Archiv: 1998

William meets Camilla

Zum ersten Mal traf Prince William auf Camilla Parker Bowles. Die
Begnung fand zufällig im St. James’s Palace statt. Auch Prince Charles war dabei. Zudritt
unterhielt man sich eine halbe Stunde. Dann verließ Camilla, die bei dem Zusammentreffen
recht nervös gewesen sein soll, den Raum mit den Worten: "Ich brauche jetzt erst
einmal einen Gin Tonic." Die Enthüllung des Treffens scheint ein weiterer Schritt
bei dem Versuch, Mrs. Parker Bowles populärer zu machen, zu sein.

Wenn Margaret aufräumt

Wie die Presse berichtete, sind bei einer Aufräumaktion
durchgeführt von Prinzessin Margaret vor fünf Jahren, hunderte von privaten Briefen und
Papieren der Königinmutter vernichtet worden. Darin sollen sich Freunde von Queen Mom
über köngliche Scheidungen und andere Skandale geäußert haben. Eine Sprecherin von
Clarence House wollte die Berichte nicht kommentieren: "Wie die Königinmutter
Privatkorrespondenz behandelt, geht nur sie an. Aber sie ist weise genug, zu wissen, was
aufbewahrt werden sollte und was nicht."

Royal Public Relations

Künftig kann der Hof selber die £ 471 000 verwalten, die ihm für
seine Beziehungen zur Presse zur Verfügung stehen. Bisher wurde das Geld für die Royals
vom Central Office of Information der Regierung verwaltet. Die Königin hat zur
Imageverbesserung einen "Communications Secretary" ernannt. Simon Lewis
arbeitete bisher im Bereich Public Relations für British Gas. Im September fängt er in
Buckingham Palace an.

Prince im Park

Locker plauderte Prince Charles mit Popgrößen bei der Benefiz-Gala
"Party in the Park" im Hyde Park. 100 000 Zuschauer kamen, um All Saints,
Boyzone, Natalie Imbruglia, Julian Lennon und 14 anderen Bands zu hören. Der Erlös der
Veranstaltung (Karte £ 15) ging an den Prince’s Trust.

Die Queen guckt Fußball!

Das  Spiel England – Argentinien verfolgte auch die Queen live
am TV. Sie ließ einen Fernseher im Wohnzimmer aufstellen  und ließ ihr Dinner so
servieren, daß sie den Start des Spiel ansehen konnte und die zweite Halbzeit nach dem
Dessert. Die Königin war mit der englischen Mannschaft sehr zufrieden. Wie sie die rote
Karte für David Beckham kommentierte, wurde nicht enthüllt.Ärgerlich war sie, als das
Tor für England nicht gegeben wurde. Beim Elfmeterschießen begab sie sich dann aber in
ihr Schlafzimmer. Und es gibt noch einen Fußballfan unter den Royals: Prince Harry. Er
sah sich das Spiel England – Kolumbien live im Stadion an und bat seinen Vater, ihn einen
Tag von der Schule zu befreien, damit er auch beim Spiel gegen Argentinien dabeisein kann.

Fergie zieht um

Birch Hall, ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert mit sieben
Schlafzimmern zum Preis von £ 1,5 Millionen, wird das neue Heim für die Herzogin von
York und ihre beiden Töchter. Die Queen schoß £ 400 000 zum Kaufpreis hinzu.

Geschmacklose Diana-Reklame

Ein Werbespot eines koreanischen Automobilherstellers zeigt ein
Modell, das vor Paparazzi flieht. In der Schlußszene winkt die Frau in die Kamera und
erweckt den Eindruck, daß die Prinzessin noch leben könne, hätte sie das entsprechende
Auto gefahren. Nicky Lilley, ein englisches Modell und Diana-Doppelgängerin, war
ursprünglich für die Rolle ausgesucht worden. Als sie die Machart der Reklame erkannte,
ging sie vom Set. Ein amerikanischer Dressman, der Dodi Al Fayed entfernt ähnlich sieht,
wurde auch für den Spot engagiert, der mehrere Stunts und Motorradjagden beinhaltete.

Reisekostenabrechnung

Detaillierte Zahlen  über die Reisekosten der Royals wurden
erstmals vom Buckingham Palace veröffentlicht seit der Palast direkt die Ausgaben
kontrolliert. Statt der eingeplanten £ 19,4 Millionen wurden nur £ 17,3 Millionen
ausgegeben. Prinz Philip und Prinzessin Margaret halfen sparen, indem sie mit Seniorenpaß
benutzten. Die Queen dagegen fuhr im Royal Train. Eine 21 Meilen lange Fahrt von London
Victoria nach Tattenham Corner kostete so £ 11.843, verglichen mit £ 10 für eine
einfache Hin- und Rückfahrkarte.

Al Fayed sorgt bei Gericht für  Eklat

Mohamed Al Fayed sorgte Anfang Juni bei einer erneuten
Zeugenvernehmung in Paris für einen Eklat. In einer Pause griff er gegenüber Reportern
Dianas Mutter Shand Kydd heftig an: sie habe sich auf die Seite der Royals geschlagen, als
Mutter versagt. Sie sei ein Snob. Sie glaube, sie sei die Königin von Saba. Die
Paparazzi, die das Paar vom Ritz-Hotel  aus verfolgt hatten, gehörten gehängt.

Polizei verwarnt Anne

Aufmerksamen Beobachtern entging es nicht, daß die Steuerplakete an
ihrem Auto ein paar Tage abgelaufen war, als Prinzessin Anne bei einem offiziellen Termin
vorfuhr. Die Princess Royal kam mit einer Verwarnung davon. Die Prinzessin hatte in der
Vergangenheit schon einige Male wegen Geschwindkigkeitsübertretungen Geldbußen zahlen
müssen.

Schluß mit "God save the Queen"?

Der Master of the Queen’s Music hat dazu aufgerufen, die
Nationalhymne zu überarbeiten. Musik und Text müßten aufgepeppt werden. Andrew
Lloyd-Webber meinte, "Land of hope and glory" sei  als Nationalhymne viel
geeigneter.

Queen eröffnet British Library

Endlich konnte die Königin die neue britische Nationalbibliothek
eröffnen. 36 Jahre hatten Planung und Bau gedauert. Scherzhaft bemerkte sie, die
Eröffnung habe schon länger in ihrem Terminkalender gestanden. Zur Architektur, die ihr
Sohn scharf kritisiert hatte, äußerte sie sich gnädiger: sie sei
"bemerkenswert".

Schmeichelhafte Queen

Sie ist schon mit dicken Falten, auch schon mit Wurstfingern
porträtiert worden, nun gibt es mal ein schmeichelhaftes Bild der Königin. In Auftrag
gegeben wurde das Werk vom Ölgiganten Shell. Dem Künstler, Robert Wraith, saß die Queen
zehn Stunden lang Porträt. Wraith: "Die Queen war hilfsbereit, lebhaft, eine
brilliante Unterhalterin und sehr, sehr lustig. Die Behauptung, sie habe keinen
Realitätssinn, ist Unsinn."  

Britannia ab August zu besichtigen

Die ehemalige königliche Jacht Britannia fand Anfang Mai in den
Leith Docks in Edinburgh ihren Ruheplatz. Für 750000 £ wird sie nun aufgemöbelt und
soll ab dem Edinburgh Festival im August für Touristen offen stehen. Preis für die Tour:
6 £ – preiswert im Vergleich zu 9.50 £ für Buckingham Palace oder Windsor
Castle.

A vision of Britain

Kinder von 140 deutschen Schulen bastelten etwas zum Thema
"Großbritannien und Europa", geködert von der Aussicht auf eine Klassenfahrt
nach London und eine Tasse Tee mit dem Außenminister. Eine Klasse 18-jähriger dichtete
Elton John’s "Candle in the wind" auf an BSE gestorbene Kühe um: "Goodbye
England’s cows – may you have never died in vain – you were the meat that meant disease –
and madness lend your fame …". Premier Blair kommt gleich nach Mr. Bean bei der
Anzahl der Einsendungen, aber auch die Queen kommt nicht zu kurz.

Prinzessin Margarets Blume bleibt erst einmal namenlos

Weil die Blume, die Prinzessin Margaret auf der Chelsea Flower Show
einen Namen verleihen sollte, nicht rechtzeitig aufblühte, mußte die Schwester der
Königin ihren ersten offiziellen Auftritt nach ihrem Schlaganfall absagen.
Nichtsdestotrotz ging sie privat auf die Blumenschau. Ein Sprecher sagte später, sie
mache langsamen, aber stetigen Fortschritt.

Charles: Spielt nicht mit dem Essen rum!

Das sagte der Thronfolger nicht zu seinen Söhnen, sondern zu
Genwissenschaftlern. In einem Artikel für den Daily Telegraph schrieb er, man wisse
nichts über die längerfristigen Auswirkungen von genmanipulierten Nahrungsmitteln und
wies in diesem Zusammenhang auch auf das menschengemachte Desaster BSE  hin.
Genmanimulation bringe die Menschheit in Bereiche, die Gott gehörten, und Gott alleine.
Verbraucherschutz- und Umweltorganisationen lobten den Prince of Wales für seine offenen
Worte. Auch sie fordern eine klare Kennzeichnung genetisch veränderter Lebensmittel. Der
Sprecher des britischen Bauernverbandes stimmte Charles teilweise zu, meinte aber, es sei
nicht richtig, Gentechnolgie allgemein zu verdammen.
Auch sein Vater, Prinz Philip, äußerte sich ähnlich. Auf einer
Landwirtschaftsausstellung meinte er, eine Steigerung der Produktion dürfe nicht zu
Lasten der Umwelt gehen.

Harrods nicht mehr Hoflieferant?

Das konnte man glauben, als die Schildern, die das berühmte
Kaufhaus von Mohamed Al Fayed, als Hoflieferant der Königin und der Königinmutter
ausweisen, abmontiert wurden. Nein, beruhigte der Bauleiter, die Schilder würden nur
etwas tiefer angebracht, um Platz für ein neues Schild mit dem Namenszug
"Harrods" zu schaffen.

Immer Ärger mit der Schule

Nicht wegen seiner Söhne (gerade hat auch Prinz Harry die Zulassung
zur Elite-Schule Eton geschafft), sondern wegen seiner Schirmherrschaft bei einer
Aktionstag für Privatschulen. Bei der Aktion sollen Spenden von Firmen und Privatpersonen
gewonnen werden, mit denen auch minderbemittelte Kindern ein Besuch der Privatschulen
ermöglicht werden soll. Labour-Abgeordnete empörten sich über die Initiative des
Prinzen, er solle lieber etwas für Gesamtschulen tun, die die meisten Schüler besuchen.
Der Direktor der Manchester Grammar School, die die Aktion dieses Jahr startet, meinte
dazu nur: "Regierungen kommen und gehen. Wir reden hier von einer Tradition der
kostenlosen Schulbildung, die schon seit 500 Jahren existiert". 250 der 1400 Schüler
der Schule erhalten einen Zuschuß. Sollte Labour etwa vergessen haben, daß auch Tony
Blair dank eines solchen Stipendiums eine Privatschule besuchen konnte?

Prinz Philip gegen Orden für den japanischen Kaiser?

Der Herzog von Edinburgh soll sich privat ablehnend gegen die
Verleihung des Hosenbandordens an den Kaiser von Japan, Akihito, geäußert haben. Philip
ist Schirmherr des Verbandes der Veteranen, die im Zweiten Weltkrieg im Fernen Osten
gekämpft haben. Ungut ist noch die Ordensverleihung an Akihitos Vater, Hirohito, in
Erinnerung. Hirohito erhielt diese Auszeichnung 1929, sie wurde ihm 1942 nach dem Angriff
Japans auf Pearl Harbour aberkannt und 1971 bei seinem Großbritannien-Besuch wieder
zuerkannt. Als er damals mit der Queen in einer Kutsche durch London fuhr, schwiegen die
Zuschauer eisern.

Ein neuer Mann hinter dem Thron

Sir Robin Janvrin wird Anfang nächsten Jahres neuer Privatsekretär
der Königin. Er tritt an die Stelle von Sir Robert Fellowes, der seit 1990 dieses Amt
innehat und es in schwierigster Zeit führen mußte. Der neue Mann ist bisher
stellvertretender Privatsekretär und handelte, da Diana Fellowes nicht mochte, die
Scheidung von Charles und Diana aus. Er ist auch in der Way Ahead Group, jener Kreis aus
Mitgliedern der Königlichen Familie und ihrer engsten Berater, die sich zweimal im Jahr
trifft und längerfristige Strategien plant. Die Tradition des Privatsekretärs startete
Queen Victoria 1867. Eine wichtige Aufgabe des neuen Privatsekretärs wird die Planung des
goldenen Thronjubliäums im Jahre 2002 sein. Im Gegensatz zum seinem Vorgänger wird das
Amt wieder politischer: er wird die Monarchie vor öffentlicher Kritik an den Ausgaben, an
ihrem Nutzen und an  mangelnder Volksnähe rechtfertigen müssen. Janvrin (51) wird
das Amt höchstens neun Jahre ausüben. Auch der Palast hat nun das Rentenalter auf 60
festgelegt, das gilt natürlich nicht für die Queen.

Party mit der Queen

Nun sollen auch die Fernsehzuschauer die Gartenpartys im Buckingham
Palace verfolgen können . Ein Fernsehteam soll die Königin im Gespräch mit ihren
Gästen festhalten. Auch bei Ordensverleihungen an verdiente Bürger sollen demnächst
Kameras dabeisein.

Charles will 47 heruntergekommene Vierteln sanieren helfen

Zusammen mit öffentlichen und privaten Partnern will Prinz Charles
mit seinem Hilfswerk "Business in the Community" 47 Viertel in Großbritannien
regenerieren und das soziale und wirtschaftliche Leben der Bewohner verbessern.

In Sandringham wird gedreht

Die Queen hat zum ersten Mal gestattet, daß in einer ihrer privaten
Residenzen ein Spielfilm gedreht werden darf. In dem Film, den die BBC nächstes Jahr
zeigen will, geht es um die 147 Angestellten des Königs, die im Ersten Weltkrieg beim
Angriff gegen die Türken auf der Gallipoli-Halbinseln auf mysteriöse Art  ums Leben
kamen.

Schmeichelhafte Queen

Sie ist schon mit dicken Falten, auch schon mit Wurstfingern porträtiert
worden, nun gibt es mal ein schmeichelhaftes Bild der Königin. In Auftrag
gegeben wurde das Werk vom Ölgiganten Shell. Dem Künstler, Robert Wraith, saß
die Queen zehn Stunden lang Porträt. Wraith: "Die Queen war hilfsbereit,
lebhaft, eine brilliante Unterhalterin und sehr, sehr lustig. Die Behauptung,
sie habe keinen Realitätssinn, ist Unsinn."  

