Eine Hommage an Chief Inspector James Japp

Hercule Poirot
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James
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Eine Hommage an Chief Inspector James Japp

Beitrag von James » 20.11.2013, 22:01

Eine Hommage an Chief Inspector James Japp in der Serie “Agatha Christie’s Poirot”

“Oh nein! Kriege ich nie auch nur den kleinsten Mord allein für mich selbst?”
(“Das Rätsel von Cornwall”)

“Kopf hoch, Poirot! Man kann nicht jedes Mal einen schönen, saftigen Mord haben.”
(“Himmel und Hölle”)

“Sehen Sie sich’s an, Poirot! Die Kulisse von Macht und Reichtum, aber wie es dahinter aussieht. Die sind keinen Deut besser als unsereins, wenn man auf den Grund schaut.”
(“Himmel und Hölle”)

“Ich weiß gar nicht, warum ich hier rumsitze. Warum bleibe ich nicht zu Hause und mache meinen Garten. Also wen darf ich jetzt bitte verhaften?”
(“Das Geheimnis der spanischen Truhe”)

“Tja ja, kaum dass Sie in ein Flugzeug einsteigen, schon haben wir den allerschönsten Mord.”
(“Die Wespe”)

“Bißchen verrückt, finden Sie nicht? Tod durch vergifteten Pfeil in britischem Flugzeug. Verrückt ist gar kein Ausdruck.”
(“Die Wespe”)

Poirot: “Das haben Sie herausgekriegt und sprechen kein Wort Französisch? Chief Inspector, Sie sind ein Phänomen!”
Chief Inspector Japp: “Ach Gott, ‘n bißchen Intuition, ausdrucksvolle Gestik und sowas ...”
(“Die Wespe”)

“Wir kriegen täglich solche anonymen Briefe. Leute mit zuviel Zeit und ‘ner Macke im Oberstübchen schreiben sowas.”
(“Mord nach Fahrplan”)

“Braucht ein Wahnsinniger ein Motiv?”
(“Mord nach Fahrplan”)

Poirot: “Denken Sie, wieviel Jahre Jack the Ripper gemordet hat.”
Chief Inspector Japp: “Auf so einen können wir getrost verzichten. Herzlichen Dank!”
(“Mord nach Fahrplan”)

Poirot:“War sie hübsch?”
Chief Inspector Japp: “Wieder mal typisch die Frage!”
(“Mord nach Fahrplan”)

Poirot:“Einen guten Tag, Chief Inspector!”
Chief Inspector Japp: “Hoffentlich!”
(“Mord nach Fahrplan”)

“Der nächste Mord wird in ihrem Schlafzimmer stattfinden, nehme ich an.”
(“Tod im dritten Stock”)

“Wie Sie richtig bemerkten, besteht meine Aufgabe darin, die Entscheidung darüber zu fällen, was eine Gefahr für die Öffentlichkeit bildet und was nicht.”
(“Poirot und der Kidnapper”)

Poirot: “Sie sind zu freundlich, Chief Inspector Japp! Ihr gutes Herz wird Sie nochmal den Kopf kosten.”
Chief Inspector Japp: “Stimmt, ja stimmt!”
(“Poirot und der Kidnapper”)

“Ich dachte, die kleinen grauen Zellen wären in Ihrem Gehirn. Erzählen Sie mir bloß nicht, dass Sie neuerdings auch welche in Ihrer Nase horten.”
(“Poirot riecht den Braten”)

“Zum Glück werden Parlamente nicht täglich gesprengt ...”
(“Poirot riecht den Braten”)

Mrs. Chevenix: “Ich habe Gervase auf einer höheren Ebene kennengelernt.”
Chief Inspector Japp: “Im Gebirge?”
(“Auch Pünktlichkeit kann töten”)

Chief Inspector Japp: “Haben Sie eine Idee, wo ich diese Safra finde? Eine alte Freundin von Mrs. Chevenix.”
Hastings: “Safra ist tot. Sie ist Vandas spirituelle Führerin.”
Chief Inspector Japp: “Aha. Dann hat sich das erledigt ...”
(“Auch Pünktlichkeit kann töten”)

“Das Geld habe ich schon gewonnen ...”
(“Like robbing a baby ...”)
(“Mord ohne Leiche”)

