Williams Pläne für das Brückenjahr

Anfang Oktober 2000 gab William seine Pläne in einem kurzen Statement der Presse bekannt: Prince William wird sich zu einer zehnwöchigen Expedition nach Südchile aufmachen. Dabei muss er sein eigenes Klo graben, sich von magerer Armee-Ration ernähren, er wird am offenen Feuer kochen, aus dem Rucksack leben, unter Segeltuch schlafen und sich monatelang nicht richtig waschen können. Die Expedition wird ihn in den entlegendsten Teil des Landes führen, wo Raleigh International seit 10 Jahren ein Camp hat. Der Prince wird zusammen mit 110 jungen Freiwilligen, alle im Alter von 17 bis 25, und 39 Mitarbeitern aus aller Welt an einem Umwelt- und Entwicklungsprojekt arbeiten. Er wird dabei helfen, lokale Gebäude auszubessern, Wege anzulegen und bei dem Erstellen von Karten mitwirken.

William begründete seine Wahl damit, dass er etwas Konstruktives in seinem Brückenjahr tun wolle. „Ich dachte, dass dies ein Weg ist, zu versuchen, Leuten zu helfen und eine Menge Leute aus anderen Ländern zu treffen und zugleich Menschen in entfernten Regionen Chiles zu helfen.“

William organisierte ein Wasserpolo-Spiel, um Geld für die Organisation zu sammeln. Über 6 000 DM kamen dabei zusammen, 15 000 steuerte sein Vater noch einmal dabei. Außerdem sammelte der junge Prinz Geld, um einer finanziell benachteiligen Person die Teilnahme an der Expedition zu ermöglichen.

Die Raleigh Organisation war begeistert, dass sich William der Expedition anschließen will, eine 21-jährige freiwillige Teilnehmerin soll laut Times sogar laut aufgeschrieen haben, als sie von der Neuigkeit erfuhr.

Die lässige Garderobe des zweiten in der Thronfolge im Gegensatz zum Thronfolger war der Times einen ganzen Artikel wert. William trug bei der Pressekonferenz ein hellbraunes Sweatshirt mit rundem Ausschnitt, Jeans und schwarze Sportschuhe, Prinz Charles einen grauen Anzug. William sah braungebrannt und entspannt aus nach einem Sommeraufenthalt in mittelamerikanischem Dschungel und auf einer Insel im indischen Ozean. Bei einem Projekt der Royal Geographical Society studierte er Korallenriffe nahe Mauritius.

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