Archiv: 1998

William meets Camilla

Zum ersten Mal traf Prince William auf Camilla Parker Bowles. Die
Begnung fand zufällig im St. James’s Palace statt. Auch Prince Charles war dabei. Zudritt
unterhielt man sich eine halbe Stunde. Dann verließ Camilla, die bei dem Zusammentreffen
recht nervös gewesen sein soll, den Raum mit den Worten: "Ich brauche jetzt erst
einmal einen Gin Tonic." Die Enthüllung des Treffens scheint ein weiterer Schritt
bei dem Versuch, Mrs. Parker Bowles populärer zu machen, zu sein.

Wenn Margaret aufräumt

Wie die Presse berichtete, sind bei einer Aufräumaktion
durchgeführt von Prinzessin Margaret vor fünf Jahren, hunderte von privaten Briefen und
Papieren der Königinmutter vernichtet worden. Darin sollen sich Freunde von Queen Mom
über köngliche Scheidungen und andere Skandale geäußert haben. Eine Sprecherin von
Clarence House wollte die Berichte nicht kommentieren: "Wie die Königinmutter
Privatkorrespondenz behandelt, geht nur sie an. Aber sie ist weise genug, zu wissen, was
aufbewahrt werden sollte und was nicht."

Royal Public Relations

Künftig kann der Hof selber die £ 471 000 verwalten, die ihm für
seine Beziehungen zur Presse zur Verfügung stehen. Bisher wurde das Geld für die Royals
vom Central Office of Information der Regierung verwaltet. Die Königin hat zur
Imageverbesserung einen "Communications Secretary" ernannt. Simon Lewis
arbeitete bisher im Bereich Public Relations für British Gas. Im September fängt er in
Buckingham Palace an.

Prince im Park

Locker plauderte Prince Charles mit Popgrößen bei der Benefiz-Gala
"Party in the Park" im Hyde Park. 100 000 Zuschauer kamen, um All Saints,
Boyzone, Natalie Imbruglia, Julian Lennon und 14 anderen Bands zu hören. Der Erlös der
Veranstaltung (Karte £ 15) ging an den Prince’s Trust.

Die Queen guckt Fußball!

Das  Spiel England – Argentinien verfolgte auch die Queen live
am TV. Sie ließ einen Fernseher im Wohnzimmer aufstellen  und ließ ihr Dinner so
servieren, daß sie den Start des Spiel ansehen konnte und die zweite Halbzeit nach dem
Dessert. Die Königin war mit der englischen Mannschaft sehr zufrieden. Wie sie die rote
Karte für David Beckham kommentierte, wurde nicht enthüllt.Ärgerlich war sie, als das
Tor für England nicht gegeben wurde. Beim Elfmeterschießen begab sie sich dann aber in
ihr Schlafzimmer. Und es gibt noch einen Fußballfan unter den Royals: Prince Harry. Er
sah sich das Spiel England – Kolumbien live im Stadion an und bat seinen Vater, ihn einen
Tag von der Schule zu befreien, damit er auch beim Spiel gegen Argentinien dabeisein kann.

Fergie zieht um

Birch Hall, ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert mit sieben
Schlafzimmern zum Preis von £ 1,5 Millionen, wird das neue Heim für die Herzogin von
York und ihre beiden Töchter. Die Queen schoß £ 400 000 zum Kaufpreis hinzu.

Geschmacklose Diana-Reklame

Ein Werbespot eines koreanischen Automobilherstellers zeigt ein
Modell, das vor Paparazzi flieht. In der Schlußszene winkt die Frau in die Kamera und
erweckt den Eindruck, daß die Prinzessin noch leben könne, hätte sie das entsprechende
Auto gefahren. Nicky Lilley, ein englisches Modell und Diana-Doppelgängerin, war
ursprünglich für die Rolle ausgesucht worden. Als sie die Machart der Reklame erkannte,
ging sie vom Set. Ein amerikanischer Dressman, der Dodi Al Fayed entfernt ähnlich sieht,
wurde auch für den Spot engagiert, der mehrere Stunts und Motorradjagden beinhaltete.

Reisekostenabrechnung

Detaillierte Zahlen  über die Reisekosten der Royals wurden
erstmals vom Buckingham Palace veröffentlicht seit der Palast direkt die Ausgaben
kontrolliert. Statt der eingeplanten £ 19,4 Millionen wurden nur £ 17,3 Millionen
ausgegeben. Prinz Philip und Prinzessin Margaret halfen sparen, indem sie mit Seniorenpaß
benutzten. Die Queen dagegen fuhr im Royal Train. Eine 21 Meilen lange Fahrt von London
Victoria nach Tattenham Corner kostete so £ 11.843, verglichen mit £ 10 für eine
einfache Hin- und Rückfahrkarte.

Al Fayed sorgt bei Gericht für  Eklat

Mohamed Al Fayed sorgte Anfang Juni bei einer erneuten
Zeugenvernehmung in Paris für einen Eklat. In einer Pause griff er gegenüber Reportern
Dianas Mutter Shand Kydd heftig an: sie habe sich auf die Seite der Royals geschlagen, als
Mutter versagt. Sie sei ein Snob. Sie glaube, sie sei die Königin von Saba. Die
Paparazzi, die das Paar vom Ritz-Hotel  aus verfolgt hatten, gehörten gehängt.

Polizei verwarnt Anne

Aufmerksamen Beobachtern entging es nicht, daß die Steuerplakete an
ihrem Auto ein paar Tage abgelaufen war, als Prinzessin Anne bei einem offiziellen Termin
vorfuhr. Die Princess Royal kam mit einer Verwarnung davon. Die Prinzessin hatte in der
Vergangenheit schon einige Male wegen Geschwindkigkeitsübertretungen Geldbußen zahlen
müssen.

