Edwards Sohn (Edward V.) war zwölf Jahre alt, als sein Vater starb. Sein Onkel Richard, Duke of Gloucester, wurde Vormund. Doch statt Edward krönte er sich wenige Monate selber als Richard III. (regierte 1483-85). Seinen Neffen und dessen Bruder ließ er für illegitim erklären. Sie wurden in die königlichen Gemächer im Tower gebracht und wurden nie wieder gesehen. Die Stimmung im Land vor allen in Südengland war gegen den neuen Herrscher. Henry Tudor, Nachkomme von Edward III., beanspruchte den Thron. In der Schlacht bei Bosworth, wurde Richards zahlenmäßig überlegene Armee besiegt. Richard fiel in der Schlacht.

Das Haus Tudor

Henry VII. (regierte 1485-1509) stabilisierte seine Position in England durch eine geschickte Heiratspolitik. Henry VIII. (regierte 1509-47) war 17 Jahre alt, als er König wurde. Am bekanntesten wurde der durch seine sechs Ehe, deren Ende man sich wie folgt merken kann: geschieden, geköpft, gestorben - geschieden, geköpft - überlebt. Da seine erste Frau Katharina von Aragon, nur eine Tochter (Maria die Katholische) zur Welt brachte, ließ er sich vor ihr schieden und brach mit dem Papst in Rom, der einer Scheidung nicht zustimmen wollte. Henry erklärte sich selbst zum Oberhaupt der Kirche von England, löste die Klöster auf, säkularisierte das Land der Kirche und führte die Reformation in England ein. Sein Sohn Edward VI., der ihm mit zehn Jahren auf dem Thron folgte (regierte 1547-53), war hoch begabt, aber kränklich. Er schloss seine Halbschwestern Mary und Elizabeth von der Thronfolge aus und bestimmte Jane Grey, eine Urenkelin von Heinrich VII. und Schwiegertochter des Beraters des unmündigen Edward VI., zu seiner Nachfolgerin. Lady Jane Grey konnte sich aber nur neun Tage auf dem Thron halten, bevor sie von Mary I. abgelöst wurde. Mary I. (regierte 1553-58) war die erste regierende Königin. "Maria die Katholische" führte die Katholische Kirche und Klöster wieder in England ein. 1554 heiratete sie Philip, König von Spanien. Die Ehe blieb kinderlos. 1558 ging Calais, letzter englischer Besitz in Frankreich verloren. Im selben Jahr starb Mary vermutlich an Krebs. Elizabeth I. (regierte 1558 bis 1603), Tochter Heinrich des VIII. und seiner zweiten Frau Anne Boleyn, führte den Protestantismus wieder ein. Als ihre Cousine Maria Stuart, Königin von Schottland und nächste Anwärterin auf den englischen Thron, wegen einer Rebellion in Schottland nach England floh, ließ Elizabeth sie 1567 einkerkern und 1587 hinrichten. 1588 wurde die spanische Armada vor Englands Küste versenkt, 1601 musste sie Unruhen in Irland niederschlagen. In ihre Regierungszeit fiel Shakespeares Schaffen, England begann, eine Seemacht zu werden. Als Elizabeth 1603 starb, hinterließ sie keinen Nachfolger.