Britannia ab August zu besichtigen

Die ehemalige königliche Jacht Britannia fand Anfang Mai in den Leith Docks
in Edinburgh ihren Ruheplatz. Für 750000 £ wird sie nun aufgemöbelt und soll
ab dem Edinburgh Festival im August für Touristen offen stehen. Preis für die
Tour: 6 £ – preiswert im Vergleich zu 9.50 £ für Buckingham Palace oder
Windsor Castle.

A vision of Britain

Kinder von 140 deutschen Schulen bastelten etwas zum Thema "Großbritannien
und Europa", geködert von der Aussicht auf eine Klassenfahrt nach London
und eine Tasse Tee mit dem Außenminister. Eine Klasse 18-jähriger dichtete
Elton John’s "Candle in the wind" auf an BSE gestorbene Kühe um:
"Goodbye England’s cows – may you have never died in vain – you were the
meat that meant disease – and madness lend your fame …". Premier Blair
kommt gleich nach Mr. Bean bei der Anzahl der Einsendungen, aber auch die Queen
kommt nicht zu kurz.

Prinzessin Margarets Blume bleibt erst einmal namenslos

Weil die Blume, die Prinzessin Margaret auf der Chelsea Flower Show einen
Namen verleihen sollte, nicht rechtzeitig aufblühte, mußte die Schwester der Königin
ihren ersten offiziellen Auftritt nach ihrem Schlaganfall absagen.
Nichtsdestotrotz ging sie privat auf die Blumenschau. Ein Sprecher sagte später,
sie mache langsamen, aber stetigen Fortschritt.

Charles: Spielt nicht mit dem Essen rum!

Das sagte der Thronfolger nicht zu seinen Söhnen, sondern zu
Genwissenschaftlern. In einem Artikel für den Daily Telegraph schrieb er, man
wisse nichts über die längerfristigen Auswirkungen von genmanipulierten
Nahrungsmitteln und wies in diesem Zusammenhang auch auf das menschengemachte
Desaster BSE  hin. Genmanimulation bringe die Menschheit in Bereiche, die
Gott gehörten, und Gott alleine. Verbraucherschutz- und Umweltorganisationen
lobten den Prince of Wales für seine offenen Worte. Auch sie fordern eine klare
Kennzeichnung genetisch veränderter Lebensmittel. Der Sprecher des britischen
Bauernverbandes stimmte Charles teilweise zu, meinte aber, es sei nicht richtig,
Gentechnolgie allgemein zu verdammen.

Harrods nicht mehr Hoflieferant?

Das konnte man glauben, als die Schildern, die das berühmte Kaufhaus von
Mohamed Al Fayed, als Hoflieferant der Königin und der Königinmutter
ausweisen, abmontiert wurden. Nein, beruhigte der Bauleiter, die Schilder würden
nur etwas tiefer angebracht, um Platz für das neue Schild mit dem Namenszug
"Harrods" zu schaffen.

Immer Ärger mit der Schule

Nicht wegen seiner Söhne (gerade hat auch Prinz Harry die Zulassung zur
Elite-Schule Eton geschafft), sondern wegen seiner Schirmherrschaft bei einer
Aktionstag für Privatschulen. Bei der Aktion sollen Spenden von Firmen und
Privatpersonen gewonnen werden, mit denen auch minderbemittelte Kindern ein
Besuch der Privatschulen ermöglicht werden soll. Labour-Abgeordnete empörten
sich über die Initiative des Prinzen, er solle lieber etwas für Gesamtschulen
tun, die die meisten Schüler besuchen. Der Direktor der Manchester Grammar
School, die die Aktion dieses Jahr startet, meinte dazu nur: "Regierungen
kommen und gehen. Wir reden hier von einer Tradition der kostenlosen
Schulbildung, die schon seit 500 Jahren existiert". 250 der 1400 Schüler
der Schule erhalten einen Zuschuß. Sollte Labour etwa vergessen haben, daß
auch Tony Blair dank eines solchen Stipendiums eine Privatschule besuchen
konnte?

Prinz Philip gegen Orden für den japanischen Kaiser?

Der Herzog von Edinburgh soll sich privat ablehnend gegen die Verleihung des
Hosenbandordens an den Kaiser von Japan, Akihito, geäußert haben. Philip ist
Schirmherr des Verbandes der Veteranen, die im Zweiten Weltkrieg im Fernen Osten
gekämpft haben. Ungut ist auch noch die Ordensverleihung an Akihitos Vater,
Hirohito, in Erinnerung. Hirohito erhielt diese Auszeichung 1929, sie wurde ihm
1942 nach dem Angriff Japans auf Pearl Harbour aberkannt und 1971 bei seinem Großbritannien-Besuch
wieder zuererkannt. Als er damals mit der Queen in einer Kutsche durch London
fuhr, schwiegen die Zuschauer eisern.

Ein neuer Mann hinter dem Thron

Sir Robin Janvrin wird Anfang nächsten Jahres neuer Privatsekretär der Königin.
Er tritt an die Stelle von Sir Robert Fellowes, der seit 1990 dieses Amt innehat
und es in schwierigster Zeit führen mußte. Der neue Mann ist bisher
stellvertretender Privatsekretär und handelte, da Diana Fellowes nicht mochte,
die Scheidung von Charles und Diana aus. Er ist auch in der Way Ahead Group,
jener Kreis aus Mitgliedern der Königlichen Familie und ihrer engsten Berater,
die sich zweimal im Jahr trifft und längerfristige Strategien plant. Die
Tradition des Privatsekretärs startete Queen Victoria 1867. Eine wichtige
Aufgabe des neuen Privatsekretärs wird die Planung des goldenen Thronjubliäums
im Jahre 2002 sein. Im Gegensatz zum seinem Vorgänger wird das Amt wieder
politischer: er wird die Monarchie vor öffentlicher Kritik an den Ausgaben, an
ihrem Nutzen und an  mangelnder Volksnähe rechtfertigen müssen. Janvrin
(51) wird das Amt höchstens neun Jahre ausführen. Auch der Palast hat nun das
Rentenalter auf 60 festgelegt, das gilt natürlich nicht für die Queen.

Party mit der Queen

Nun sollen auch die Fernsehzuschauer die Gartenpartys im Buckingham Palace
verfolgen können . Ein Fernsehteam soll die Königin im Gespräch mit ihren Gästen
festhalten. Auch bei Ordensverleihungen an verdiente Bürger sollen demnächst
Kameras dabeisein.

Charles will 47 heruntergekommene Vierteln sanieren helfen

Zusammen mit öffentlichen und privaten Partnern will Prinz Charles mit
seinem Hilfswerk "Business in the Community" 47 Viertel in Großbritannien
regenerieren und das soziale und wirtschaftliche Leben der Bewohner verbessern.

In Sandringham wird gedreht

Die Queen hat zum ersten Mal gestattet, daß in einer ihrer privaten
Residenzen ein Spielfilm gedreht werden darf. In dem Film, den die BBC nächstes
Jahr zeigen will, geht es um die 147 Angestellten des Königs, die im Ersten
Weltkrieg beim Angriff gegen die Türken auf der Gallipoli-Halbinseln auf
mysteriöse Art  ums Leben kamen.

Wenn Fergie schwach wird

Die unter Gewichtsproblemen leidende Sarah Ferguson hat bei der Vorstellung
eines Kochbuchs eingestanden, daß es sie noch immer nach kalorienreichen
Sahneeis und Hotdogs mit Mayonnaise gelüstet. Das Publikum zischte dann einen
Reporter nieder, der es wagte. Fergie nach ihrem aktuellen Gewicht zu fragen.

Taxi!

"Die Queen saß bei mir hinten im Taxi". Ein Fahrer konnte das kürzlich
von sich behaupten. Es handelte sich allerdings nicht um einen gewöhnlichen
Taxifahrer, sondern um den Chauffeur von Prinz Philip. Die Queen und ihr Mann
sahen sich vier ihrer Fahrzeuge an, die für den Antrieb mit flüssigem
Petroloeum-Gas umgerüstet worden waren, um zu beweisen, daß auch Blaublütige
grünen Gedanken nicht unbedingt abgeneigt sind. Mit dabei auch
Vize-Premierminister John Presoctt. Der Herzog von Edinburgh und er sind nicht
gerade enge Freunde, doch beide unerhielten sich angeregt über Kraftfahrzeuge.
Die Queen versuchte, Interesse zu zeigen, unterhielt sich dann aber lieber mit
einigen Schulkindern. Dann bestieg das königliche Paar eines der vier umgerüsteten
Fahrzeuge, ein altes Taxi und unternahm eine kurze Spritztour.

Dr. h.c. Charles, Prince of Wales

Die Universität von Durham verleiht dem Thronfolger die Ehrendoktorwürde.
Dieses gab der Kanzler der Universität, Sir Peter Ustinov, bekannt. Die Ehrung
wird im Juli vorgenommen.

God save the Queen

Die Entscheidung der BBC, am Geburtstag der Königin nur noch einmal die
Nationalhymne zu spielen, ist von Buckingham Palace bedauert worden.

Nur gute Freunde

In der Jay Leno Talkshow im amerikanischen Fernsehen, sagte Sarah, sie und
Prinz Andrew seien nur noch gute Freunde. Obwohl sie wieder unter einem Dach
lebten, gingen sie getrennte Wege, erzögen ihre beiden Kinder aber gemeinsam.

Die Queen gab ’ne coole Party

Lieblinge der Royal Family wie Shirley Bassey und Joan Collins, aber auch
Neulinge im Showbusiness waren Ende April Gäste einer Party in Windsor Castle.
Sprecher der Königin bestritten, daß die Initiative von Premier Blair
ausgegangen sei. Die Gästeliste könnte aber durchaus aus seiner Feder stammen,
viele  waren vorher schon Gäste in der Downing 10 gewesen:
Trainspotting-Star Euan MacGregor, Robert Carlyle aus "Ganz oder gar
nicht" ("The full monty"), Mick Hucknall von Simply Red, Kenneth
Branagh, Beatles-Produzent Sir George Martin und Sir Cameron Mackintosh,
Produzent zahlreicher Musicals. Die Kleiderordnung war leger, Anzüge und
Cocktail-Kleider. Ein Empfangsdefilee gab es nicht: die Queen mischte sich
einfach unter ihre 650 Gäste.

Neues von Camilla

Camillas Rolle an Charles‘ Seite wird zunehmend offizieller. Sie war mit 24
weiteren geladenen Personen zu Gast auf Schloß Sandringham, wo Prinz Charles
ein Fest gab. Auf dem Landsitz des Prinzen, Highgrove, empfängt sie dagegen
schon seit mehreren Jahren Gäste an der Seite des Thronfolgers. Buckingham
Palace unterstrich aber, daß Mrs. Parker Bowles nur ein normaler Gast gewesen
sei, und nicht Mit-Gastgeberin des Festes. Die Erinnerung an Dinnerparties, die
gemeinsam von Edward VIII. und Wallis Simpson gegeben wurden, sind den Royals
noch gut in Erinnerung.

Die Queen Mum läuft wieder

Kurz nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, wo ihr ein neues Hüftgelenk
eingesetzt wurde, besuchte die Königinmutter den Renntag in Sandown Park. Auch
auf dem Cheltenham National Hunt Festival zeigte sie sich erstaunlich agil und
überreichte die Trophäe an den Gewinner des Queen Mother Champion Chase.

Charles am Knie operiert

Zu Beginn des Jahres hatte er sich bei einem Jagdunfall eine Rippe gebrochen.
Nun mußte sich Prinz Charles einer Operation am rechten Knie unterziehen.
Mittels einer Sonde wurde ihm aus dem Kniegelenk Knorpel mit einem Laser
entfernt. Anschließend verließ der Thronfolger das King Edward VII Hospital,
gestützt auf einen Stock. Schon am Tag nach der Operation nahm der Prinz wieder
sein Besuchsprogramm auf. Bei der Besichtigung des Princess of Wales Hospital in
Bridgend meinte er scherzend zu einer Gruppe angehender Krankenschwestern:
"Ich freue mich, hier zu sein. Vielleicht brauche ich sie später
noch."

Und noch eine kranke Royal

Die 67jährige Schwester der britischen Königin, Prinzessin Margaret, hat
auf ihrer Urlaubsinsel Mustique in der Karibik einen "leichten
Schlaganfall" erlitten. Die Prinzessin wurde in ein Krankenhaus nach
Barbados geflogen. Sie habe den Flug sitzend und bei vollem Bewußtsein
verbracht, heiß es aus dem Buckingham Palace. Von dort wurde sie ins King
Edward VII Hospital nach London verlegt, um eingehend untersucht zu werden.
Vierzehn Tage nach dem Schlaganfall wurde Margaret aus dem Krankenhaus
entlassen. Bis auf weiteres hat sie alle Termine abgesagt.

Queen fiel die Decke auf den Kopf

Starke Nerven bewies Königin Elizabeth bei einer Ordensverleihung im
Ballsaal von Buckingham Palace, als ein Teil des Deckenverputzes abbrach.
Trotzdem setzte die Queen, die unverletzt blieb, die Auszeichnung verdienter
Untertanen nach kurzer Unterbrechung freundlich fort. Auch die Musikkapelle
spielte weiter. Ein Gast der Veranstaltung, der am Kopf getroffen wurde, mußte
verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden, teilte ein Palastsprecher mit.

Familienparty für Andrew

Prinz Andrew bekam an seinem 38. Geburtstag Besuch von seiner geschiedenen
Frau und seinen beiden Töchtern. Nach dem Lunch in einem Bergcafé in den
Schweizer Alpen stellte sich die Familie den Reportern für Fotos zur Verfügung.
Die Herzogin, deren Arm, nachdem sie sich bei einem Sturz die Schulter verletzt
hatte, verpflastert war (wer von den Royals ist zur Zeit eigentlich ganz
gesund?), tätschelte ihrem Mann auf den Kopf, als seine Töchter ihn küßten.
Nach dem Unfall befragt, meinte Sarah: "Ich fühle mich großartig. Viel
besser. Ich habe jetzt blauen Flecke, aber ich freue mich schon wieder aufs
Skilaufen heute nachmittag." Die Yorks wohnen einem Chalet, das Paddy
McNally gehört, einem Ex-Freund der Duchess.