Schluß mit "God save the Queen"?

Der Master of the Queen’s Music hat dazu aufgerufen, die
Nationalhymne zu überarbeiten. Musik und Text müßten aufgepeppt werden. Andrew
Lloyd-Webber meinte, "Land of hope and glory" sei  als Nationalhymne viel
geeigneter.

Queen eröffnet British Library

Endlich konnte die Königin die neue britische Nationalbibliothek
eröffnen. 36 Jahre hatten Planung und Bau gedauert. Scherzhaft bemerkte sie, die
Eröffnung habe schon länger in ihrem Terminkalender gestanden. Zur Architektur, die ihr
Sohn scharf kritisiert hatte, äußerte sie sich gnädiger: sie sei
"bemerkenswert".

Schmeichelhafte Queen

Sie ist schon mit dicken Falten, auch schon mit Wurstfingern
porträtiert worden, nun gibt es mal ein schmeichelhaftes Bild der Königin. In Auftrag
gegeben wurde das Werk vom Ölgiganten Shell. Dem Künstler, Robert Wraith, saß die Queen
zehn Stunden lang Porträt. Wraith: "Die Queen war hilfsbereit, lebhaft, eine
brilliante Unterhalterin und sehr, sehr lustig. Die Behauptung, sie habe keinen
Realitätssinn, ist Unsinn."  

Britannia ab August zu besichtigen

Die ehemalige königliche Jacht Britannia fand Anfang Mai in den
Leith Docks in Edinburgh ihren Ruheplatz. Für 750000 £ wird sie nun aufgemöbelt und
soll ab dem Edinburgh Festival im August für Touristen offen stehen. Preis für die Tour:
6 £ – preiswert im Vergleich zu 9.50 £ für Buckingham Palace oder Windsor
Castle.

A vision of Britain

Kinder von 140 deutschen Schulen bastelten etwas zum Thema
"Großbritannien und Europa", geködert von der Aussicht auf eine Klassenfahrt
nach London und eine Tasse Tee mit dem Außenminister. Eine Klasse 18-jähriger dichtete
Elton John’s "Candle in the wind" auf an BSE gestorbene Kühe um: "Goodbye
England’s cows – may you have never died in vain – you were the meat that meant disease –
and madness lend your fame …". Premier Blair kommt gleich nach Mr. Bean bei der
Anzahl der Einsendungen, aber auch die Queen kommt nicht zu kurz.

Prinzessin Margarets Blume bleibt erst einmal namenlos

Weil die Blume, die Prinzessin Margaret auf der Chelsea Flower Show
einen Namen verleihen sollte, nicht rechtzeitig aufblühte, mußte die Schwester der
Königin ihren ersten offiziellen Auftritt nach ihrem Schlaganfall absagen.
Nichtsdestotrotz ging sie privat auf die Blumenschau. Ein Sprecher sagte später, sie
mache langsamen, aber stetigen Fortschritt.

Charles: Spielt nicht mit dem Essen rum!

Das sagte der Thronfolger nicht zu seinen Söhnen, sondern zu
Genwissenschaftlern. In einem Artikel für den Daily Telegraph schrieb er, man wisse
nichts über die längerfristigen Auswirkungen von genmanipulierten Nahrungsmitteln und
wies in diesem Zusammenhang auch auf das menschengemachte Desaster BSE  hin.
Genmanimulation bringe die Menschheit in Bereiche, die Gott gehörten, und Gott alleine.
Verbraucherschutz- und Umweltorganisationen lobten den Prince of Wales für seine offenen
Worte. Auch sie fordern eine klare Kennzeichnung genetisch veränderter Lebensmittel. Der
Sprecher des britischen Bauernverbandes stimmte Charles teilweise zu, meinte aber, es sei
nicht richtig, Gentechnolgie allgemein zu verdammen.
Auch sein Vater, Prinz Philip, äußerte sich ähnlich. Auf einer
Landwirtschaftsausstellung meinte er, eine Steigerung der Produktion dürfe nicht zu
Lasten der Umwelt gehen.

Harrods nicht mehr Hoflieferant?

Das konnte man glauben, als die Schildern, die das berühmte
Kaufhaus von Mohamed Al Fayed, als Hoflieferant der Königin und der Königinmutter
ausweisen, abmontiert wurden. Nein, beruhigte der Bauleiter, die Schilder würden nur
etwas tiefer angebracht, um Platz für ein neues Schild mit dem Namenszug
"Harrods" zu schaffen.

Immer Ärger mit der Schule

Nicht wegen seiner Söhne (gerade hat auch Prinz Harry die Zulassung
zur Elite-Schule Eton geschafft), sondern wegen seiner Schirmherrschaft bei einer
Aktionstag für Privatschulen. Bei der Aktion sollen Spenden von Firmen und Privatpersonen
gewonnen werden, mit denen auch minderbemittelte Kindern ein Besuch der Privatschulen
ermöglicht werden soll. Labour-Abgeordnete empörten sich über die Initiative des
Prinzen, er solle lieber etwas für Gesamtschulen tun, die die meisten Schüler besuchen.
Der Direktor der Manchester Grammar School, die die Aktion dieses Jahr startet, meinte
dazu nur: "Regierungen kommen und gehen. Wir reden hier von einer Tradition der
kostenlosen Schulbildung, die schon seit 500 Jahren existiert". 250 der 1400 Schüler
der Schule erhalten einen Zuschuß. Sollte Labour etwa vergessen haben, daß auch Tony
Blair dank eines solchen Stipendiums eine Privatschule besuchen konnte?