Die Stuarts

Elizabeth I. folgte James I. (regierte von 1603-25), der Sohn von Maria Stuart auf den Thron. Bevor er auch König von England wurde, war er bereits seit 36 Jahren König von Schottland. Obwohl er König von England und Schottland war, schritt die Vereinigung der beiden Länder nur mühsam voran. James war ein guter Theologe, unter ihm entstand die als King James Bible bekannte Bibelübersetzung. Selber eher religiös tolerant, wurden die Anti-Katholiken-Gesetze nach dem missglückten Gunpowder Plot des Katholiken Guy Fawkes wieder verschärft. Unter seinem Sohn Charles I. (regierte 1625-49) verschärfte sich den Konflikt mit dem Parlament, das sich weigerte ihm Mittel für Kriege gegen Frankreich und Spanien zu bewilligen. Charles ging dazu über, seine Regierung durch Zwangsanleihen zu finanzieren. 1642 brach ein Bürgerkrieg aus, 1647 wurde die Armee des Königs geschlagen, 1649 wurde Charles hingerichtet. Es folgte unter Oliver Cromwell eine kurze Phase Englands als Republik, die Interregnum bezeichnet wird. Zwei Jahre nach Chromwells Tod wurde die Monarchie wiedereingeführt und der Sohn Charles I., Charles II. bestieg den Thron (regierte 1660-85). Seine Regierungszeit wurde von religiösen Spannungen und wechselnden Bündnissen mit Frankreich und den Niederlanden geprägt. Charles I. starb 1685 und konvertierte auf seinem Sterbebett zum Katholizismus. Sein Bruder James II. (regierte 1685-88), der ihm auf den Thron folgte, war bereits 1669 konvertiert. Sein Versuch, die Gesetze aufzuheben, die Katholiken und alle, die nicht der Anglikanischen Kirche angehören wollten, benachteiligten, brachte ihn in Konflikt mit dem von Protestanten beherrschten Parlament. Das Parlament lud deswegen in der "Glorious Revolution" Wilhelm von Oranien, der mit der ältesten Tochter von James verheiratet war, 1688 ein, den Thron zu übernehmen. James' Versuch, den Thron wiederzuerlangen, scheiterte 1690 in der Schlacht von Boyne in Irland. Dieses Ereignis wird heute noch von Protestanten in Irland gefeiert. William III. regierte zusammen mit seiner Frau Mary. Die Rechte des Parlaments wurden erweitert, während die Macht des Monarchen eingeschränkt wurde. Katholiken wurden künftig von der Thronfolge ausgeschlossen. Die Ehe von William III. und Mary blieb kinderlos. 1702 starb William III. Seine Schwägerin Anne (jüngere Tochter von James II.) bestieg den Thron (regierte bis 1714). Auch Anne hatte keine Nachkommen - trotz 18 Schwangerschaften.

Das Haus Hannover

Im "Act of Settlement" (heute noch gültig!) hatte das Parlament festgelegt, dass kein Katholik oder mit einem Katholik verheirate Person, für die Thronfolge berücksichtigt werden könne. Der Monarch musste sich mit einem Eid verpflichten, die Kirche von England (ab 1707 auch die Kirche von Schottland) zu erhalten. So ging nach Annes Tod die Krone an George, Kurfürst von Hannover, einem Urenkel von James I. Es gab 50 Katholiken mit wesentlich stärkeren Ansprüchen. George I. sprach Deutsch und Französisch und nur wenig Englisch. Wegen seiner geringen Sprachkenntnissen und seiner Unvertrautheit mit den Landessitten, war der neue König stark von seinen Ministern abhängig. Robert Walpole wurde erster Premierminister (1721-1742). George II. (regierte 1727-60) war der letzte britische Monarch, der Seite an Seite mit seinen Soldaten kämpfte, 1743 in der Schlacht von Dettingen gegen die Franzosen. Wie die Regentschaft seines Vaters war auch seine durch ständige Ansprüche von Stuart-Nachfahren auf den Thron gefährdet. 1745 landete Charles Edward Stuart ("Bonnie Prince Charles") in Schottland. Nach Anfangserfolgen wurde Charles und die schottischen Clans, die auf seiner Seite standen, in der Schlacht bei Culloden geschlagen; die Nationalhymne in seiner heutigen Form entstand in dieser Zeit. Mit dem Beginn der Industriellen Revolution und dem Entstehen des britischen Kolonialreichs verstärkte sich Englands Bedeutung. George III. (regierte 1760-1820),  Enkel George II., wollte die königliche Macht wieder stärken. Doch gleich zu Beginn seiner Regierungszeit musste er auf seiner Ländereien verzichten. Als Ausgleich bekam er vom Parlament Gelder über die Civil List. In seine Regierungszeit fiel der Verlust der amerikanischen Kolonien 1783. Nach Aufständen in Irland wurde 1801 in der Act of Union das irische Parlament aufgelöst. George war ein Familienmensch und sehr an der Landwirtschaft interessiert. Deswegen erhielt er auch den Spitznamen "Bauer George". 1788 wurde er geistig verwirrt, erholte sich aber 1789. 1810 hatte sich sein Zustand aber wieder so verschlimmert, dass sein Sohn George IV. 1811 die Regentschaft übernahm. George IV. (regierte 1820-30) hatte heimlich eine Katholikin geheiratet. 1795 heiratete er offiziell Prinzessin Caroline von Brunswick, aber die Ehe scheiterte. George war ein extravaganter Sammler und Liebhaber von Kunstwerken, seine Bauprojekte stürzten ihn in Schulden. An Politik er war er eher weniger interessiert. Sein Bruder William IV. (regierte 1830-37) wurde mit 62 Jahren König. In seine Zeit fiel die Wahlrechtsreform. Seine Nichte Victoria I. (Rekordregierungszeit 1837-1901) war gerade 18 Jahre alt, als William IV. starb. 1840 heiratete sie Albert von Sachsen-Coburg-Gotha. Die Ehe war überaus glücklich, beide hatten neun Kinder, die in andere europäische königliche Familien einheirateten. Nach seinem Tod 1861 zog sich Victoria zurück, ging aber weiterhin ihren Pflichten nach und nahm schließlich auch wieder am öffentlichen Leben teil. In ihrer langen Regierungszeit ging die Macht der Monarchie zu Gunsten des Parlaments weiterhin zurück, wer Premierminister wurde, bestimmte nicht länger der Monarch, sondern die Parteien. 1877 wurde Victoria Kaiserin von Indien.