Charles im Bücherbunker

Prinz Charles besichtigte den Neubau der British Library, über den er in der
Vergangenheit wenig schmeichelhaftes gesagt hatte. Das Gebäude steht kurz vor
der Einweihung durch die Queen nach 34 Jahren Planung und Kosten von £ 511
Millionen. Der Prinz hatte darum gebeten, sich den Bibliothek selbst ansehen zu
dürfen. Der Architekt, der Vorstandsvorsitzende und Personal begrüßten ihn
mit Anspannung. Charles zeigte höfliches Interesse, weigerte sich aber,
Reportern Auskunft darüber zu geben, wie ihm die Bibliothek gefalle. Dem
Prinzen wurde auch das Herzstück der Bibliothek, die King’s Library gezeigt. Er
half, einige der 65000 Bände in die Glasvitrinen zu stellen und scherzte,
wahrscheinlich habe er sie nun verstellt.

Sir Elton

Die Queen hat den britischen Popstar Elton John ("Candle in the
wind") zum Ritter geschlagen. Für seinen Einsatz beim Kampf gegen Aids
hatte John bereits 1986 den Orden des Britischen Empire erhalten.

Einigung bei den Spencers

Earl Spencer hat sich außergerichtlich mit einem südafrikanischen Geschäftsmann
geeinigt, der den Adligen für das Scheitern seiner Ehe verantwortlich gemacht
und ihn auf einen Schadenersatz von rund 55000 Mark verklagt hatte. Der Graf war
daraufhin zum Gegenangriff übergegangen und verklagte ihn wegen Verleumdung und
Eingriff in die Privatsphäre. Über Details zu der Einigung schwiegen sich die
Anwälte aus.

Al Fayed verhaftet

Mohamed Al Fayed wurde am 2. März verhaftet und auf das Polizeirevier in der
Nähe seines Kaufhauses Harrods gebracht. Er wurde zu den Anschuldigungen seines
Geschäftsrivalen Tiny Rowland gehört. Dieser beschuldigt Al Fayed, daß
Harrods-Angestellte sein Depotfach aufgebrochen hätten. Nach einem Verhör
wurde der Geschäftsmann unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die
Woche davor hatte sich Al Fayeds Sprecher, Michael Cole, vorzeitig in den
Ruhestand zurückgezogen.

Modern Monarchy

Die Queen erwägt – auf Anregung ihres Premierministers Tony Blair – Wege,
die Monarchie zu modernisieren und fit für das neue Jahrtausend zu machen. Der
Titel "Royal Highness" und königliche Privilegien sollen nur noch für
ausgewählte Familienmitglieder gelten: dem Monarchen und seinem Ehepartner, dem
Prince of Wales und seinen Söhnen. Auch der Hofknicks soll künftig entfallen.
Dazu ein Palastsprecher: "Das ist nichts Neues. Der Hofknicks ist jetzt
schon freiwillig. Die Queen erwartet ihn nicht."
Auch die Anglikanische Kirche will modernisieren. Dabei schoß sie aber übers
Ziel hinaus. Im neuen Gebetbuch kam das Gebet für die Königin – wie auch die
Zehn Gebote – nur am Rande vor. Auf dem Druck von Laien machte die Kommission für
das neue Gebetbuch erst mal einen Rückzieher.

Königliche Möbelpacker

Möbelpacker haben Möbel und Kleidungsstücke von Prince William und Henry
vom Kensington-Palace zu ihrem neuen Zuhause im St.-James-Palace transportiert.
Die beiden Jungen werden dort demnächst zusammen mit ihrem Vater wohnen – wenn
er sich zu Hause aufhält.

Doing it the Diana Way

In der nepalesischen Hauptstadt Katmandu ließ Prinz Charles Frauen und Mädchen
ganz nah an sich heran. Er schüttelte die Hände der Kinder, spielte mit ihnen
und ließ sie auf seinem Schoß sitzen, um den Nepalesen zu verdeutlichen, daß
ihre Krankheit sich nicht auf diesem Weg überträgt. In Bhutan bestieg er einen
Berg in den Himalajas, von wo er vom Tiger’s Nest-Kloster ein Aquarell malte.

Sparsame Anne

Auch für die Anne muß das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen: Sie bezahlte
jüngst ein Mittagessen in Nailsworth mit Rabattmarken. Die Coupons hatte sie
aus der "Times" ausgeschnitten. Das Blatt bot in Zusammenarbeit mit
Gaststätten ein verbilligtes Mittagessen an. So kostete das Drei-Gänge-Menü
"nur" umgerechnet 105 statt 435 Mark. Wein und Tafelwasser nicht
eingeschlossen.

Die Entlassung des Figaro

Drei Jahre reiste Paul Burgess wöchentlich in den Buckingham Palace, um sich
dem Haar der Königin anzunehmen, bis er letztes Jahr entlassen wurde. Jetzt
verlor er auch noch beim Arbeitsgericht. Wie dabei bekannt wurde, bat die Königin
persönlich um die Entlassung des Friseurs.

Gute Besserung, Queen Mum!

Das beliebteste Mitglied der Royals, Königinmutter Elizabeth, brach sich bei der Besichtigung ihrer Pferde am Sonntag, 25.01.1997, auf dem königlichen Landsitz in Sandringham den linken Hüftknochen. Sie wurde zunächst in eine Klinik in der nahegelegenen Ortschaft King’s Lynn gebracht und danach in das Londoner Edward-Hospital verlegt. Der 97jährigen wurde von Dr. Roger Vickers, assistiert von Dr. Adrian Fairbank, ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Robert Linton sorgte für die richtige Narkose. Dr. Vickers hatte ihr bereits 1995 das rechte Hüftgelenk ersetzt. Die beliebteste Großmutter der Welt verbrachte eine ruhige Nacht, durfte aber 24 Stunden keinen Besuch empfangen. Eine Gruppe ihrer Fans verbrachte die Nacht vor dem Krankenhaus. Premierminister Blair schickte Blumen und Genesungswünsche. Zwei Tage nach der Operation konnte die Queen Mother schon ihre ersten Besucher empfangen: ihre Tochter Prinzessin Margaret und Enkelin Prinzessin Anne. Sie ließ dabei ihren Dank für die zahlreichen Blumensträuße und gute Wünsche ausrichten, die ihr von vielen Menschen geschickt worden waren. Prinz Charles eilte am folgenden Tag aus Schottland herbei. Er blieb 30 Minuten bei seiner Großmutter. Sie hatte an diesem Tag ihre ersten Schritte nach der Operation unternommen. Nach dem Besuch sagte er, sie sei entschlossen, sich so schnell wie möglich wieder zu erholen. „Sie ist nicht zu stoppen. Vielen Dank für Ihre Anteilnahme. Wir wissen sie sehr zu schätzen.“ Am Donnerstag besuchte die Queen ihre Mutter. Sie brachte eine Siegestrophäe mit, die eines der Pferde der Queen Mum beim Rennen in Lingfield am Mittwoch gewonnen hatte. Der Pokal bekam einen Ehrenplatz im Krankenzimmer. Die Queen meinte nach dem Besuch, sie sei sehr zufrieden, wie schnell sich ihre Mutter erhole.



Fergie kocht



Das Diätkochbuch von Sarah Ferguson ist bei einem Londoner Spitzenkoch durchgefallen. Die Rezepte aus der jüngsten Sammlung der Herzogin von York seien zum großen Teil schauderhaft, erklärte Gordon Ramsey vom Londoner Nobelrestaurant „Aubergine“. Er hatte einige der 125 Rezepte erprobt, die die Herzogin zusammengestellt hatte. Nach Ansicht des Nobelkochs sind die Kochrezepte „flüchtig, schlecht durchdacht“ und machten das Kochen sogar für ihn schwierig.

Die Queen schuld an schlechten Noten?



Die Leiterin der Harrowden Middle School in Bedford gibt einem Besuch der Königin Mitschuld an dem schlechten Abschneiden ihrer Schüler im landesweiten Durchschnitt. Der Besuch der Königin fünf Monate vor dem Abschlußtest der 11jährigen habe Schüler wie Lehrer vom Lernen abgelenkt.

Prinz Charles entwirft Parlament



Schottlandminister Donald Dewar bat Prinz Charles in einem Brief, an der Planung des neuen schottischen Parlamentes mitzuwirken. Das Gebäude soll in Edinburg gegenüber Holyrood House, der Residenz der Königin, entstehen. Der Prinz ist ausgesprochener Gegner moderner Architektur. Man darf also gespannt sein, wie das Parlamentsgebäude aussehen wird.

Was halten Sie von der Queen?



Königin Elizabeth II. will feststellen lassen, wie ihre Untertanen über sie denken. Einen Auftrag zur Befragung von Zielgruppen habe sie dem renommierten britischen Unternehmen Mori erteilt, sagte eine Sprecherin des Königshauses gestern in London. Die Monarchin wolle damit sicherstellen, daß die Tätigkeit des Königshauses mit den Interessen der Bevölkerung in Einklang stehe. Die Sprecherin bestätigte einen Bericht, daß die Queen mit diesem Auftrag dem Beispiel von Premierminister Tony Blair folge. Bei einem Dinner zu ihrem Goldenen Ehejubiläum hatte die Monarchin im November darauf verweisen, daß es für das Königshaus schwierig sei, die Strömungen der zeit in der Bevölkerung zu erkennen. „Aber wie müssen das unbedingt erfahren“, hatte die Königin betont.

Fergies Kreditkarte gesperrt



Die Herzogin von York darf im Supermarkt nicht mehr mit ihrer Kreditkarte zahlen und so das Konto ihres geschiedenen Ehemanns Andrew belasten. Nach britischen Presseberichten soll sie über diese Anordnung sehr böse gewesen sein, weiß eine englische Zeitung. Sie vermutet, daß Höflinge hinter dieser „kleinlichen Pfennigfuchserei“ stecken.

Detektive stoppen Paparazzi



Detektive, die Prinz Charles und seine Söhne bei ihrem Skiurlaub in der Schweiz bewachten, entdeckten zwei französische Fotographen, die das Abkommen zwischen Palast und Medien brachen und außerhalb des Fototermins die Royals ablichten wollten. Die Namen der beiden Paparazzi wurden enthüllt und ihre Agenturen distanzierten sich von ihnen. Die britischen Reporter hielten sich an die Vereinbarung. Ihnen wurde dafür vom Personal des Prinzen gedankt.


Erst zur Fuchsjagd, dann zu den Spice Girls

Ein bißchen Amüsement darf es für die beiden Söhne der tödlich verunglückten
Prinzessin Diana schon wieder sein: Der 15jährige William und der zwei
Jahre jüngere Henry sahen sich zusammen mit ihrem Vater Prinz Charles die
Weltpremiere des Films "Spice world" der Popgruppe Spice Girls und
trafen sich auch mit den fünf Girlies. Sängerin Geri Halliwell bot dem britischen
Thronfolger spontan einen neuen ]ob an: Er sollte Nachfolger des von den Spice
Girls abgespeisten Managers werden. "Ich bin zu teuer", erwiderte
dieser ganz ehrlich und lehnte dankend ab. Außerdem frönten die beiden kleinen
Prinzen zuvor in Schottland einem Hobby das Diana nicht sehr schätzte: der
Fuchsjagd. Und das ausgerechnet in Begleitung von Cawilla Parker Bowles, der
langjährigen Freundin ihres Vaters. Die drei waren zum ersten Mal gemeinsam in
der Öffentlichkeit zu sehen (WN/AP).

The Prince and the Pauper

Überraschung: Der britische Thronfolger Prinz Charles hat gestern Obdachlose
in London besucht und dabei einen alten Schulfreund getroffen. Clive Harold war
der Sohn eines wohlhabenden Finanzmannes, als er vor 40 Jahren zusammen mit dem
Prinzen von Wales die Schulbank drückte. Später wurde er erfolgreicher
Buchautor und Journalist, bevor er alkoholsüchtig wurde. Seine Ehe zerbrach, er
verlor sein Haus und fand sich auf der Straße wieder. Ich hatte alles und dann
hatte ich nichts mehr", beschrieb Harold seinen Lebensweg. Vom Thronfolger
bekam er wenig Trost: "Das zeigt es mal wieder, nicht wahr?" soll er
zum Abschied gesagt haben. Was er damit wohl gemeint haben könnte? (WN/dpa)

Farewell Britannia

Der "Palast auf See" dümpelt fortan vor sich hin. Mit Tränen in
den Augen und zitterndem Knien haben gestern Königin Elizabeth II., Prinz
Philip sowie die Prinzen Charles, Andrew, Edward und Prinzessin Anne Abschied
von der königlichen Jacht "Britannia" genommen. Unter den Klängen
von Hymnen und Seemannsliedern dankte die Königin den Matrosen "für ihre
unfehlbare Loyalität". Das 44 Jahre alte Schiff hat mehr als eine Million
Seemeilen zurückgelegt. Jetzt soll es in Manchester oder Edinburgh Geld
einbringen.

Als Ehen noch für ewig geschlossen wurden

Am 20. November feierten Königin Elizabeth und Prinz Philip Goldene
Hochzeit. Vormittags feierten sie zusammen mit anderen gekrönten Häuptern und
weiteren Ehrengästen einen Dankgottesdienst. Es folgte eine Gartenparty im
Buckingham Palace mit 4000 anderen "Goldpaaren" von 1947 und ein
Festbankett der Familie und der Regierung.

Spencer gegen Spencer

Für Schlagzeilen sorgte Earl Spencer diesmal mit seiner eigenen Scheidung.
Anläßlich seines Scheidungsprozeß veröffentlichten Zeitungen Berichte über
Eßstörungen seiner Ex-Frau Victoria und seine diversen Affären. Das Paar
einigte sich auf eine Abfindungssumme von 5,4 Millionen DM. Seine Ex-Frau darf
auch die Villa in Kapstadt und einen Luxuswagen behalten. Bald wollen sich die
beiden vor Gericht wiedersehen: beide haben den britischen Staat verklagt, ihre
Privatsphäre nicht ausreichend geschützt zu haben und damit gegen EU-Recht
verstoßen zu haben (Times/WN).

Kein Essen auf Rädern

Dankend ablehnen mußte die Queen Mother das Mittagsmahl, das ihr von Essen
auf Rädern gebracht wurde. Essen auf Rädern möchte von der Regierung mehr
Geld haben. Als Teil der Kampagne wurde der Königinmutter Roastbeef mit Gemüse
gebracht. Doch man hatte vergessen, mir ihr den Termin abszustimmen. Die Queen
Mum hatte bereits eine Verabredung zum Lunch mit den Kanadischen Hochkommissar.
Die Queen Mum guckte aber interessiert in die Töpfe und stellte fest, daß das
Essen sich wesentlich gebessert habe, seit sie im Krieg Reispudding austeilte
(Times).