Prinz Philip gegen Orden für den japanischen Kaiser?

Der Herzog von Edinburgh soll sich privat ablehnend gegen die
Verleihung des Hosenbandordens an den Kaiser von Japan, Akihito, geäußert haben. Philip
ist Schirmherr des Verbandes der Veteranen, die im Zweiten Weltkrieg im Fernen Osten
gekämpft haben. Ungut ist noch die Ordensverleihung an Akihitos Vater, Hirohito, in
Erinnerung. Hirohito erhielt diese Auszeichnung 1929, sie wurde ihm 1942 nach dem Angriff
Japans auf Pearl Harbour aberkannt und 1971 bei seinem Großbritannien-Besuch wieder
zuerkannt. Als er damals mit der Queen in einer Kutsche durch London fuhr, schwiegen die
Zuschauer eisern.

Ein neuer Mann hinter dem Thron

Sir Robin Janvrin wird Anfang nächsten Jahres neuer Privatsekretär
der Königin. Er tritt an die Stelle von Sir Robert Fellowes, der seit 1990 dieses Amt
innehat und es in schwierigster Zeit führen mußte. Der neue Mann ist bisher
stellvertretender Privatsekretär und handelte, da Diana Fellowes nicht mochte, die
Scheidung von Charles und Diana aus. Er ist auch in der Way Ahead Group, jener Kreis aus
Mitgliedern der Königlichen Familie und ihrer engsten Berater, die sich zweimal im Jahr
trifft und längerfristige Strategien plant. Die Tradition des Privatsekretärs startete
Queen Victoria 1867. Eine wichtige Aufgabe des neuen Privatsekretärs wird die Planung des
goldenen Thronjubliäums im Jahre 2002 sein. Im Gegensatz zum seinem Vorgänger wird das
Amt wieder politischer: er wird die Monarchie vor öffentlicher Kritik an den Ausgaben, an
ihrem Nutzen und an  mangelnder Volksnähe rechtfertigen müssen. Janvrin (51) wird
das Amt höchstens neun Jahre ausüben. Auch der Palast hat nun das Rentenalter auf 60
festgelegt, das gilt natürlich nicht für die Queen.

Party mit der Queen

Nun sollen auch die Fernsehzuschauer die Gartenpartys im Buckingham
Palace verfolgen können . Ein Fernsehteam soll die Königin im Gespräch mit ihren
Gästen festhalten. Auch bei Ordensverleihungen an verdiente Bürger sollen demnächst
Kameras dabeisein.

Charles will 47 heruntergekommene Vierteln sanieren helfen

Zusammen mit öffentlichen und privaten Partnern will Prinz Charles
mit seinem Hilfswerk "Business in the Community" 47 Viertel in Großbritannien
regenerieren und das soziale und wirtschaftliche Leben der Bewohner verbessern.

In Sandringham wird gedreht

Die Queen hat zum ersten Mal gestattet, daß in einer ihrer privaten
Residenzen ein Spielfilm gedreht werden darf. In dem Film, den die BBC nächstes Jahr
zeigen will, geht es um die 147 Angestellten des Königs, die im Ersten Weltkrieg beim
Angriff gegen die Türken auf der Gallipoli-Halbinseln auf mysteriöse Art  ums Leben
kamen.

Schmeichelhafte Queen

Sie ist schon mit dicken Falten, auch schon mit Wurstfingern porträtiert
worden, nun gibt es mal ein schmeichelhaftes Bild der Königin. In Auftrag
gegeben wurde das Werk vom Ölgiganten Shell. Dem Künstler, Robert Wraith, saß
die Queen zehn Stunden lang Porträt. Wraith: "Die Queen war hilfsbereit,
lebhaft, eine brilliante Unterhalterin und sehr, sehr lustig. Die Behauptung,
sie habe keinen Realitätssinn, ist Unsinn."  

Britannia ab August zu besichtigen

Die ehemalige königliche Jacht Britannia fand Anfang Mai in den Leith Docks
in Edinburgh ihren Ruheplatz. Für 750000 £ wird sie nun aufgemöbelt und soll
ab dem Edinburgh Festival im August für Touristen offen stehen. Preis für die
Tour: 6 £ – preiswert im Vergleich zu 9.50 £ für Buckingham Palace oder
Windsor Castle.

A vision of Britain

Kinder von 140 deutschen Schulen bastelten etwas zum Thema "Großbritannien
und Europa", geködert von der Aussicht auf eine Klassenfahrt nach London
und eine Tasse Tee mit dem Außenminister. Eine Klasse 18-jähriger dichtete
Elton John’s "Candle in the wind" auf an BSE gestorbene Kühe um:
"Goodbye England’s cows – may you have never died in vain – you were the
meat that meant disease – and madness lend your fame …". Premier Blair
kommt gleich nach Mr. Bean bei der Anzahl der Einsendungen, aber auch die Queen
kommt nicht zu kurz.

Prinzessin Margarets Blume bleibt erst einmal namenslos

Weil die Blume, die Prinzessin Margaret auf der Chelsea Flower Show einen
Namen verleihen sollte, nicht rechtzeitig aufblühte, mußte die Schwester der Königin
ihren ersten offiziellen Auftritt nach ihrem Schlaganfall absagen.
Nichtsdestotrotz ging sie privat auf die Blumenschau. Ein Sprecher sagte später,
sie mache langsamen, aber stetigen Fortschritt.

Charles: Spielt nicht mit dem Essen rum!

