Immer wieder Duisburg

Ganz so desaströs wie beim letzten Mal gestaltet sich meine Anreise mit der Deutschen Bahn zum Flughafen Düsseldorf nicht. Aber trotzdem alles andere als ideal: kurz vor der Abfahrt des Regionalexpress in Münster ertönt eine Lautsprecherdurchsage, dass der Zug heute von einem anderen Bahnsteig abfährt. Die Rolltreppe ist schon seit Monaten gesperrt, weil sie aus unerfindlichem Grund ausgetauscht wird. Dabei ist sie erst ein paar Jahre alt und hat bis zur Sperrung tadellos funktioniert. Kaum habe ich und die anderen Mitreisenden die Treppe zum Bahnsteig erklommen, gibt es eine neue Durchsage: der Zug fährt doch vom ursprünglichen Gleis ab. Dadurch verzögert sich die Abfahrt des Zuges. Vor Essen wird unserer Zug durch einen anderen vor uns weiter aufgehalten. Schließlich endet der Zug wieder einmal in Duisburg, damit die Bahn auf Kosten ihrer zahlenden Gäste für die nächste Fahrt die Verspätung wieder einholen kann. In Duisburg fahre ich – natürlich wieder von einem anderen Bahnsteig – mit einem Regionalexpress von einem Betreiber, der so obskur ist, dass er nicht einmal in der App gelistet ist, weiter bis zum Flughafen. Ab dahin gestaltet sich die Reise „easy peasy“.

Gerade drei Monate ist mein letzter Aufenthalt in London her. Wieder übernachte ich in der Nähe von King’s Cross. Aber diesmal im Premier Inn Hub. Die Zimmer sind etwas kompakter, aber dafür preisgünstiger. Durch Zufall ist mein Bruder auch gerade in London. Er übernachtet im „richtigen“ Premier Inn – wie er sagt. Als ich mich mit ihm dort treffen will, stellt sich dann heraus, dass es noch einen weiteren Premier Inn gibt als der gegenüber der British Library gibt. Und zwar nur wenige Hundert Meter von meinem Hotel.

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