Fergie, nein danke

Nach Angaben britischer Zeitungen haben es die wichtigsten Wohltätigkeitsorganisationen,
für die Prinzessin Diana zuletzt aktiv war, kein Interesse daran, deren frühere
Schwägerin Fergie zur Nachfolgerin zu machen. Beim Roten Kreuz sei die
Ex-Schwiegertochter der Queen als "nicht geeignet" bezeichnet worden.

Archiv 1996/1997

 


Out in Africa


 


Prinz Charles flog für eine Woche mit seinem Sohn Harry nach Südafrika. Da William im Gegansatz zu Harry keine Schulferien hat, mußte er in Eton bleiben. Dafür kam ein Schulfreund von Prinz Harry mit. Die drei flogen mit British Airways. Die Fluggesellschaft zeigte im Oktober „A tribute to Diana, Princess of Wales“. Der Film wurde bei diesem Flug nicht ausgestrahlt. Für Charles war es eine Dienstreise: zahlreiche Termine von der Krönung von König Letsie III. von Lesotho bis zu Besuchen bei Projekten zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit. Im neuen Hilton in Johannesburg gab es Chaos wegen der prominenten Gäste, der Chefkoch weigerte sich, irgend etwas in der Küche anzurühren, bevor nicht die Royals seine Küche besichtigt hatten. Nachmittags ging Harry mit seinem Vater zu einem Popkonzert. Unter anderen traten auf dem Benefizkonzert die Spice Girls auf. Prinz Harry traf die Girls (ein Traum von vielen Teenagern) backstage. „Es war der größte Augenblick meines Lebens“ ging Harry auf die Fragen der Reporter ein. Ob es auch für ihn der größte Moment gewesen sei, wurde daraufhin Charles gefragt. „Nein, der zweitgrößte“. „Und was war der größte?“ „Als ich sie das erste mal in Manchester traf“. Auf einem Galadinner würdigte Charles die Arbeit von Diana: „Während der letzten Tage ist mir die spezielle Bedeutung von Dianas Werken, wie der Kampf gegen Aids, Armut und Landminen, für Afrikaner bewußt geworden. Und ich weiß, daß ihre Anstrengungen das Leben sehr vieler Menschen verändert hat, auf diesem Kontinent wie anderswo. Unter den Gästen war auch Earl Spencer, der die Rede des Prinzen wie auch die anderen Gäste mit einer stehenden Ovation quittierte. Charles Besuch in Afrika war ein voller Erfolg, er bekam diesmal eine gute Presse und ein gelöster Prinz of Wales flog nach Hause.


 


Pseudonym gelüftet


 


Helen Cathcart war jahrzehntelang der Hofberichterstatter. Sie schrieb Bücher in jenen Tagen, als von der Presse nur wenig über die Royals enthüllt wurde, wie „Her Majesty, The Queen herself“ und „Charles: Man of destiny“. Gemeinheiten schrieb sie nicht über die Windsors, sondern war vielmehr mehr auf ihrer Seite. Doch sie war stets gut informiert. Sie berichtete über Dinge, die heute als Sensation verkauft würden. Nach außen hin trat sie nie auf. Das überließ sie ihrem Freund und Assistenten Harold Albert. Der starb nun 88jährig und dabei wurde enthüllt: Helen Cathcart gab es gar nicht, es war ein Pseudonym von Harold Albert.


 


Fergie: „Ich habe mich schlecht benommen“


 


Die Herzogin von York sorgte wieder für Schlagzeilen. In mehreren handschriftlichen Briefen an die Queen und andere Mitglieder der königlichen Familie soll sie sich für ihr Benehmen entschuldigt haben. Die Botschaften sollen „lang, verworren und sehr emotional“ gewesen sein. Die Adressaten wären „geschockt“ gewesen. Fergie wird nachgesagt, die Schirmherrschaft der Wohltätigkeitsverbände übernehmen zu wollen, in denen sich Diana bis zu ihrem Tod engagierte. Ein Sprecherin von Sarah dementierte unterdessen die Presseberichte, sie habe lediglich einen Brief nach dem tragischen Unfalltod von Prinzessin Diana an Prinz Charles geschrieben.


 


Königliche Familie „irrelevant“?


 


Laut neuem Geschichtsbuch der Universität Oxford, dem „Oxford comapnion to British history“, ist die Bedeutung der Königlichen Familie zunehmend irrelevant. Die Windsors hätten nicht weniger Schwierigkeiten, sich in den veränderten Zeiten zurechtzufinden als ihre Untertanen. Auch die meisten Politiker dieses Jahrhunderts kommen nicht gerade schmeichelhaft weg. Von zahlreichen Historikern wurde die Publikation kritisiert, Brendan Smith, Dozent an der Universität Bristol, meinte: „Es klingt wie eine sehr gute studentische Hausarbeit., die versucht zu schocken, aber ich würde ihr keine Eins geben.“ Sollte etwa das Buch irrelevant sein?


 


Volkspaläste?


 


Inspiriert von den Menschenmengen auf der Mall und in den Königlichen Parks nach dem Tod von Prinzessin Diana schlug der britische Stararchitekt Terry Wall vor, die Mauern und Gitter vor den königlichen Paläste abzureißen und durch Absperrungen zu ersetzen, die einen Blick in die ausgedehnten Palastgärten ermöglichen.


 


Alte Queen auf neuen Münzen


 


Ein neues Portrait der Königin, das vierte in ihrer Regierungszeit, wird künftig die britischen Münzen zieren (Bis zur Einführung des Euro?). Das neue Bild ist ganz anders als das derzeitige und wurde ausgewählt von einem Komitee unter dem Vorsitz von Prinz Philip. Die Queen hat dem Entwurf bereits zugestimmt. Das Design löst das von 1985 ab, damals war die Queen 58, wurde aber als erheblich jünger dargestellt. Das neue Porträt vertuscht dagegen nicht „die Reife ihrer Jahre“, wie der Künstler Ian Rank-Broadley es umschrieb.


 


Edward zieht aus


 


Prinz Edward zieht aus dem Buckingham Palace aus. Er will Bagshot Park (aus dem Jahr 1877), in der Nähe von Camberley in der Grafschaft Surrey renovieren. Dort soll auch seine Filmproduktionsgesellschaft Ardent untergebracht werden.


 


Prinz Philip nicht mehr der Alte?


 


Der „Sunday Mirror“ berichtete, Prinz Philip werde seit der Operation einer Wucherung im Gesicht 1996 zunehmend gebrechlicher. Königin Elizabeth habe ihren Mann geben, künftig kürzer zu treten. Der Buckingham Palace dementierte (WN).


 


Die Queen mit marineblauen Socken


 


In kanariengelbem Kleid, mit weißer Handtasche und in marineblauen Socken betrat die Königin die Faisal Moschee in Pakistan. Frauen dürfen normalerweise in Pakistan keine Moscheen betreten. Königin Elizabeth besuchte Pakistan und Indien anläßlich der 50jährigen Unabhängigkeit der beiden Staaten von Großbritannien. Auf einem Bankett erinnerte sie noch einmal an Diana, es sei „eine Quelle des Trostes und der Stärke gewesen, zu wissen, daß Menschen rund um die Erde unsere Trauer über Dianas frühen und tragischen Tod teilen.“


 


Endgültiges Aus für die Britannia


 


Die Queen hat der Aufgabe von Plänen, das königliche Schiff mit £ 50 aus dem Privatsektor wieder flott zu machen, zugestimmt. Der Palast und das Schatzamt stimmten darüber ein, daß die jährlich anfallenden laufenden Kosten nicht zu vertreten seien. Die Britannia wird auch nicht ersetzt werden. Im Dezember werden die Queen und andere Mitglieder der Familie mit ihr auf letzte Fahrt von London nach Portsmouth gehen. Dann wird das Schiff außer Dienst gestellt. Was dann mit der Yacht geschieht, ist noch nicht bekannt.


 


Anne: Computer können kein Lehrer ersetzen


 


Auf der Konferenz der Schuldirektoren meinte die Prinzessin, daß Kinder nicht nur Computerfähigkeiten, sondern auch soziale Fähigkeiten lernen müßten. Kinder bräuchten mehr Hilfe, als viele glauben, um Informationen vom Bildschirm in Wissen umzusetzen. „Informationen sind nicht alles. Es ist der Gebrauch dieser Informationen, der Wissen schafft.“ Microsoft-Chef Bill Gates stimmte der Prinzessin zu. Gates, der das Programm von Tony Blair unterstützt, Großbritanniens 32000 Schulen mit Internetzugang zu versorgen, meinte, Computer seien nur ein Hilfsmittel, das Lehrer nicht ersetzen könne. Richtig, sie arbeiten ganztags – auch in den Ferien.


 


Die Queen kommt nicht mehr mit


 


Menschliches von der Königin. In ihrer Ansprache vor dem pakistanischen Parlament meinte die Monarchin, die Welt verändere sich fast zu schnell, zumindest für uns Ältere.


 


Die Queen fliegt auf Pump


 


Die Queen und andere Mitglieder der königlichen Familie müssen zukünftig mit geleasten Hubschraubern fliegen. Die bisherigen Helikopter der Royal Airforce werden außer Dienst gestellt. Das Verteidigungsministerium erhofft sich dadurch Einsparungen. Bezahlt werden die Leasinggebühren aus dem neuen königlichen Transportetat. Er beläuft sich für die Jahre 1997-98 auf £ 19,5 Millionen.


 


Prinz William und die Presse


 


Eine starke Abneigung gegen die Presse und Paparazzi hatte Prinz William schon vor dem tragischen Unfall seiner Mutter. Als er Mitte August mit seinem Bruder Harry auf Balmoral Urlaub machte, hatte sein Vater für Journalisten ein Fototermin arrangiert – in der Hoffnung, man würde die Familie für den Rest ihres Urlaubs in Ruhe lassen. Mehr als 40 Journalisten waren eingeladen und wurden zu einem malerischen Kiesstrand auf dem Grundstück gebracht. Zuerst betrat der Hund von Prince William, Wigeon, die Bühne. Als er die Presse erblickte, machte der Hund eine schnelle Kehrtwende. Prinz Charles und seine Söhne konnten seinem Beispiel natürlich nicht folgen. William tat, als wenn er die Fotographen nicht bemerkten würde, warf Kieselsteine ins Wasser, die sein Hund apportierte. Den Bitten der Fotographen, in die Kamera zu lächeln, kam er erst am Schluß des Fototermins nach. guckte scheu – ganz wie seine Mutter vor ihrer Heirat.


 


Prinz Philip nicht mehr der Alte?


Der „Sunday Mirror“ berichtete, Prinz Philip werde seit der Operation einer Wucherung im Gesicht 1996 zunehmend gebrechlicher. Königin Elizabeth habe ihren Mann geben, künftig kürzer zu treten. Der Buckingham Palace dementierte (WN).


 


Die Queen fliegt auf Pump


 


Die Queen und andere Mitglieder der königlichen Familie müssen zukünftig mit geleasten Hubschraubern fliegen. Die bisherigen Helikopter der Royal Airforce werden außer Dienst gestellt. Das Verteidigungsministerium erhofft sich dadurch Einsparungen. Bezahlt werden die Leasinggebühren aus dem neuen königlichen Transportetat. Er beläuft sich für die Jahre 1997-98 auf £ 19,5 Millionen.


 


Prinz William und die Presse


 


Eine starke Abneigung gegen die Presse und Paparazzi hatte Prinz William schon vor dem tragischen Unfall seiner Mutter. Als er Mitte August mit seinem Bruder Harry auf Balmoral Urlaub machte, hatte sein Vater für Journalisten ein Fototermin arrangiert – in der Hoffnung, man würde die Familie für den Rest ihres Urlaubs in Ruhe lassen. Mehr als 40 Journalisten waren eingeladen und wurden zu einem malerischen Kiesstrand auf dem Grundstück gebracht. Zuerst betrat der Hund von Prince William, Wigeon, die Bühne. Als er die Presse erblickte, machte der Hund eine schnelle Kehrtwende. Prinz Charles und seine Söhne konnten seinem Beispiel natürlich nicht folgen. William tat, als wenn er die Fotographen nicht bemerkten würde, warf Kieselsteine ins Wasser, die sein Hund apportierte. Den Bitten der Fotographen, in die Kamera zu lächeln, kam er erst am Schluß des Fototermins nach. guckte scheu – ganz wie seine Mutter vor ihrer Heirat.


Abschied von Diana


 


Mit Trauer und Bestürzung wurde weltweit der Tod der 36jährigen Prinzessin von Wales aufgenommen.


Diana starb am Sonntagmorgen um 4 Uhr, wenige Stunden nach einem Verkehrsunfall. Die Prinzessin traf am Samstagnachmittag mit ihrem Freund Dodi al-Fayed – von einer Kreuzfahrt zurückgekehrt – in Paris ein und war mit ihm abends im Ritz, das der Familie al Fayed gehört, zum Essen gegangen. Auf der Rückfahrt um Mitternacht im hoteleigenen Mercedes wurde das Paar von Paparazzi auf Motorrädern verfolgt.


 


Das Fahrzeug der Prinzessin versuchte, die Verfolger abzuschütteln. Am Tunnelgang an der Almabrücke unter der Seine raste das Auto mit ca. 150 Stundenkilometern gegen einen Pfeiler. Dodi al Fayed und der Fahrer starben auf der Stelle. Diana wurde in das Pitie-Salpetriere Krankenhaus gebracht. Es gelang den Ärzten nicht, ihr Leben zu retten. Ihr Leibwächter wurde bei dem Unfall schwerverletzt.


 


Die am Unfall beteiligten Fotoreporter wurden verhaftet und verhört. Auch am Sonntag wurden sie noch nicht freigelassen. Prinz Charles mußte die traurige Nachricht seinen Söhnen überbringen. Die Familie verbringt ihren Sommerurlaub in Schloß Balmoral (Schottland). Am Sonntagnachmittag flog er mit Dianas beiden Schwestern nach Paris, um ihre Leiche nach London zu überführen.


 


Der Palast teilte am Sonntag früh um 5 Uhr mit, „die Queen und der Prinz of Wales“ seien tief betroffen und schockiert über die schreckliche Nachricht“. Premierminister Tony Blair sagte, er sei verzweifelt. „Unser gesamtes Land, wir alle, befinden uns in einem Zustand des Schocks und der Trauer. Diana war eine wunderbare, warmherzige und mitfühlende Person, die nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit geliebt wurde und nun betrauert wird.