Das sagte der Thronfolger nicht zu seinen Söhnen, sondern zu
Genwissenschaftlern. In einem Artikel für den Daily Telegraph schrieb er, man
wisse nichts über die längerfristigen Auswirkungen von genmanipulierten
Nahrungsmitteln und wies in diesem Zusammenhang auch auf das menschengemachte
Desaster BSE  hin. Genmanimulation bringe die Menschheit in Bereiche, die
Gott gehörten, und Gott alleine. Verbraucherschutz- und Umweltorganisationen
lobten den Prince of Wales für seine offenen Worte. Auch sie fordern eine klare
Kennzeichnung genetisch veränderter Lebensmittel. Der Sprecher des britischen
Bauernverbandes stimmte Charles teilweise zu, meinte aber, es sei nicht richtig,
Gentechnolgie allgemein zu verdammen.

Harrods nicht mehr Hoflieferant?

Das konnte man glauben, als die Schildern, die das berühmte Kaufhaus von
Mohamed Al Fayed, als Hoflieferant der Königin und der Königinmutter
ausweisen, abmontiert wurden. Nein, beruhigte der Bauleiter, die Schilder würden
nur etwas tiefer angebracht, um Platz für das neue Schild mit dem Namenszug
"Harrods" zu schaffen.

Immer Ärger mit der Schule

Nicht wegen seiner Söhne (gerade hat auch Prinz Harry die Zulassung zur
Elite-Schule Eton geschafft), sondern wegen seiner Schirmherrschaft bei einer
Aktionstag für Privatschulen. Bei der Aktion sollen Spenden von Firmen und
Privatpersonen gewonnen werden, mit denen auch minderbemittelte Kindern ein
Besuch der Privatschulen ermöglicht werden soll. Labour-Abgeordnete empörten
sich über die Initiative des Prinzen, er solle lieber etwas für Gesamtschulen
tun, die die meisten Schüler besuchen. Der Direktor der Manchester Grammar
School, die die Aktion dieses Jahr startet, meinte dazu nur: "Regierungen
kommen und gehen. Wir reden hier von einer Tradition der kostenlosen
Schulbildung, die schon seit 500 Jahren existiert". 250 der 1400 Schüler
der Schule erhalten einen Zuschuß. Sollte Labour etwa vergessen haben, daß
auch Tony Blair dank eines solchen Stipendiums eine Privatschule besuchen
konnte?

Prinz Philip gegen Orden für den japanischen Kaiser?

Der Herzog von Edinburgh soll sich privat ablehnend gegen die Verleihung des
Hosenbandordens an den Kaiser von Japan, Akihito, geäußert haben. Philip ist
Schirmherr des Verbandes der Veteranen, die im Zweiten Weltkrieg im Fernen Osten
gekämpft haben. Ungut ist auch noch die Ordensverleihung an Akihitos Vater,
Hirohito, in Erinnerung. Hirohito erhielt diese Auszeichung 1929, sie wurde ihm
1942 nach dem Angriff Japans auf Pearl Harbour aberkannt und 1971 bei seinem Großbritannien-Besuch
wieder zuererkannt. Als er damals mit der Queen in einer Kutsche durch London
fuhr, schwiegen die Zuschauer eisern.

Ein neuer Mann hinter dem Thron

Sir Robin Janvrin wird Anfang nächsten Jahres neuer Privatsekretär der Königin.
Er tritt an die Stelle von Sir Robert Fellowes, der seit 1990 dieses Amt innehat
und es in schwierigster Zeit führen mußte. Der neue Mann ist bisher
stellvertretender Privatsekretär und handelte, da Diana Fellowes nicht mochte,
die Scheidung von Charles und Diana aus. Er ist auch in der Way Ahead Group,
jener Kreis aus Mitgliedern der Königlichen Familie und ihrer engsten Berater,
die sich zweimal im Jahr trifft und längerfristige Strategien plant. Die
Tradition des Privatsekretärs startete Queen Victoria 1867. Eine wichtige
Aufgabe des neuen Privatsekretärs wird die Planung des goldenen Thronjubliäums
im Jahre 2002 sein. Im Gegensatz zum seinem Vorgänger wird das Amt wieder
politischer: er wird die Monarchie vor öffentlicher Kritik an den Ausgaben, an
ihrem Nutzen und an  mangelnder Volksnähe rechtfertigen müssen. Janvrin
(51) wird das Amt höchstens neun Jahre ausführen. Auch der Palast hat nun das
Rentenalter auf 60 festgelegt, das gilt natürlich nicht für die Queen.

Party mit der Queen

Nun sollen auch die Fernsehzuschauer die Gartenpartys im Buckingham Palace
verfolgen können . Ein Fernsehteam soll die Königin im Gespräch mit ihren Gästen
festhalten. Auch bei Ordensverleihungen an verdiente Bürger sollen demnächst
Kameras dabeisein.

Charles will 47 heruntergekommene Vierteln sanieren helfen

Zusammen mit öffentlichen und privaten Partnern will Prinz Charles mit
seinem Hilfswerk "Business in the Community" 47 Viertel in Großbritannien
regenerieren und das soziale und wirtschaftliche Leben der Bewohner verbessern.

In Sandringham wird gedreht

Die Queen hat zum ersten Mal gestattet, daß in einer ihrer privaten
Residenzen ein Spielfilm gedreht werden darf. In dem Film, den die BBC nächstes
Jahr zeigen will, geht es um die 147 Angestellten des Königs, die im Ersten
Weltkrieg beim Angriff gegen die Türken auf der Gallipoli-Halbinseln auf
mysteriöse Art  ums Leben kamen.

Wenn Fergie schwach wird

Die unter Gewichtsproblemen leidende Sarah Ferguson hat bei der Vorstellung
eines Kochbuchs eingestanden, daß es sie noch immer nach kalorienreichen
Sahneeis und Hotdogs mit Mayonnaise gelüstet. Das Publikum zischte dann einen
Reporter nieder, der es wagte. Fergie nach ihrem aktuellen Gewicht zu fragen.