Das Haus Sachsen-Coburg-Gotha

Edward VII. (regierte 1901-1910) wurde streng-viktorianisch von seinen Eltern erzogen. Edward war länger Thronfolger als irgendjemand in der britischen Geschichte vor ihm. Nur Prinz Charles wartet länger auf den Thron. Edward (sprach fließend Französisch und Deutsch) interessierte sich besonders für Außenpolitik.

Die Windsors

In die Regierungszeit George V. (1910-36) fiel der Erste Weltkrieg. 1917 nahm er wegen der anti-deutschen Stimmung im Lande als Familienname Windsor (nach Windsor Castle) an. 1922 wurde die Republik Irland gegründet, Nordirland blieb im Vereinigten Königreich. 1924 akzeptierte er bereitwillig die erste Labour-Regierung. 1932 ging die erste königliche Weihnachtsansprache über die Äther. 1936, nach dem Tod Georges V. kam es zu einer Krise der Monarchie. Georges Sohn Edward VIII. (regierte Januar bis Dezember 1936) hatte sich 1930 in die verheirate Amerikanerin, Wallis Simpson, verliebt. 1936 war ihre Scheidung durch und Edward war entschlossen, sie zu heiraten. Das Kabinett machte Edward klar, dass eine zweifach geschiedene Frau als Queen inakzeptabel war. Am 10. Dezember 1936 dankte Edward VIII. ab. 1937 wurde er Duke of Windsor und heiratete Wallis Simpson. Bis zu seinem Tod 1972 hielt er sich im Ausland (überwiegend in Paris) auf. König wurde nun sein jüngerer Bruder George VI. (regierte 1936-52). Der von Natur aus zurückhaltende George musste sich in eine ungewohnte Rolle hineinfinden. Dabei half ihm seine Frau Elizabeth, die er 1923 geheiratet hatte (heute bekannt als Queen Mum). 1939 war er der erste König, der die ehemaligen Kolonien, die USA, besuchte. Sein Ausharren während des Zweiten Weltkrieges in Buckingham Palace, der neunmal bombardiert wurde, machte ihn äußerst populär. Die Anstrengungen der Regierung im Krieg und in der schweren Nachkriegszeit forderten ihren Tribut. Mit 56 starb der König am 6. Februar 1952. Auf die Karte an seinen Kranz schrieb Premierminister Churchill "For valour" - für Tapferkeit. Elizabeth II. wurde neue Königin.

 

Stand: 28.04.2011

 
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