Mohamed al-Fayed, Dodis Vater, flog nach Paris. Der Tod seines Sohnes und Dianas seien „schrecklich und ganz unnötig“. Präsident Clinton meinte, man habe in Amerika Diana gemocht und geliebt.


 


Es ist damit zu rechnen, daß – obwohl sie seit ihrer Scheidung von Prinz Charles kein Mitglied der königlichen Familie mehr ist – von Diana in der kommenden Woche mit einem Staatsbegräbnis Abschied genommen wird.


 


In der nächsten Ausgabe der Royal Rumours wird davon berichtet und ein Rückblick auf das Leben von Diana geworfen.


Di und Charles auf neuen Wegen?

Vom Sommerloch gebeutelt, ist die englische Presse natürlich dankbar für
den Stoff, den Prinz Charles und seine geschiedene Frau liefern. Waren es zunächst
Gerüchte um eine mögliche Heirat von Prinz Charles und Camilla Parker Bowles,
so sorgte dann die Beziehung von Diana zu Dodi Fayed für einigen Wirbel. Doch
der Reihe nach:

Zunächst hatte der Erzbischof von Canterbury, Dr. George Carey, auf einer
Pressekonferenz das Thema einer möglichen zweiten Ehe von Prinz Charles
angesprochen. Dr. Carey meinte, Charles würde die englische Kirche in eine
Krise stürzen, falls er noch einmal heiraten sollte. Charles würde nach seiner
Thronbesteigung Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, die die Wiederverheiratung
Geschiedener verbietet. Der Erzbischof von York, George Austin, teilte die
Auffassung Careys, ging aber noch ein Stück weiter: Carey solle auch die
Beziehung zu Camilla Parker Bowles ansprechen: "Die Kirche kann eine
Wiederverheiratung nicht hinnehmen, aber auch keine Geliebte. Was die Kirche
offenbar macht, ist, so zu tun, als ob Mrs. Parker Bowles nicht existiere".
Experten halten Careys Bemerkungen für verfrüht, die Öffentlichkeit
akzeptiere zunehmend eine zweite Ehe von Prinz Charles und es sei möglich, daß
die Meinung der Kirche sich ändere, meinte z.B. Lord St. John of Fawsley.

Nach einer Umfrage der Times befürworten im Gegensatz zum Erzbischof einflußreiche
Persönlichkeiten des Vereinigten Königreiches eine zweite Ehe des
Thronfolgers. 83% der befragten Kabinettsminister, Parlamentsmitglieder, Lords,
Staatssekretäre, führende Geschäftsleute und Zeitungsverleger meinten, der
Prinz könne heiraten, wen er wolle und brauche dafür seine Thronrechte nicht
aufzugeben. Nur 25 % meinten, er könne nach der Heirat mit einer Geschiedenen
nicht Oberhaupt der Kirche von England sein. Allerdings wollen 59% nicht, daß
seine zweite Frau automatisch Königin würde, 63 % meinen aber, sie solle eine
öffentliche Rolle spielen.

Die Kreuzfahrt von Lady Di auf der Yacht von Dodi Fayed, sorgte wie gesagt für
mächtigen Wirbel. Dodi ist der Sohn von Mohammed Al Fayed, dem Besitzer des
weltberühmten Kaufhauses Harrods im Herzen von London. Dodi Al Fayed ist 41,
geschieden und hatte u.a. Beziehungen mit Brooke Shields, Koo Stark, Britt
Ekland und Mimi Rogers. Von Beruf ist er Filmproduzent und einer der Direktoren
bei Harrods. . Sein Vater war ein guter Freund von Dianas Vater und beide
Familien kennen sich schon sehr lange und sehr gut. Die Spencers pflegten immer
ihre Köche zur Ausbildung nach Paris ins Ritz zu schicken, das Al Fayed gehört.

Nach ihrer Rückkehr von der Kreuzfahrt dinierte die Prinzessin mit Dodi in
seinem Appartment in der Park Lane. Trotz Ablenkungsmanövern entging es den
Fotographen nicht, wie Diana das Haus betrat und daß wenig später, Essen auf
Silbertabletts ins Haus geschafft wurde.

Der Sunday Mirror soll 250.000 £ für Fotos eines Paparazzo geboten, die
dieser auf Sardinien geschossen hatte. Auf den unscharfen Fotos ist Diana in
einem pinkfarbenen Badeanzug zu sehen, wie sie Al Fayed umarmt. Der Sunday
Mirror erhöhte seinen Preis wie auch seine Auflage. Das Angebot der Mail on
Sunday, 500.000 £ für die Fotos zu zahlen, kam zu spät, der Deal mit den
Fotos war bereits abgeschlossen.

Nach ihrer Reise nach Bosnien im Rahmen ihrer Aktion gegen Landminen, wurde
die Prinzessin von Wales und Al Fayed zusammen in einem Hubschrauber gesichtet.
Angebliches Ziel: Chesterfield, wo die beiden die Wahrsagerin Rita Rogers
aufgesucht haben sollen, um sich ihre gemeinsame Zukunft voraussagen zu lassen.

Im Gegensatz zu ihrer sonstigen Pressepolitik verzichtete Diana auf die sonst
üblichen Dementis, was die Spekulationen noch anheizt. Die Verbindung der
Prinzessin mit Al Fayed ist um so pikanter, weil dem möglichen Stiefvater erst
kürzlich die britische Staatsbürgerschaft verweigert wurde. Außerdem soll
Mohammed Al Fayed Parlamentsmitglieder bestochen haben. Obendrein ist der
Waffenhändler Khashoggi ein Onkel von Dodi al Fayed.

Diana umarmt Camilla!

Nach ihrer Rückkehr vom Urlaub in Südfrankreich legte Diana den Grundstein
für eine Kindernotaufnahme im Northwick Park Hospital, nordwestlich von London.
Da entdeckte die Prinzessin in der Menge Camilla – ein vierjähriges Mädchen.
Camilla hatte während ihrer Chemotherapie ihre Haare verloren. Diana unterhielt
sich mit dem Kind und seiner Mutter.

Diana umarmt Camilla!


Nach ihrer Rückkehr vom Urlaub in Südfrankreich legte Diana den Grundstein für eine Kindernotaufnahme im Northwick Park Hospital, nordwestlich von London. Da entdeckte die Prinzessin in der Menge Camilla – ein vierjähriges Mädchen. Camilla hatte während ihrer Chemotherapie ihre Haare verloren. Diana unterhielt sich mit dem Kind und seiner Mutter.


Dianas Kleider gingen weg wie warme Semmel


Innerhalb von nur 40 Minuten waren die Hälfte von Dianas ausrangierten Kleidern versteigert, 1 Million Dollar eingenommen. Das Geld geht an den Aids Crisis Trust und die Royal Marsden Hospital Cancer Stiftung. Die Bieter kamen aus der ganzen Welt. Der Andrang war so groß, daß die Plätze in der Auktionshalle in Manhattan verlost wurden. Zugelassen wurde auch nur, wer belegen konnte, 5000 Dollar Mindestgebot bezahlen zu können. Die Kleider erschienen auf Ständern hinter einer eigens angefertigten Drehtüre und jedes der Kleider wurde mit „Ahs“ und „Ohs“ aus dem Publikum quittiert.


Ja, wo laufen sie denn?


Diese Frage galt wie jedes Jahr nicht nur den Pferden in Ascot. Da in diesem Jahr die meisten Film- und Fernsehstars ausblieben, konzentrierte sich das Interesse auf die Royals, insbesondere auf die Queen Mum. In drei Wagen waren die Royals in Ascot vorgefahren. Im ersten saßen die Queen, in einem pinkfarbenen Wollkleid, und ihr Mann sowie der Prince of Wales und der Duke of Gloucester. Im zweiten Wagen saßen die Königinmutter, in einem geblümten Kleid, und Prinzessin Anne. Prinzessin Margaret und die Herzogin von Gloucester folgten im letzten Wagen. In Begleitung von Prinzessin Anne schritt die Queen Mum die 500 Meter ohne Stock oder Unterstützung zur Royal Box. Unterwegs sprach sie mit Pferdebesitzern und Trainern. Ihr Auftritt wurde von der Menge mit warmen Applaus bedacht.


Bye-bye, Hongkong!


 In seiner Rede zum Machtwechsel in Hongkong meinte Prinz Charles, die Übergabezeremonie bedeute Wandel und Kontinuität. Wandel, weil nun China die Verantwortung für Hongkong übernehme. Kontinuität, weil, durch den britisch-chinesischen Vertrag reglementiert, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse so bleiben, wie sie sind: Ein Land, zwei Systeme. Er erinnerte an die Aufbauleistung der Hongkong-Chinesen, die beispiellos sei. Hongkong habe der Welt gezeigt, daß Ost und West zusammenleben und zusammenarbeiten können. Die Briten seien stolz darauf, den Rahmen für diesen Erfolg geliefert zu haben. Der Thronfolger sicherte der ehemaligen Kronkolonie weitere Unterstützung zu.


Camilla zur linken?


Angeblich plant Prince Charles eine „unkönigliche Hochzeit“. Bei einer solchen sogenannten morganatischen Ehe wird der offizielle Status des Thronfolgers streng von dem seiner Ehefrau getrennt. Damit würde Camilla zwar Charles‘ Ehefrau, aber nie Queen. Doch eine morganatische Ehe hat es bisher in der britischen Geschichte nicht gegeben. Die Hochzeit soll zwar nicht in nächster Zeit, aber noch vor den nächsten Parlamentswahlen im Jahr 2002 stattfinden (WN/Sunday Times).


Happy Birthday, Queen


Am 21. April wurde die Königin 71 Jahre alt. Am 14. Juni wurde der Geburtstag offiziell nachgefeiert. Am Rande der farbenfrohen Parade „Trooping the colour“ wurde bekannt, daß einige Soldaten der königlichen Leibgarde- wie in der übrigen britischen Armee – des öfteren Drogen nehmen (Times).


Rasende Camilla


Die enge Freundin von Prinz Charles, Camilla Parker Bowles, überlebte einen Frontalzusammenstoß in ihrem Auto am Mittwoch unverletzt. Ihr Unfallgegnerin Carolyn Melville-Smith, 53, die ebenfalls unverletzt blieb, meinte, Camilla sei wie eine Rakete gerast. Der Unfall passierte in der Nähe von Prinz Charles Heim „Highgrove House“ (Times).


Wenn der Charles mit dem Tony


Prinz Charles ist dabei, mit Premierminister Tony Blair einen Pakt zu schmieden. Charles schrieb seinem Premier einen langen persönlichen Brief, in dem er über die Arbeit seines Prince’s Trust berichtete und seine Hoffnung auf gute Zusammenarbeit mit der Regierung Ausdruck verlieh. Blair zeigte sich von dem Brief sehr beeindruckt, er respektiere und bewundere den Prinzen, der „kein Playboy-Prinz“ sei, sondern vielmehr die Ärmel aufkremple, und die Dinge in Angriff nehme. Charles schrieb in der Sunday Times, er sei ermutigt über Labours „new deal“, mit dem für 250.000 Jugendliche Jobs geschaffen werden sollen. Charles‘ Mitarbeiter glauben, daß die Zusammenarbeit mit Labour besser als mit der alten konservativen Regierung laufen würde. Blair und Prinz kennen sich seit 1990, als der heutige Premier Arbeitsminister im Labour-Schattenkabinett war. Schon damals habe man eine Seelenverwandtschaft feststellen könne, meine ein Vertrauter des Prince of Wales. Konservative Kreise warnten bereits: Charles müsse als Royal neutral bleiben (Sunday Times).


Di sagt Tschüs


Prinzessin Diana nahm noch mal von ihrer Abendgarderobe Abschied, bevor diese nach New York zur Versteigerung geflogen werden. Allein £ 660 000 wurden durch den Verkauf von Auktionskatalogen eingenommen. Eine limitierte Anzahl von 250 Stück, in Leder gebunden und von der Prinzessin signiert, wurde restlos verkauft, billigere Ausgaben für £ 30 und £ 160 sind noch erhältlich. Die Versteigerung der Kleider selbst soll £ 4 Millionen einbringen. Der gesamte Erlös kommt dem Royal Marsden Hospital Cancer Fund und dem Aids Crisis Trust zugute (Times).


Charles – ungeeignet?


Laut Statistiken zweifeln viele Briten, ob Charles das Zeug zum König hat. Nun sprachen sich 76 Prozent der Leser der britischen Zeitung „Church of England Newspaper“ dagegen aus, daß Charles Oberhaupt der Kirche von England sein soll. In Großbritannien ist der jeweilige Monarch auch Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche (WN/KNA).


Picknick mit Kindermädchen


Prinz William hat sein Ex-Kindermädchen Tiggy Legge-Bourke zu einem offiziellen Picknick in Eton eingeladen. Seine Mutter Diana wird das nicht gefallen haben, heißt es doch, daß die Erzieherin auf Druck Dianas ihr Amt Anfang des Jahres habe aufgeben müssen (WN/DPA).


Diana – ein neuer Mann?


Fast ganz offiziell ging Prinzessin Diana mit Christoper Whalley in Chelsea zum Essen. Diana hatte Whalley vor 18 Monaten in einem Fitneßstudio kennengelernt haben. „Was muß ein Mädchen tun, um hier einen Kaffee zu bekommen“, so soll sie damals die Unterhaltung begonnen haben. Nun weiß sie es wohl (WN).


Krankenhausbesuch schlug Diana auf den Magen


Verärgert zeigte sich Diana, Prinzessin von Wales, nach einem privaten Besuch im Priory Hospital in Roehampton. Die Prinzessin sprach dabei offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Bulimie (Magersucht) und ermutigte die Patienten, die Krankheit zu bekämpfen. Details aus diesem Gespräch sind im „Mirror“ veröffentlicht worden. Es scheint, daß einer der Patienten der Informant ist. Das Hospital hat nun eine Untersuchung eingeleitet. Freunde der Prinzessin meinten, die Enthüllungen könnten es ihr erschweren, weitere Krankenbesuche zu machen (Times).


Ungebetener Besuch in Buckingham Palace


Einem geistesgestörten Mann gelang es, sich an den Sicherheitskontrollen vorbeizuschmuggeln und auf dem Gelände des Buckingham Palace zu spazieren. Die Polizei betonte, daß der Mann sich nur kurz auf dem Gelände aufgehalten und den Palast selber nicht betreten habe. Sowohl die Queen als auch der Herzog von Edinburgh hielten sich zu dem Zeitpunkt nicht in der Residenz auf. Der Buckingham Palace scheint sich zu einem Magnet für geistig Verwirrte zu entwickeln: man denke nur an den nackten amerikanischen Fallschirmspringer, der trotz kaltem Februarwetter auf dem Dach von Buckingham Palace landete oder an Miachael Fagan, der 1982 sich in das Schlafzimmer der Königin schleichen konnte.