Taxi!

"Die Queen saß bei mir hinten im Taxi". Ein Fahrer konnte das kürzlich
von sich behaupten. Es handelte sich allerdings nicht um einen gewöhnlichen
Taxifahrer, sondern um den Chauffeur von Prinz Philip. Die Queen und ihr Mann
sahen sich vier ihrer Fahrzeuge an, die für den Antrieb mit flüssigem
Petroloeum-Gas umgerüstet worden waren, um zu beweisen, daß auch Blaublütige
grünen Gedanken nicht unbedingt abgeneigt sind. Mit dabei auch
Vize-Premierminister John Presoctt. Der Herzog von Edinburgh und er sind nicht
gerade enge Freunde, doch beide unerhielten sich angeregt über Kraftfahrzeuge.
Die Queen versuchte, Interesse zu zeigen, unterhielt sich dann aber lieber mit
einigen Schulkindern. Dann bestieg das königliche Paar eines der vier umgerüsteten
Fahrzeuge, ein altes Taxi und unternahm eine kurze Spritztour.

Dr. h.c. Charles, Prince of Wales

Die Universität von Durham verleiht dem Thronfolger die Ehrendoktorwürde.
Dieses gab der Kanzler der Universität, Sir Peter Ustinov, bekannt. Die Ehrung
wird im Juli vorgenommen.

God save the Queen

Die Entscheidung der BBC, am Geburtstag der Königin nur noch einmal die
Nationalhymne zu spielen, ist von Buckingham Palace bedauert worden.

Nur gute Freunde

In der Jay Leno Talkshow im amerikanischen Fernsehen, sagte Sarah, sie und
Prinz Andrew seien nur noch gute Freunde. Obwohl sie wieder unter einem Dach
lebten, gingen sie getrennte Wege, erzögen ihre beiden Kinder aber gemeinsam.

Die Queen gab ’ne coole Party

Lieblinge der Royal Family wie Shirley Bassey und Joan Collins, aber auch
Neulinge im Showbusiness waren Ende April Gäste einer Party in Windsor Castle.
Sprecher der Königin bestritten, daß die Initiative von Premier Blair
ausgegangen sei. Die Gästeliste könnte aber durchaus aus seiner Feder stammen,
viele  waren vorher schon Gäste in der Downing 10 gewesen:
Trainspotting-Star Euan MacGregor, Robert Carlyle aus "Ganz oder gar
nicht" ("The full monty"), Mick Hucknall von Simply Red, Kenneth
Branagh, Beatles-Produzent Sir George Martin und Sir Cameron Mackintosh,
Produzent zahlreicher Musicals. Die Kleiderordnung war leger, Anzüge und
Cocktail-Kleider. Ein Empfangsdefilee gab es nicht: die Queen mischte sich
einfach unter ihre 650 Gäste.

Neues von Camilla

Camillas Rolle an Charles‘ Seite wird zunehmend offizieller. Sie war mit 24
weiteren geladenen Personen zu Gast auf Schloß Sandringham, wo Prinz Charles
ein Fest gab. Auf dem Landsitz des Prinzen, Highgrove, empfängt sie dagegen
schon seit mehreren Jahren Gäste an der Seite des Thronfolgers. Buckingham
Palace unterstrich aber, daß Mrs. Parker Bowles nur ein normaler Gast gewesen
sei, und nicht Mit-Gastgeberin des Festes. Die Erinnerung an Dinnerparties, die
gemeinsam von Edward VIII. und Wallis Simpson gegeben wurden, sind den Royals
noch gut in Erinnerung.

Die Queen Mum läuft wieder

Kurz nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, wo ihr ein neues Hüftgelenk
eingesetzt wurde, besuchte die Königinmutter den Renntag in Sandown Park. Auch
auf dem Cheltenham National Hunt Festival zeigte sie sich erstaunlich agil und
überreichte die Trophäe an den Gewinner des Queen Mother Champion Chase.

Charles am Knie operiert

Zu Beginn des Jahres hatte er sich bei einem Jagdunfall eine Rippe gebrochen.
Nun mußte sich Prinz Charles einer Operation am rechten Knie unterziehen.
Mittels einer Sonde wurde ihm aus dem Kniegelenk Knorpel mit einem Laser
entfernt. Anschließend verließ der Thronfolger das King Edward VII Hospital,
gestützt auf einen Stock. Schon am Tag nach der Operation nahm der Prinz wieder
sein Besuchsprogramm auf. Bei der Besichtigung des Princess of Wales Hospital in
Bridgend meinte er scherzend zu einer Gruppe angehender Krankenschwestern:
"Ich freue mich, hier zu sein. Vielleicht brauche ich sie später
noch."

Und noch eine kranke Royal

Die 67jährige Schwester der britischen Königin, Prinzessin Margaret, hat
auf ihrer Urlaubsinsel Mustique in der Karibik einen "leichten
Schlaganfall" erlitten. Die Prinzessin wurde in ein Krankenhaus nach
Barbados geflogen. Sie habe den Flug sitzend und bei vollem Bewußtsein
verbracht, heiß es aus dem Buckingham Palace. Von dort wurde sie ins King
Edward VII Hospital nach London verlegt, um eingehend untersucht zu werden.
Vierzehn Tage nach dem Schlaganfall wurde Margaret aus dem Krankenhaus
entlassen. Bis auf weiteres hat sie alle Termine abgesagt.

