Wallace & Gromit, Shaun and Friends – „All my Sons“

Nach einem ausgiebigen Frühstück mache ich mich mit der U-Bahn nach Bethnal Green auf. Das „Museum of Childhood“ hatte ich schon einmal 2003 besucht. Mittlerweile wurde es vom Victoria and Albert Museum übernommen und heißt nun V&A Young. Ich hatte im Voraus ein Ticket für die Sonderausstellung „Inside Aardman: Wallace & Gromit and Friends“ besorgt.

Die Ausstellung zeigt die mittlerweile über 50-jährige Geschichte der Filmproduktionsfirma für Animationsfilme und wie die Animationstechnik für Knetgummi-Figuren überhaupt funktioniert. Wer möchte, kann sich selbst darin versuchen. Storyboards und Knetfiguren zu „Shaun – das Schaf“ oder „Chicken Run“ und natürlich aus „Wallace and Gromit“ sind in der gut besuchten Ausstellung zu sehen.

Abends steht ein Highlight meines Besuchs an. 2010 hatte ich David Suchet und Zoë Wanamaker in Arthur Millers Stück „All my Sons“ gesehen. Heute steht der großartige Bryan Cranston („Malcolm in the Middle“, „Breaking Bad“) als Joe Keller auf der Bühne. Es wird ohne Pause durchgespielt, die Sitzmuskel werden dabei ganz schön strapaziert. Aber es ist eine der besten Aufführungen, die ich je gesehen habe. Man ist förmlich dabei, wie sich das Familiendrama vor den Augen abspielt. Das Stück, schon vor 80 Jahren geschrieben, wirkt sehr aktuell.

Nach dem Curtain Call mit Standing Ovation nehmen sich die Schauspieler am Bühnenausgang viel Zeit für Autogramme und Selfies. Bryan Cranston ist äußerst freundlich. Ich nehme ein signiertes Programm mit nach Hause.

Fotos aus der Ausstellung „Inside Aardman: Wallace & Gromit and Friends“
Weitere Fotos aus London in meinem Fotoalbum

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