Königliche Unterstützung für die die „Sacred sites“


Prinz Charles und der Herzog von Edinburgh unterstützen das Projekt des World Wide Fund for Nature und zahlreicher religiöser Gruppen, mehr als 2 000 religiöse Stätten in Großbritannien zu erhalten. Der Prinz of Wales meinte: „Ich stehe voll und ganz hinter dem, was das Projekt ausmacht: daß es zahllose heilige Stätten und Plätze in unserem Land gibt, in der Stadt oder auf dem Land, die durch die Jahrhunderte von Briten genauso verehrt wurden wie die viel bekannteren Stätten in China, Indien und im Heiligen Land von ihren Bewohnern verehrt wurden.“ (Times).


Royal Web Site schlägt alle Rekorde


Endlich mal wieder eine gute Nachricht für die Queen. Wegen mangelndem Absatz an königlichen Tassen hat die bekannte Porzellanmanufaktur Wedgwood angekündigt, zum 50. Hochzeitstag von der Queen und Prinz Philip keine Jubliäums-Tassen aufzulegen. Doch die Internet-Seite der Queen boomt. Selbst die Site der Spice Girls kann da nicht mithalten. Seit dem Start am 6. März wurde die Homepage 12,5 Millionen mal aufgerufen, 6.25 Millionen mal im Monat
(Spice Girls: 2,5 Millionen). Die Seiten wurde in den ersten 24 Stunden eine Million mal aufgerufen. Jetzt wurden die 165 Seiten um 85 erweitert. Noch mehr Infos zur Geschichte des Königshauses (hierbei wirkten auch Lehrer mit) und zu den Königlichen Sammlungen. Zur Erinnerung die URL: http://www.royal.gov.uk. Aber denken Sie daran: nur auf meiner Seite können Sie die Royal Rumours erfahren und sie ist die einzige deutschsprachige Royal Site!


Schwierige Diana?


Diana hat wieder Problem mit dem Personal. Jetzt kündigte nach sechs Jahren ihre Fitneßtrainerin Jenni Revett. Die Zeitung „Sunday Mirror“ zitierte die 36jährige. Die Prinzessin sei ganz anders als sie der Öffentlichkeit erscheine: „Ihre Stimmungsschwankungen sind unglaublich. Im einen Moment ist sie oben, im anderen ganz unten.“ (WN/AP)


Armer Charles


Zum ersten Mal wird Prinzessin Diana unter den 1000 reichsten Briten aufgeführt. Mit einem auf 17 Millionen Pfund (47 Millionen Mark) geschätzten Vermögen rangiert sie nach einer Aufstellung der Sunday Times auf Platz 916. Ihr geschiedener Mann Prinz Charles schafft nach dieser Liste nicht den Sprung unter die Reichsten. Mit geschätzten zehn Millionen Pfund (27,6 Millionen Mark) ist er dafür zu arm (WN/Dpa).


Retter in der Not


Kevin Duggan (28) kam Prinzessin Diana zur Hilfe, als sie von einem Paparazzi verlangte, einen Film mit einem Bild von ihr herauszugeben. Brendan Beine,1996 Nikon Royal Photographer des Jahres, hatte ein Bild von Diana geschossen, wie sie ihr Fitneßstudio verließ. Als Diana daraufhin die Herausgabe des Films verlangte, eilte ihr ein Passant zur Hilfe. Kevin Duggan nahm den Fotographen den Schwitzkasten und den Film aus der Kamera (Times).



Laßt das mal den Tony machen – Regierungswechsel in London


„Laßt das mal den Tony machen!“ meinten die Briten, als sie seiner Labour Party zu einer satten Mehrheit im Unterhaus verhalfen. Und das, wo die regierenden Konservativen durchaus Erfolge verbuchen konnten: Britain is booming und Großbritanniens Wirtschaft würde die Maastrich-Kriterien wohl erfüllen, wenn man denn wollte.

Der Wechseln in No. 10 ging rasch über die Bühne. Bereits am Tag nach der Wahl reichte John Major bei der Queen seinen Rücktritt als Premierminister und Erster Lord der Schatzkanzlei ein. Die Queen beauftragte nun Tony (Anthony) Blair mit der Regierungsbildung. Blair akzeptierte und küßte ihrer Majestät die Hände. Am nächsten Tag hielt die Queen mit der neuen Regierung den Staatsrat ab und vereidigte sie. Es folgte ein ständiges Kommen und Gehen: Minister der alten Major-Regierung verabschiedeten sich von der Queen, frisch ernannte Minister, Junior-Minister, Staatssekretäre der neuen Blair-Regierung kamen zum Händeküssen (Times).


Krankenhausbesuch schlug Diana auf den Magen


Verärgert zeigte sich Diana, Prinzessin von Wales, nach einem privaten Besuch im Priory Hospital in Roehampton. Die Prinzessin sprach dabei offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Bulimie (Magersucht) und ermutigte die Patienten, die Krankheit zu bekämpfen. Details aus diesem Gespräch sind im „Mirror“ veröffentlicht worden. Es scheint, daß einer der Patienten der Informant ist. Das Hospital hat nun eine Untersuchung eingeleitet. Freunde der Prinzessin meinten, die Enthüllungen könnten es ihr erschweren, weitere Krankenbesuche zu machen (Times).


Ungebetener Besuch in Buckingham Palace


Einem geistesgestörten Mann gelang es, sich an den Sicherheitskontrollen vorbeizuschmuggeln und auf dem Gelände des Buckingham Palace zu spazieren. Die Polizei betonte, daß der Mann sich nur kurz auf dem Gelände aufgehalten und den Palast selber nicht betreten habe. Sowohl die Queen als auch der Herzog von Edinburgh hielten sich zu dem Zeitpunkt nicht in der Residenz auf. Der Buckingham Palace scheint sich zu einem Magnet für geistig Verwirrte zu entwickeln: man denke nur an den nackten amerikanischen Fallschirmspringer, der trotz kaltem Februarwetter auf dem Dach von Buckingham Palace landete oder an Miachael Fagan, der 1982 sich in das Schlafzimmer der Königin schleichen konnte.


Königliche Unterstützung für die die „Sacred sites“


Prinz Charles und der Herzog von Edinburgh unterstützen das Projekt des World Wide Fund for Nature und zahlreicher religiöser Gruppen, mehr als 2 000 religiöse Stätten in Großbritannien zu erhalten. Der Prinz of Wales meinte: „Ich stehe voll und ganz hinter dem, was das Projekt ausmacht: daß es zahllose heilige Stätten und Plätze in unserem Land gibt, in der Stadt oder auf dem Land, die durch die Jahrhunderte von Briten genauso verehrt wurden wie die viel bekannteren Stätten in China, Indien und im Heiligen Land von ihren Bewohnern verehrt wurden.“ (Times).


Royal Web Site schlägt alle Rekorde


Endlich mal wieder eine gute Nachricht für die Queen. Wegen mangelndem Absatz an königlichen Tassen hat die bekannte Porzellanmanufaktur Wedgwood angekündigt, zum 50. Hochzeitstag von der Queen und Prinz Philip keine Jubliäums-Tassen aufzulegen. Doch die Internet-Seite der Queen boomt. Selbst die Site der Spice Girls kann da nicht mithalten. Seit dem Start am 6. März wurde die Homepage 12,5 Millionen mal aufgerufen, 6.25 Millionen mal im Monat
(Spice Girls: 2,5 Millionen). Die Seiten wurde in den ersten 24 Stunden eine Million mal aufgerufen. Jetzt wurden die 165 Seiten um 85 erweitert. Noch mehr Infos zur Geschichte des Königshauses (hierbei wirkten auch Lehrer mit) und zu den Königlichen Sammlungen. Zur Erinnerung die URL: http://www.royal.gov.uk. Aber denken Sie daran: nur auf meiner Seite können Sie die Royal Rumours erfahren und sie ist die einzige deutschsprachige Royal Site!


Schwierige Diana?


Diana hat wieder Problem mit dem Personal. Jetzt kündigte nach sechs Jahren ihre Fitneßtrainerin Jenni Revett. Die Zeitung „Sunday Mirror“ zitierte die 36jährige. Die Prinzessin sei ganz anders als sie der Öffentlichkeit erscheine: „Ihre Stimmungsschwankungen sind unglaublich. Im einen Moment ist sie oben, im anderen ganz unten.“ (WN/AP)


Armer Charles


Zum ersten Mal wird Prinzessin Diana unter den 1000 reichsten Briten aufgeführt. Mit einem auf 17 Millionen Pfund (47 Millionen Mark) geschätzten Vermögen rangiert sie nach einer Aufstellung der Sunday Times auf Platz 916. Ihr geschiedener Mann Prinz Charles schafft nach dieser Liste nicht den Sprung unter die Reichsten. Mit geschätzten zehn Millionen Pfund (27,6 Millionen Mark) ist er dafür zu arm (WN/Dpa).


Retter in der Not


Kevin Duggan (28) kam Prinzessin Diana zur Hilfe, als sie von einem Paparazzi verlangte, einen Film mit einem Bild von ihr herauszugeben. Brendan Beine,1996 Nikon Royal Photographer des Jahres, hatte ein Bild von Diana geschossen, wie sie ihr Fitneßstudio verließ. Als Diana daraufhin die Herausgabe des Films verlangte, eilte ihr ein Passant zur Hilfe. Kevin Duggan nahm den Fotographen den Schwitzkasten und den Film aus der Kamera (Times).


 


St. Patrick’s Day


Die Soldaten des ersten Bataillons der Irischen Garde erhielten persönlich von Queen Mum die traditionellen Kleeblätter zum St. Patrick’s Day. Anschließend ließ sie sich mit Soldaten und dem Regimentsmaskottchen Cuchlain ablichten (WN).


 


Fergie will wieder Schlagzeilen machen


Sarah Ferguson, Herzogin von York, will sich als Journalistin versuchen. Nachdem sie bereits Bücher geschrieben und einen Werbespot für Preiselbeersaft gedreht hat, sollen nun Zeitungsartikel für die Nachrichtenagentur der New York Times helfen, ihren Schuldenberg abzutragen. Für ihre Artikel soll Fergie 100 000 Pfund im Jahr kassieren (WN/AP).


 


Die Nanny ist weg!


Aufatmen für Diana: Tiggy Legge-Bourke, der sie wiederholt vorgeworfen hat, sie versuche, den Platz der Mutter von Prinz William und Prinz Harry einzunehmen, verläßt den königlichen Dienst. „Tiggy“ hatte die beiden Jungen nach der Trennung von Prinz Charles und Diana betreut (WN).


 


Princess meets President


Nach einem halbstündigen Treffen war Diana vom südafrikanischen Präsidenten Mandela „absolut begeistert“. Mandela scherzte: „Ich habe nicht oft Gelegenheit, Prinzessinnen zu treffen. Ich zittere immer noch vor Aufregung.“ Die Prinzessin war mit einem Linienflug nach Kapstadt gekommen, um ihren Bruder, Earl Spencer, zu besuchen, der seit einiger Zeit am Kap lebt (WN/Dpa).


 


Haushälterin gesucht


Die Königinmutter sucht eine Chefhaushälterin. Ihr Personalchef Sir Alastair Aird hat eine sechsspaltige Anzeige in die lokalen Zeitungen setzen lassen, in der eine „erfahrene Haushälterin für ein königliches Haus in London“ gesucht wurde. Die erfolgreiche Bewerberin wird für die Leitung der anderen Haushälterinnen, die Überwachung des Putzdienstes und für die Bestellungen von Waren zuständig sein. Das Gehalt soll sich auf 15.000 £ jährlich belaufen. Die Stelle wird frei, da Gwendoline Madden nach 15 Jahren in Pension geht (Times).


Königliches Beichtgeheimnis


Der Erzbischof von Canterbury ist über seinen Vorgänger verärgert. Robert Runcie hat in seiner kürzlich erschienen Biographie Details über Mitglieder der königlichen Familie verraten. So nannte Runcie die Prinzessin von Wales „eine Schauspielerin und Intrigantin“. Ihre Hochzeit mit Charles bezeichnete er als „arrangiert“. Dr. George Carey über die Indiskretionen seines Vorgängers: „Die Leute können sich jetzt fragen, ob sie irgendeinem Priester je wieder trauen können. Mein ganzes Amt beruht auf der Tatsache, daß, wenn man mit mir vertraulich sprechen will, man absolut sicher sein kann, daß, was immer man sagt, sicher ist und ich es mit in mein Grab nehme ohne jegliche Indiskretion“. Auch stimme er mit der Einschätzung seines Vorgängers nicht überein. Die Royals gehen aber lieber sicher. Die Konfirmation von Prince William nahm der Bischof von London vor. Das erste Mal in diesem Jahrhundert, daß ein Thronfolger von jemand anderem als dem Erzbischof von Canterbury konfirmiert wurde (Times).


 


Der Lack ist ab


Bei einer Kollision mit einem Tanker wurde die 24-karätige Lackierung der Britannia erheblich beschädigt. De Vorfall ereignete sich beim Auftanken der Königlichen Yacht in Pakistan. An der Kollision ist vermutlich ein Manövrierefehler an Bord der Britannia schuld (Times).


Na logo!


Prinzessin Diana hat sich ein neues Logo zugelegt. Begründet wurde der Schritt mit der Verlegung ihrer Büros vom St. James’s Palace in den Kensington Palace. Das neue Logo besteht aus ihrer Initiale „D“ und einer Krone darüber. Die Federn des Prinz of Wales fehlen auf dem neuen Logo (Times).


Lottogewinn dank Di


Prinzessin Diana hat sich mit ihrem ehemaligen Hausmädchen Sylvia McDermott außergerichtlich geeinigt. Neun Jahre hatte sie für Di geputzt, bevor sie im September 1996 entlassen wurde. McDermott verzichtete nun nach Zahlung einer Summe („höher als ein Lottogewinn“) auf eine Wiedereinstellung (Times).


Diana schlägt zurück


Prinzessin Diana hat ihre Anwälte angewiesen, eine Verleumdungsklage gegen den Express on Sunday einzureichen. Das Blatt hatte behauptet, die Prinzessin profitiere persönlich vom geplanten Verkauf von 100 ihrer Abendkleider. Der Erlös komme, so versicherte das Büro der Prinzessin, ausschließlich ihren verbliebenen Wohltätigkeitsunternehmen zugute. Verleumdungsklagen sind in königlichen Kreisen äußerst selten, da die Royals eventuell im Zeugenstand aussagen müßten. Inzwischen ist es zu einem außergerichtlichen Vergleich gekommen. Die Zeitung entschuldigte auf der Titelseite und zahlte eine beträchtliche Summe (die Rede ist von 75.000 £) an die Prinzessin. Das Blatt behauptet nun, gefälschten Dokumenten aufgesessen zu sein. Man wolle nun herausfinden, wer für die Fälschung verantwortlich sei (Times).