Queen fiel die Decke auf den Kopf

Starke Nerven bewies Königin Elizabeth bei einer Ordensverleihung im
Ballsaal von Buckingham Palace, als ein Teil des Deckenverputzes abbrach.
Trotzdem setzte die Queen, die unverletzt blieb, die Auszeichnung verdienter
Untertanen nach kurzer Unterbrechung freundlich fort. Auch die Musikkapelle
spielte weiter. Ein Gast der Veranstaltung, der am Kopf getroffen wurde, mußte
verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden, teilte ein Palastsprecher mit.

Familienparty für Andrew

Prinz Andrew bekam an seinem 38. Geburtstag Besuch von seiner geschiedenen
Frau und seinen beiden Töchtern. Nach dem Lunch in einem Bergcafé in den
Schweizer Alpen stellte sich die Familie den Reportern für Fotos zur Verfügung.
Die Herzogin, deren Arm, nachdem sie sich bei einem Sturz die Schulter verletzt
hatte, verpflastert war (wer von den Royals ist zur Zeit eigentlich ganz
gesund?), tätschelte ihrem Mann auf den Kopf, als seine Töchter ihn küßten.
Nach dem Unfall befragt, meinte Sarah: "Ich fühle mich großartig. Viel
besser. Ich habe jetzt blauen Flecke, aber ich freue mich schon wieder aufs
Skilaufen heute nachmittag." Die Yorks wohnen einem Chalet, das Paddy
McNally gehört, einem Ex-Freund der Duchess.

Charles im Bücherbunker

Prinz Charles besichtigte den Neubau der British Library, über den er in der
Vergangenheit wenig schmeichelhaftes gesagt hatte. Das Gebäude steht kurz vor
der Einweihung durch die Queen nach 34 Jahren Planung und Kosten von £ 511
Millionen. Der Prinz hatte darum gebeten, sich den Bibliothek selbst ansehen zu
dürfen. Der Architekt, der Vorstandsvorsitzende und Personal begrüßten ihn
mit Anspannung. Charles zeigte höfliches Interesse, weigerte sich aber,
Reportern Auskunft darüber zu geben, wie ihm die Bibliothek gefalle. Dem
Prinzen wurde auch das Herzstück der Bibliothek, die King’s Library gezeigt. Er
half, einige der 65000 Bände in die Glasvitrinen zu stellen und scherzte,
wahrscheinlich habe er sie nun verstellt.

Sir Elton

Die Queen hat den britischen Popstar Elton John ("Candle in the
wind") zum Ritter geschlagen. Für seinen Einsatz beim Kampf gegen Aids
hatte John bereits 1986 den Orden des Britischen Empire erhalten.

Einigung bei den Spencers

Earl Spencer hat sich außergerichtlich mit einem südafrikanischen Geschäftsmann
geeinigt, der den Adligen für das Scheitern seiner Ehe verantwortlich gemacht
und ihn auf einen Schadenersatz von rund 55000 Mark verklagt hatte. Der Graf war
daraufhin zum Gegenangriff übergegangen und verklagte ihn wegen Verleumdung und
Eingriff in die Privatsphäre. Über Details zu der Einigung schwiegen sich die
Anwälte aus.

Al Fayed verhaftet

Mohamed Al Fayed wurde am 2. März verhaftet und auf das Polizeirevier in der
Nähe seines Kaufhauses Harrods gebracht. Er wurde zu den Anschuldigungen seines
Geschäftsrivalen Tiny Rowland gehört. Dieser beschuldigt Al Fayed, daß
Harrods-Angestellte sein Depotfach aufgebrochen hätten. Nach einem Verhör
wurde der Geschäftsmann unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die
Woche davor hatte sich Al Fayeds Sprecher, Michael Cole, vorzeitig in den
Ruhestand zurückgezogen.

Modern Monarchy

Die Queen erwägt – auf Anregung ihres Premierministers Tony Blair – Wege,
die Monarchie zu modernisieren und fit für das neue Jahrtausend zu machen. Der
Titel "Royal Highness" und königliche Privilegien sollen nur noch für
ausgewählte Familienmitglieder gelten: dem Monarchen und seinem Ehepartner, dem
Prince of Wales und seinen Söhnen. Auch der Hofknicks soll künftig entfallen.
Dazu ein Palastsprecher: "Das ist nichts Neues. Der Hofknicks ist jetzt
schon freiwillig. Die Queen erwartet ihn nicht."
Auch die Anglikanische Kirche will modernisieren. Dabei schoß sie aber übers
Ziel hinaus. Im neuen Gebetbuch kam das Gebet für die Königin – wie auch die
Zehn Gebote – nur am Rande vor. Auf dem Druck von Laien machte die Kommission für
das neue Gebetbuch erst mal einen Rückzieher.

Königliche Möbelpacker

Möbelpacker haben Möbel und Kleidungsstücke von Prince William und Henry
vom Kensington-Palace zu ihrem neuen Zuhause im St.-James-Palace transportiert.
Die beiden Jungen werden dort demnächst zusammen mit ihrem Vater wohnen – wenn
er sich zu Hause aufhält.

Doing it the Diana Way

In der nepalesischen Hauptstadt Katmandu ließ Prinz Charles Frauen und Mädchen
ganz nah an sich heran. Er schüttelte die Hände der Kinder, spielte mit ihnen
und ließ sie auf seinem Schoß sitzen, um den Nepalesen zu verdeutlichen, daß
ihre Krankheit sich nicht auf diesem Weg überträgt. In Bhutan bestieg er einen
Berg in den Himalajas, von wo er vom Tiger’s Nest-Kloster ein Aquarell malte.