Schwierige Diana?

Diana hat wieder Problem mit dem Personal. Jetzt kündigte nach sechs Jahren
ihre Fitneßtrainerin Jenni Revett. Die Zeitung "Sunday Mirror"
zitierte die 36jährige. Die Prinzessin sei ganz anders als sie der Öffentlichkeit
erscheine: "Ihre Stimmungsschwankungen sind unglaublich. Im einen Moment
ist sie oben, im anderen ganz unten." (WN/AP)

Armer Charles

Zum ersten Mal wird Prinzessin Diana unter den 1000 reichsten Briten aufgeführt.
Mit einem auf 17 Millionen Pfund (47 Millionen Mark) geschätzten Vermögen
rangiert sie nach einer Aufstellung der Sunday Times auf Platz 916. Ihr
geschiedener Mann Prinz Charles schafft nach dieser Liste nicht den Sprung unter
die Reichsten. Mit geschätzten zehn Millionen Pfund (27,6 Millionen Mark) ist
er dafür zu arm (WN/Dpa).

Retter in der Not

Kevin Duggan (28) kam Prinzessin Diana zur Hilfe, als sie von einem Paparazzi
verlangte, einen Film mit einem Bild von ihr herauszugeben. Brendan Beine,1996
Nikon Royal Photographer des Jahres, hatte ein Bild von Diana geschossen, wie
sie ihr Fitneßstudio verließ. Als Diana daraufhin die Herausgabe des Films
verlangte, eilte ihr ein Passant zur Hilfe. Kevin Duggan nahm den Fotographen
den Schwitzkasten und den Film aus der Kamera (Times).

 

Ungebetener Besuch

Laut Zeitungsberichten soll Prinzessin Diana im Kensington Palace ungebetenen
Besuch erhalten haben. Ein Unbekannter sei im Keller des Palastes eingebrochen
und soll sich dort eine halbe Stunde aufgehalten haben. Nachdem er Mann Alarm
ausgelöst habe, sei er geflohen.

 

St. Patrick’s Day

Die Soldaten des ersten Bataillons der Irischen Garde erhielten persönlich
von Queen Mum die traditionellen Kleeblätter zum St. Patrick’s Day. Anschließend
ließ sie sich mit Soldaten und dem Regimentsmaskottchen Cuchlain ablichten
(WN).

 

Fergie will wieder Schlagzeilen machen

Sarah Ferguson, Herzogin von York, will sich als Journalistin versuchen.
Nachdem sie bereits Bücher geschrieben und einen Werbespot für Preiselbeersaft
gedreht hat, sollen nun Zeitungsartikel für die Nachrichtenagentur der New York
Times helfen, ihren Schuldenberg abzutragen. Für ihre Artikel soll Fergie 100
000 Pfund im Jahr kassieren (WN/AP).

 

Die Nanny ist weg!

Aufatmen für Diana: Tiggy Legge-Bourke, der sie wiederholt vorgeworfen hat,
sie versuche, den Platz der Mutter von Prinz William und Prinz Harry
einzunehmen, verläßt den königlichen Dienst. "Tiggy" hatte die
beiden Jungen nach der Trennung von Prinz Charles und Diana betreut (WN).

 

Princess meets President

Nach einem halbstündigen Treffen war Diana vom südafrikanischen Präsidenten
Mandela "absolut begeistert". Mandela scherzte: "Ich habe nicht
oft Gelegenheit, Prinzessinnen zu treffen. Ich zittere immer noch vor
Aufregung." Die Prinzessin war mit einem Linienflug nach Kapstadt gekommen,
um ihren Bruder, Earl Spencer, zu besuchen, der seit einiger Zeit am Kap lebt
(WN/Dpa).

 

Haushälterin gesucht

Die Königinmutter sucht eine Chefhaushälterin. Ihr Personalchef Sir
Alastair Aird hat eine sechsspaltige Anzeige in die lokalen Zeitungen setzen
lassen, in der eine "erfahrene Haushälterin für ein königliches Haus in
London" gesucht wurde. Die erfolgreiche Bewerberin wird für die Leitung
der anderen Haushälterinnen, die Überwachung des Putzdienstes und für die
Bestellungen von Waren zuständig sein. Das Gehalt soll sich auf 15.000 £ jährlich
belaufen. Die Stelle wird frei, da Gwendoline Madden nach 15 Jahren in Pension
geht (Times).

 

Königliches Beichtgeheimnis

Der Erzbischof von Canterbury ist über seinen Vorgänger verärgert. Robert
Runcie hat in seiner kürzlich erschienen Biographie Details über Mitglieder
der königlichen Familie verraten. So nannte Runcie die Prinzessin von Wales
"eine Schauspielerin und Intrigantin". Ihre Hochzeit mit Charles
bezeichnete er als "arrangiert". Dr. George Carey über die
Indiskretionen seines Vorgängers: "Die Leute können sich jetzt fragen, ob
sie irgendeinem Priester je wieder trauen können. Mein ganzes Amt beruht auf
der Tatsache, daß, wenn man mit mir vertraulich sprechen will, man absolut
sicher sein kann, daß, was immer man sagt, sicher ist und ich es mit in mein
Grab nehme ohne jegliche Indiskretion". Auch stimme er mit der Einschätzung
seines Vorgängers nicht überein. Die Royals gehen aber lieber sicher. Die
Konfirmation von Prince William nahm der Bischof von London vor. Das erste Mal
in diesem Jahrhundert, daß ein Thronfolger von jemand anderem als dem
Erzbischof von Canterbury konfirmiert wurde (Times).

 

www.royal.gov.uk

Das Geheimnis ist gelüftet. Die Queen drückte mit behandschuhter Hand aufs
Knöpfchen in der Kingsbury High School in Brent und damit wurde die Royal Web
Site eingeweiht. Tagelang hatten Computerfreaks verzweifelt versucht, die
Adresse zu knacken. 35 Millionen Internetnutzer haben nun Zugriff auf 150 Seiten
voll von Informationen über die britische Monarchie inklusive einer Liste mit häufig
gestellten Fragen. Eine E-Mail-Möglichkeit besteht noch nicht. Der Palast hat
Angst, daß zusätzlich zu den bisher durchschnittlich 300 Briefen pro Tag eine
Flut von E-Mails kommt, die sofort beantwortet werden müßten. Pikanterweise
gibt es für Prinzessin Diana einen eigenen umfangreichen Eintrag, während die
Herzogin von York nur beiläufig erwähnt wird. Die Queen äußerte sich bei
ihrem Besuch in der computerorientierten Schule lobend über das neue Medium
Internet (Times).

Der Lack ist ab

Bei einer Kollision mit einem Tanker wurde die 24-karätige Lackierung der
Britannia erheblich beschädigt. De Vorfall ereignete sich beim Auftanken der Königlichen
Yacht in Pakistan. An der Kollision ist vermutlich ein Manövrierefehler an Bord
der Britannia schuld (Times).

Na logo!

Prinzessin Diana hat sich ein neues Logo zugelegt. Begründet wurde der
Schritt mit der Verlegung ihrer Büros vom St. James’s Palace in den Kensington
Palace. Das neue Logo besteht aus ihrer Initiale "D" und einer Krone
darüber. Die Federn des Prinz of Wales fehlen auf dem neuen Logo (Times).

Lottogewinn dank Di

Prinzessin Diana hat sich mit ihrem ehemaligen Hausmädchen Sylvia McDermott
außergerichtlich geeinigt. Neun Jahre hatte sie für Di geputzt, bevor sie im
September 1996 entlassen wurde. McDermott verzichtete nun nach Zahlung einer
Summe ("höher als ein Lottogewinn") auf eine Wiedereinstellung
(Times).

Diana schlägt zurück

Prinzessin Diana hat ihre Anwälte angewiesen, eine Verleumdungsklage gegen
den Express on Sunday einzureichen. Das Blatt hatte behauptet, die Prinzessin
profitiere persönlich vom geplanten Verkauf von 100 ihrer Abendkleider. Der Erlös
komme, so versicherte das Büro der Prinzessin, ausschließlich ihren
verbliebenen Wohltätigkeitsunternehmen zugute. Verleumdungsklagen sind in königlichen
Kreisen äußerst selten, da die Royals eventuell im Zeugenstand aussagen müßten.
Inzwischen ist es zu einem außergerichtlichen Vergleich gekommen. Die Zeitung
entschuldigte auf der Titelseite und zahlte eine beträchtliche Summe (die Rede
ist von 75.000 £) an die Prinzessin. Das Blatt behauptet nun, gefälschten
Dokumenten aufgesessen zu sein. Man wolle nun herausfinden, wer für die Fälschung
verantwortlich sei (Times).

Fergie nun im Dienstbotentrakt

Die Herzogin von York zieht vorübergehend wieder nach Sunninghill, wo sie früher
mit Prinz Andrew lebte. Diesmal aber logiert sie in einem Flügel, den früher
Dienstboten bewohnten. Sie bleibt solange dort, bis sie ein neues, billigeres
Zuhause für sich und ihre Töchter gefunden hat. Da sie an Luxus gewöhnt ist,
könnte dies länger dauern. Deswegen spekulieren auch Hofberichterstatter, daß
die Herzogin permanent in Sunninghill auf Kosten von Andrew wohnen wird.

Von der Schulbank zum Sozialdienst

Prinz Charles soll sich dafür ausgesprochen haben, daß Schulabgänger einen
dreimonatigen Sozialdienst ableisten müssen. Der Prinz wurde durch den Erfolg
des Prince’s Trust, der gemischte Gruppen von arbeitslosen und Jugendlichen, die
Arbeit haben auf freiwilliger Basis für drei Monate zu sozialen Diensten
schicken, ermutigt. Dieses Jahr nehmen 6 000 Jugendliche daran teil, zum Ende
des Jahrhunderts sollen es bereits 25 000 sein.

Pfunde für Pfunde

Sarah Ferguson hat nach eigenen Angaben gerade rund elf Millionen Mark Überziehungskredit
zurückgezahlt. Demnächst werde sie in eine kleinere Wohnung ziehen und die 4,3
Millionen Mark Steuerschuld in Angriff nehmen. Dafür arbeitete sie nun als
Sprecherin der Weight-Watchers. Da sie selbst Diät halten müsse, sei der Job für
sie wie geschaffen, meinte die Herzogin.

Die Queen hat zuviel Mäuse

Buckingham Palace wird von Mäusen heimgesucht. Die Queen soll sogar die
Kammerjäger alarmiert haben. Zusammen mit Käfern machten sich die Nagetiere in
der Nähe der Personlküchen breit. Die Küche, in der für Elizabeth II. und
Prinz Philip gekocht wird, sei jedoch nicht betroffen.

Das zweite "Ja"

Der Ex-Ehemann von Prinzessin Anne will wieder heiraten: Mark Phillips und
die US-Springreiterin Sandy Pflueger beantragten im US-Staat Hawaii jetzt eine
Heiratsgenehmigung. Anne und Mark Phillips hatten sich 1989 getrennt.

Di’s Brautkleid kommt doch nicht unter den Hammer

Diana will 65 ihrer kostbaren Designer-Abendkleider für wohltätige Zwecke
versteigern. Erwarteter Erlös: rund 2,6 Millionen Mark. Doch von ihrem
Brautkleid will sie sich nicht trennen. Einen entsprechende Bericht des Daily
Telegraph
ließ sie dementieren.

Die Queen segelt wieder

Nun ist es raus: Nach dem Abtakeln ihrer derzeitigen Jacht "Britannia"
bekommt die Queen ein neues (wohl kostengünstigeres) Schiff. Für das alte wird
ein Käufer gesucht. Aber Vorsicht: fast die gesamte Inneneinrichtung nimmt die
Queen mit aufs neue Schiff. Auf keinen Fall wird sie auf einen Tisch verzichten,
der schon zu einer Vorgängerjacht von Victoria und Prince Albert gehörte: auf
ihm bleiben Cocktailgläser selbst bei härtestem Seegang stehen. Skal!.
(Times).

Royals auf Reisen

Wer würde bei diesem Wetter nicht gerne die Koffer packen? Prinzessin Anne
fliegt vom 26. bis zum 31. Januar noch einmal nach Hong Kong. Ihr Bruder Charles
besucht vom 21. bis 26. Februar Kuwait, Bahrain und Katar. (Times).

Explosives von Diana

Der Wirbel um Prinzessin Dianas Stellungnahme für ein Verbot von Landminen
legt sich. In Angola hatte sie ein weltweites Verbot gefordert. Juniorminster
hatten nach Aussagen der Times Diana daraufhin scharf angegriffen. Doch
Außenminister Malcolm Rifkind wiegelt nun ab, die Ansichten der Prinzessin
unterschieden sich kaum von denen der Regierung. "Wir unterstützen ein
multilaterales umfassendes Verbot von Landminen … Wir exportieren keine
Landminen." Lord Howe, Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium,
der Zeitungsberichten zufolge die Prinzessin stark kritisiert haben soll, meint
nun, er könne seine Aussagen in den Berichten nicht wiedererkennen. Er habe
"größte Bewunderung für ihr Werk." (Times).

Aufatmen für Prinz Edward

Seine Fernsehproduktionsfirma "Ardent Productions", Ende letzten
Jahres in finanziellen Schwierigkeiten, verkaufte nun 12 Dokumentationen im
Werte von 1,3 Millionen Pfund nach Amerika. (Times).

Neue Peinlichkeiten von Fergie

Auch die Herzogin von York macht in diesen Tagen gute Geschäfte. Für 650
000 Pfund schloß sie einen Vertrag mit den Weight Watchers ab. Bei ihrer
Ernennung zur Frontfrau der Gesellschaft gestand sie ein, von Wurstbrötchen abhängig
gewesen zu sein, und so dick geworden zu sein, daß sie in einem Tor
steckenblieb.

Packt die Queen Umzugskartons?

Die Queen hat Behauptungen der Zeitung "News of the World"
widersprechen lassen. Das Blatt hatte behauptet, die Queen habe eingewilligt,
permanent in Windsor Castle zu leben. Die königlichen Gemächer in Buckingham
Palace sollten in Büroräume umgewandelt werden und die State rooms ganzjährig
der Öffentlichkeit zugänglich sein. Ein Sprecher der Königin sagte: "Das
ist völlig falsch. Die Queen verbringt hier ihre Arbeitswoche. Die Leute, die
sie sehen muß, leben in London und es gibt keine Pläne das zu ändern."
(Times). Wenn alle Stricke reißen, könnten wir der Queen hier zumindest auf
dieser Seite ein virtuelles Heim anbieten.

Was sind die größten Feinde der Tiere?

Sie heißen Michelin, Good Year und Continental. Glaubt man
Zeitungsberichten, so kann man Prinz Philip mühelos in diese Reihe stellen. Der
passionierter Jäger und WWF-Präsident soll bisher einen Tiger, zwei Krokodile,
60 Wildschweine, Hirsche, Kaninchen, Enten und 30000 Fasane (in Worten dreißigtausend)
erschossen haben. Jetzt zog er sich den Zorn des Volkes zu, als er in einem
BBC-Rundfunkinterview äußerte, daß Mitglieder von Schießsportvereinen nicht
gefährlicher seien, als Mitglieder eines Golf- oder Squashklubs. Er kritisierte
Pläne der Regierung, die einige Handfeuerwaffen verbieten will. Nach dem
Amoklauf von Thomas Hamilton in Dunblane, bei dem 17 Menschen erschossen wurden,
waren solche Maßnahmen gefordert worden. Ann Pearston, eine der Organisatoren
der Dunblane-Petition, meinte: "Wenn ich denke, daß die Queen hier war und
einen Kranz an unserer Schule niederlegte und jetzt ihren Mann so etwas sagen höre,
macht mich das krank." Alison Crozier, deren 5-jährige Tochter eines der
Opfer war, nannte die Bemerkungen des Prinzgemahl empörend und sehr unsensibel:
"Golfklubs sind für den Sport da, für Vergnügen. Gewehre werden zum Töten
gemacht. Man kann diese beiden Dinge nicht vergleichen."

Neues Geständnis von Charles

Prinz Charles hat nach britischen Presseberichten eingestanden, in der
Vergangenheit eine Menge Fehler begangen zu haben. Er sei fest entschlossen,
sich künftig mehr für andere einzusetzen, um sich seinem Volk eines Tages als
guter König zu präsentieren. "Ich habe vieles falsch gemacht und habe es
zu lange schleifen lassen", zitierte der Daily Mirror den Thronfolger.
"Ich habe die Königin im Stich gelassen, meine Familie – einschließlich
William und Harry – und Camilla. Ich habe die Monarchie als Institution enttäusch
und ich habe mich selbst gegenüber Diana falsch verhalten." 36 % der
Briten sind nach einer Meinungsumfrage davon überzeugt, daß Charles kein guter
König wird.

Harte Zeiten für Prinzessin Diana. Nach ihrer Scheidung von Prinz Charles
wurde sie aus dem traditionellen Gebet der britischen Parlamentarier gestrichen.
Die Änderung trat nach dem Ende der Sommerpause in Kraft. Jetzt wird in dem fünfminütigen
Gebet vor den Sitzungen in Oberhaus und Unterhaus nur noch auf "Charles,
Prinz of Wales" Bezug genommen – wie zu den Zeiten, als der Thronfolger
noch Junggeselle war. Auch die englische Staatskirche (Oberhaupt: die Queen) hat
nachgezogen, auch hier flog Prinzessin Diana aus den Gebeten der anglikanischen
Kirche. Di-Fans müssen sie nun also in ihre privaten Morgengebete aufnehmen
(Dpa/KNA).

Die Queen hat unterdessen das Parlament nach der Sommersitzungspause eröffnet.
Dabei verlas sie traditionell die Rede des Premierministers. Das soll bald ein
Ende haben. Wenn die Labour Party die Wahlen im Frühjahr nächsten Jahres
gewinnen sollte, will sie die Zeremonie abschaffen. Dann möchte Tony Blair,
Spitzenkandidat der Labour Party seine Rede selber verlesen (WN). Liebe Anhänger
der Royals, mailen Sie bitte
sofort der Labour Party, um gegen dieses unerhörte Ansinnen zu protestieren.

Diana sorgt sich um Prince William. Er hat offenbar Geschmack an der Jagd
gefunden. Nach einem Jagdausflug mit seinem Vater, auf dem er seinen ersten
Hirschen erlegte, plant der zukünftige Thronfolger statt des üblichen
Skiurlaubs einen Jagdurlaub einzulegen. Diana meint nun, dadurch würde ihr Sohn
verroht. Wir schlagen einen Kompromiß vor: Skiurlaub mit Jagd auf Skihasen.

Charles und Diana besuchten ihren Sprößling Prince William in Eton College.
Sie besuchten dort gemeinsam einen Adventsgottesdienst. William las dabei aus
der Bibel vor. Unbestätigten Gerüchten zufolge drängt die Queen auf Aussöhnung
und soll die Prinzessin zu ihrem traditionellen Familien-Lunch am 18. Dezember
in Buckingham Pallace eingeladen haben. Es gilt aber als unwahrscheinlich, daß
Diana die Weihnachtszeit mit den Windsors in Sandringham verbringen wird.
Stattdessen ist man gespannt, ob Sophie Rhys-Jones, die Freundin von Prince
Edward, auf der Gästeliste stehen wird. Miss Rhys-Jones soll nach drei Jahren
allmählich ungeduldig werden (Times).

Am darauffolgenden Montag flog Diana mit der Concorde nach New York. Mit von
ihrem Friseur Sam McKnight frisiertem Haar hielt sie morgens eine Rede über
Lepra im Londoner Marylebone-Krankenhaus, bevor sie nach New York jettete, um an
einem Wohltätigkeitsball teilzunehmen (Times).

Das Oberhaus hat eine "Humble address" an die Queen gerichtet, in
der sie gebeten wird, dem Unterhaus ein Gesetz vorzulegen, daß Frauen bei der
Thronfolge zur Gleichberechtigung verhelfen soll. Wie in Schweden wäre dann
eine erstgeborene Tochter Thronfolgerin, auch wenn sie (jüngere) Brüder haben
sollte. 74 der Lord und Ladies stimmten für, 53 gegen den Antrag. Wenn das
Gesetz durch das Unterhaus kommt, würde es frühestens Anwendung finden, wenn
Prince William Vater einer Tochter werden sollte. Also abwarten und Tea trinken
(Times).

Ein Titel besonderer Art ist "Fergie", der geschiedenen Herzogin
von York, zuerkannt worden. Sie ist zur "Pute des Jahres" ernannt
worden. Die Auszeichnung wurde ihr von der britischen Truthahn-Föderation
verliehen. Die ehemalige Schwiegertochter der Queen habe sich den Titel dadurch
verdient, daß sie der Wahrsagerin Vasso Kortesis ihre intimen Geheimnisse
anvertraut habe, begründete die Vereinigung ihre Entscheidung (dpa).

Die Queen hat Behauptungen der Zeitung "News of the World"
widersprechen lassen. Das Blatt hatte behauptet, die Queen habe eingewilligt,
permanent in Windsor Castle zu leben. Die königlichen Gemächer in Buckingham
Palace sollten in Büroräume und die State rooms ganzjährig der Öffentlichkeit
zugänglich sein. Ein Sprecher der Königin sagte: "Das ist völlig
unrichtig. Die Queen verbringt hier ihre Arbeitswoche. Die Leute, die sie sehen
muß, leben in London und es gibt keine Pläne das zu ändern." (Times).
Wenn alle Stricke reißen, könnten wir der Queen hier zumindest auf dieser
Seite ein virtuelles Heim anbieten.

Was sind die häufigsten Todesursachen von Tieren? Sie heißen Michelin,
Gaudier und Continental. Glaubt man Zeitungsberichten, so kann man Prinz Philip
mühelos in diese Reihe stellen. Der passionierter Jäger und WWF-Präsident
soll bisher einen Tiger, zwei Krokodile, 60 Wildschweine, Hirsche, Kaninchen,
Enten und 30000 Fasane (in Worten dreißigtausend) erschossen haben. Jetzt zog
er sich den Zorn des Volkes zu, als er in einem BBC-Rundfunkinterview äußerte,
daß Mitglieder von Schießsportvereinen nicht gefährlicher seien, als
Mitglieder eines Golf- oder Squashklubs. Er kritisierte Pläne der Regierung,
die einige Handfeuerwaffen verbieten will. Nach dem Amoklauf von Thomas Hamilton
in Dunblane, bei dem 17 Menschen erschossen wurden, waren solche Maßnahmen
gefordert worden. Ann Pearston, eine der Organisatoren der Dunblane-Petition
meinte: "Wenn ich denke, daß die Queen hier war und einen Kranz an unserer
Schule niederlegte und jetzt ihren Mann so etwas sagen höre, macht mich das
krank." Alison Crozier, deren 5-jährige Tochter eines der Opfer war,
nannte die Bemerkungen des Prinzgemahl empörend und sehr unsensibel:
"Golfklubs sind für den Sport da, für Vergnügen. Gewehre werden zum Töten
gemacht. Man kann diese beiden Dinge nicht vergleichen."

Prinz Philip besuchte kürzlich als Präsident des World Wilde Fund (WWF) die
deutsche Insel Rügen. Dort versprach er die Unterstützung des WWF für die
Bildung einer "Modellregion Rügen" (Dpa).

Ländlich liebt es jetzt auch Fergie. Mit ihren Töchtern übernachtete sie
bei einen Ausflug in einem Bauernhaus mit "Bed and breakfast" – für
55 DM pro Nacht. "Es gab gutes Essen und wir hatten viel Spaß",
versicherte die Herzogin von York. Und gespart hat sie dabei auch (Dpa).

Harte Zeiten für Prinzessin Diana. Nach ihrer Scheidung von Prinz Charles
wurde sie aus dem traditionellen Gebet der britischen Parlamentarier gestrichen.
Die Änderung trat nach dem Ende der Sommerpause in Kraft. Jetzt wird in dem fünfminütigen
Gebet vor den Sitzungen in Oberhaus und Unterhaus nur noch auf "Charles,
Prinz of Wales" Bezug genommen – wie zu den Zeiten, als der Thronfolger
noch Junggeselle war. Auch die englische Staatskirche (Oberhaupt: die Queen) hat
nachgezogen, auch hier flog Prinzessin Diana aus den Gebeten der anglikanischen
Kirche. Di-Fans müssen sie nun also in ihre privaten Morgengebete aufnehmen
(Dpa/KNA).

Die Queen hat unterdessen das Parlament nach der Sommersitzungspause eröffnet.
Dabei verlas sie traditionell die Rede des Premierministers. Das soll bald ein
Ende haben. Wenn die Labour Party die Wahlen im Frühjahr nächsten Jahres
gewinnen sollte, will sie die Zeremonie abschaffen. Dann möchte Tony Blair,
Spitzenkandidat der Labour Party seine Rede selber verlesen (WN). Liebe Anhänger
der Royals, mailen Sie bitte
sofort der Labour Party, um gegen dieses unerhörte Ansinnen zu protestieren.

Demnächst kommen die Memoiren von Sarah Ferguson auf den Markt. Einen
Vorgeschmack auf "My story" lieferte bereits die Zeitung "Daily
Mirror". Danach beschreibt sich Fergie als "Schande der Nation".
Von Anfang an sei sie im Königshaus fehl am Platz gewesen: "die falsche
Person zur falschen Zeit am falschen Ort", schreibt die Ex-Ehefrau von
Prinz Andrew (AP).

Mit einem Besuch im Krankenhaus beendete Prinzessin Diana den offiziellen
Teil ihrer jüngsten Australienreise. In dem größten Hospiz in Australien
werden Krebs- und Aidspatienten betreut. Eine Sprecherin des
Sacred-Heart-Hospizes sagte, Mitarbeiter und Patienten seien stolz über den
Besuch Dianas (WN).

Diana sorgt sich um Prince William. Er hat offenbar Geschmack an der Jagd
gefunden. Nach einem Jagdausflug mit seinem Vater, auf dem er seinen ersten
Hirschen erlegte, plant der zukünftige Thronfolger statt des üblichen
Skiurlaubs einen Jagdurlaub einzulegen. Diana meint nun, dadurch würde ihr Sohn
verroht. Wir schlagen einen Kompromiß vor: Skiurlaub mit Jagd auf Skihasen.

Charles und Diana besuchten ihren Sprößling Prince William in Eton College.
Sie besuchten dort gemeinsam einen Adventsgottesdienst. William las dabei aus
der Bibel vor. Unbestätigten Gerüchten zufolge drängt die Queen auf Aussöhnung
und soll die Prinzessin zu ihrem traditionellen Familien-Lunch am 18. Dezember
in Buckingham Pallace eingeladen haben. Es gilt aber als unwahrscheinlich, daß
Diana die Weihnachtszeit mit den Windsors in Sandringham verbringen wird.
Stattdessen ist man gespannt, ob Sophie Rhys-Jones, die Freundin von Prince
Edward, auf der Gästeliste stehen wird. Miss Rhys-Jones soll nach drei Jahren
allmählich ungeduldig werden (Times).

Am darauffolgenden Montag flog Diana mit der Concorde nach New York. Mit von
ihrem Friseur Sam McKnight frisiertem Haar hielt sie morgens eine Rede über
Lepra im Londoner Marylebone-Krankenhaus, bevor sie nach New York jettete, um an
einem Wohltätigkeitsball teilzunehmen (Times).

Das Oberhaus hat eine "Humble address" an die Queen gerichtet, in
der sie gebeten wird, dem Unterhaus ein Gesetz vorzulegen, daß Frauen bei der
Thronfolge zur Gleichberechtigung verhelfen soll. Wie in Schweden wäre dann
eine erstgeborene Tochter Thronfolgerin, auch wenn sie (jüngere) Brüder haben
sollte. 74 der Lord und Ladies stimmten für, 53 gegen den Antrag. Wenn das
Gesetz durch das Unterhaus kommt, würde es frühestens Anwendung finden, wenn
Prince William Vater einer Tochter werden sollte. Also abwarten und Tea trinken
(Times).

Ein Titel besonderer Art ist "Fergie", der geschiedenen Herzogin
von York, zuerkannt worden. Sie ist zur "Pute des Jahres" ernannt
worden. Die Auszeichnung wurde ihr von der britischen Truthahn-Föderation
verliehen. Die ehemalige Schwiegertochter der Queen habe sich den Titel dadurch
verdient, daß sie der Wahrsagerin Vasso Kortesis ihre intimen Geheimnisse
anvertraut habe, begründete die Vereinigung ihre Entscheidung (dpa).