Sparsame Anne

Auch für die Anne muß das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen: Sie bezahlte
jüngst ein Mittagessen in Nailsworth mit Rabattmarken. Die Coupons hatte sie
aus der "Times" ausgeschnitten. Das Blatt bot in Zusammenarbeit mit
Gaststätten ein verbilligtes Mittagessen an. So kostete das Drei-Gänge-Menü
"nur" umgerechnet 105 statt 435 Mark. Wein und Tafelwasser nicht
eingeschlossen.

Die Entlassung des Figaro

Drei Jahre reiste Paul Burgess wöchentlich in den Buckingham Palace, um sich
dem Haar der Königin anzunehmen, bis er letztes Jahr entlassen wurde. Jetzt
verlor er auch noch beim Arbeitsgericht. Wie dabei bekannt wurde, bat die Königin
persönlich um die Entlassung des Friseurs.

Gute Besserung, Queen Mum!

Das beliebteste Mitglied der Royals, Königinmutter Elizabeth, brach sich bei der Besichtigung ihrer Pferde am Sonntag, 25.01.1997, auf dem königlichen Landsitz in Sandringham den linken Hüftknochen. Sie wurde zunächst in eine Klinik in der nahegelegenen Ortschaft King’s Lynn gebracht und danach in das Londoner Edward-Hospital verlegt. Der 97jährigen wurde von Dr. Roger Vickers, assistiert von Dr. Adrian Fairbank, ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Robert Linton sorgte für die richtige Narkose. Dr. Vickers hatte ihr bereits 1995 das rechte Hüftgelenk ersetzt. Die beliebteste Großmutter der Welt verbrachte eine ruhige Nacht, durfte aber 24 Stunden keinen Besuch empfangen. Eine Gruppe ihrer Fans verbrachte die Nacht vor dem Krankenhaus. Premierminister Blair schickte Blumen und Genesungswünsche. Zwei Tage nach der Operation konnte die Queen Mother schon ihre ersten Besucher empfangen: ihre Tochter Prinzessin Margaret und Enkelin Prinzessin Anne. Sie ließ dabei ihren Dank für die zahlreichen Blumensträuße und gute Wünsche ausrichten, die ihr von vielen Menschen geschickt worden waren. Prinz Charles eilte am folgenden Tag aus Schottland herbei. Er blieb 30 Minuten bei seiner Großmutter. Sie hatte an diesem Tag ihre ersten Schritte nach der Operation unternommen. Nach dem Besuch sagte er, sie sei entschlossen, sich so schnell wie möglich wieder zu erholen. „Sie ist nicht zu stoppen. Vielen Dank für Ihre Anteilnahme. Wir wissen sie sehr zu schätzen.“ Am Donnerstag besuchte die Queen ihre Mutter. Sie brachte eine Siegestrophäe mit, die eines der Pferde der Queen Mum beim Rennen in Lingfield am Mittwoch gewonnen hatte. Der Pokal bekam einen Ehrenplatz im Krankenzimmer. Die Queen meinte nach dem Besuch, sie sei sehr zufrieden, wie schnell sich ihre Mutter erhole.



Fergie kocht



Das Diätkochbuch von Sarah Ferguson ist bei einem Londoner Spitzenkoch durchgefallen. Die Rezepte aus der jüngsten Sammlung der Herzogin von York seien zum großen Teil schauderhaft, erklärte Gordon Ramsey vom Londoner Nobelrestaurant „Aubergine“. Er hatte einige der 125 Rezepte erprobt, die die Herzogin zusammengestellt hatte. Nach Ansicht des Nobelkochs sind die Kochrezepte „flüchtig, schlecht durchdacht“ und machten das Kochen sogar für ihn schwierig.

Die Queen schuld an schlechten Noten?



Die Leiterin der Harrowden Middle School in Bedford gibt einem Besuch der Königin Mitschuld an dem schlechten Abschneiden ihrer Schüler im landesweiten Durchschnitt. Der Besuch der Königin fünf Monate vor dem Abschlußtest der 11jährigen habe Schüler wie Lehrer vom Lernen abgelenkt.

Prinz Charles entwirft Parlament



Schottlandminister Donald Dewar bat Prinz Charles in einem Brief, an der Planung des neuen schottischen Parlamentes mitzuwirken. Das Gebäude soll in Edinburg gegenüber Holyrood House, der Residenz der Königin, entstehen. Der Prinz ist ausgesprochener Gegner moderner Architektur. Man darf also gespannt sein, wie das Parlamentsgebäude aussehen wird.

Was halten Sie von der Queen?



Königin Elizabeth II. will feststellen lassen, wie ihre Untertanen über sie denken. Einen Auftrag zur Befragung von Zielgruppen habe sie dem renommierten britischen Unternehmen Mori erteilt, sagte eine Sprecherin des Königshauses gestern in London. Die Monarchin wolle damit sicherstellen, daß die Tätigkeit des Königshauses mit den Interessen der Bevölkerung in Einklang stehe. Die Sprecherin bestätigte einen Bericht, daß die Queen mit diesem Auftrag dem Beispiel von Premierminister Tony Blair folge. Bei einem Dinner zu ihrem Goldenen Ehejubiläum hatte die Monarchin im November darauf verweisen, daß es für das Königshaus schwierig sei, die Strömungen der zeit in der Bevölkerung zu erkennen. „Aber wie müssen das unbedingt erfahren“, hatte die Königin betont.

Fergies Kreditkarte gesperrt



Die Herzogin von York darf im Supermarkt nicht mehr mit ihrer Kreditkarte zahlen und so das Konto ihres geschiedenen Ehemanns Andrew belasten. Nach britischen Presseberichten soll sie über diese Anordnung sehr böse gewesen sein, weiß eine englische Zeitung. Sie vermutet, daß Höflinge hinter dieser „kleinlichen Pfennigfuchserei“ stecken.

Detektive stoppen Paparazzi



Detektive, die Prinz Charles und seine Söhne bei ihrem Skiurlaub in der Schweiz bewachten, entdeckten zwei französische Fotographen, die das Abkommen zwischen Palast und Medien brachen und außerhalb des Fototermins die Royals ablichten wollten. Die Namen der beiden Paparazzi wurden enthüllt und ihre Agenturen distanzierten sich von ihnen. Die britischen Reporter hielten sich an die Vereinbarung. Ihnen wurde dafür vom Personal des Prinzen gedankt.


Erst zur Fuchsjagd, dann zu den Spice Girls

Ein bißchen Amüsement darf es für die beiden Söhne der tödlich verunglückten
Prinzessin Diana schon wieder sein: Der 15jährige William und der zwei
Jahre jüngere Henry sahen sich zusammen mit ihrem Vater Prinz Charles die
Weltpremiere des Films "Spice world" der Popgruppe Spice Girls und
trafen sich auch mit den fünf Girlies. Sängerin Geri Halliwell bot dem britischen
Thronfolger spontan einen neuen ]ob an: Er sollte Nachfolger des von den Spice
Girls abgespeisten Managers werden. "Ich bin zu teuer", erwiderte
dieser ganz ehrlich und lehnte dankend ab. Außerdem frönten die beiden kleinen
Prinzen zuvor in Schottland einem Hobby das Diana nicht sehr schätzte: der
Fuchsjagd. Und das ausgerechnet in Begleitung von Cawilla Parker Bowles, der
langjährigen Freundin ihres Vaters. Die drei waren zum ersten Mal gemeinsam in
der Öffentlichkeit zu sehen (WN/AP).

The Prince and the Pauper

Überraschung: Der britische Thronfolger Prinz Charles hat gestern Obdachlose
in London besucht und dabei einen alten Schulfreund getroffen. Clive Harold war
der Sohn eines wohlhabenden Finanzmannes, als er vor 40 Jahren zusammen mit dem
Prinzen von Wales die Schulbank drückte. Später wurde er erfolgreicher
Buchautor und Journalist, bevor er alkoholsüchtig wurde. Seine Ehe zerbrach, er
verlor sein Haus und fand sich auf der Straße wieder. Ich hatte alles und dann
hatte ich nichts mehr", beschrieb Harold seinen Lebensweg. Vom Thronfolger
bekam er wenig Trost: "Das zeigt es mal wieder, nicht wahr?" soll er
zum Abschied gesagt haben. Was er damit wohl gemeint haben könnte? (WN/dpa)

Farewell Britannia

Der "Palast auf See" dümpelt fortan vor sich hin. Mit Tränen in
den Augen und zitterndem Knien haben gestern Königin Elizabeth II., Prinz
Philip sowie die Prinzen Charles, Andrew, Edward und Prinzessin Anne Abschied
von der königlichen Jacht "Britannia" genommen. Unter den Klängen
von Hymnen und Seemannsliedern dankte die Königin den Matrosen "für ihre
unfehlbare Loyalität". Das 44 Jahre alte Schiff hat mehr als eine Million
Seemeilen zurückgelegt. Jetzt soll es in Manchester oder Edinburgh Geld
einbringen.

Als Ehen noch für ewig geschlossen wurden

Am 20. November feierten Königin Elizabeth und Prinz Philip Goldene
Hochzeit. Vormittags feierten sie zusammen mit anderen gekrönten Häuptern und
weiteren Ehrengästen einen Dankgottesdienst. Es folgte eine Gartenparty im
Buckingham Palace mit 4000 anderen "Goldpaaren" von 1947 und ein
Festbankett der Familie und der Regierung.

Spencer gegen Spencer

Für Schlagzeilen sorgte Earl Spencer diesmal mit seiner eigenen Scheidung.
Anläßlich seines Scheidungsprozeß veröffentlichten Zeitungen Berichte über
Eßstörungen seiner Ex-Frau Victoria und seine diversen Affären. Das Paar
einigte sich auf eine Abfindungssumme von 5,4 Millionen DM. Seine Ex-Frau darf
auch die Villa in Kapstadt und einen Luxuswagen behalten. Bald wollen sich die
beiden vor Gericht wiedersehen: beide haben den britischen Staat verklagt, ihre
Privatsphäre nicht ausreichend geschützt zu haben und damit gegen EU-Recht
verstoßen zu haben (Times/WN).

Kein Essen auf Rädern

Dankend ablehnen mußte die Queen Mother das Mittagsmahl, das ihr von Essen
auf Rädern gebracht wurde. Essen auf Rädern möchte von der Regierung mehr
Geld haben. Als Teil der Kampagne wurde der Königinmutter Roastbeef mit Gemüse
gebracht. Doch man hatte vergessen, mir ihr den Termin abszustimmen. Die Queen
Mum hatte bereits eine Verabredung zum Lunch mit den Kanadischen Hochkommissar.
Die Queen Mum guckte aber interessiert in die Töpfe und stellte fest, daß das
Essen sich wesentlich gebessert habe, seit sie im Krieg Reispudding austeilte
(Times).

Fergie, nein danke

Nach Angaben britischer Zeitungen haben es die wichtigsten Wohltätigkeitsorganisationen,
für die Prinzessin Diana zuletzt aktiv war, kein Interesse daran, deren frühere
Schwägerin Fergie zur Nachfolgerin zu machen. Beim Roten Kreuz sei die
Ex-Schwiegertochter der Queen als "nicht geeignet" bezeichnet worden.

(Visited 3 times, 1 visits today)

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.