“Drei Monate Bau letztes Mal haben wohl nicht gereicht, wie? Heimweh nach dem Knast oder was? Sehen Sie, was für reizende Pensionsgäste wir hier kriegen? Mit diesen Vögeln ist es immer das selbe. Müssen ‘ne Vorliebe für Gefängnisfraß
haben.”
(“Mord ohne Leiche”)

“Um ihn wirklich aufzumuntern, müßte es hier endlich mal wieder eine ordentliche Leiche geben.”
(“Das Wespenest”)

“Die Arbeit des Detektivs ist ein verdammt einsames Geschäft, und Detektive sind vielleicht von Natur aus einsame Wölfe, wenn Sie mir diesen Ausdruck gestatten. Und wenn ein Fall gelöst ist, gibt es immer irgendwelche Leute, aber nicht aus dem Polizeidienst, die behaupten, eigentlich hätten sie den Fall aufgeklärt. Ich meine damit natürlich diese Plage im Leben eines Polizeibeamten - den Amateurschnüffler oder noch viel ärger den professionellen Privatdetektiv. Denn der, meine Damen und Herren, gleicht keineswegs den glorreichen Romanhelden. Er ist ein Mann, der
versagt hat in meist rühmlicheren Berufungen des Daseins und der dabei penetrant eitel ist, egonzentrisch und großspurig, der schließlich in einem schmuddeligen Hinterzimmer über einer Pfandleihe endet in der schäbigen Welt der
Scheidungsanwälte und kleinen Gauner, denen er zu Diensten ist ...”
(“Doppelte Sünde”)

Chief Inspector Japp: “Ich bin im “Gulls” abgestiegen. Es liegt gleich neben dem Gaswerk.”
Poirot: “Mein lieber Chief Inspector, es ist mir eine Freude, Sie zu sehen. Sie wohnen nicht hier?”
Chief Inspector Japp: “Dafür reicht der Spesensatz von Scotland Yard leider nicht.”
(“Das Haus an der Klippe”)

“Ich komme nicht zu einer Teeparty sondern stelle Ermittlungen an in einem Mordfall.”
(“Das Haus an der Klippe”)

“Man sollte euch zum Steineklopfen in den Steinbruch schicken! Ihr seid die größten Schlafmützen, die mir je untergekommen sind! Ihr könnt von Glück sagen, dass eine Dame hier ist, sonst würde ich euch dermaßen was hinter die Löffel geben, dass euch hören und sehen vergeht!”
(“Edle Düfte”)

“Unerfreulicher Zeitgenosse, was? ... Hinter dem Kerl sind wir schon seit Monaten her. ... Tja wie er richtig heißt, weiß keiner, aber man kennt ihn überall als “Pomme de Terre” ...”
(in “Erpressung und andere Kleinigkeiten” über den bei einem Einbruch ertappten und deshalb zeitweilig im Gefängnis einsitzenden Poirot)

“He, Joey! Ich hab’ grad ‘nen Verwandten von dir entdeckt!”
(nachdem er ein Staubtuch von einem ausgestopften Gorilla herabgezogen hat in “Erpressung und andere Kleinigkeiten”)

Chief Inspector Japp: “Geduld war noch nie meine Stärke. Ich lass diese Staubdecken hier eine nach der anderen runterziehen.”
Poirot: “Die Museumsdirektion wird nicht begeistert sein.”
Chief Inspector Japp: “Wenn mir nur alles so egal wäre!”
(Erpressung und andere Kleinigkeiten”)

“Tja dann mach mal, Gertie! Rück die Steine raus!”
(Erpressung und andere Kleinigkeiten”)

“Ich hab’ gedacht, die kriegt den Mund gar nicht mehr zu!”
(Erpressung und andere Kleinigkeiten”)

“Hören Sie zu, Dyer! Ich schnapp mir Ihren verlausten, miesen Skalp!”
(“Die verschollene Silbermine”)

“Auch der gerissenste Winkeladvokat rettet Ihnen jetzt nicht mehr die Haut, mein Bester!
(“Die verschollene Silbermine”)

“Jetzt mal halblang! Mich hat noch jeder verstanden!”
(“Swat me! There’s nothing wrong with my lingo!”)
(“Maskenball”)

Chief Inspector Japp: “Sie tun es immer wieder, Poirot!”
Poirot:“Was denn, Chief Inspector?”
Chief Inspector Japp: “Sie verwirren mich!”
(“Alibi”)

Chief Inspector Japp: “20 000 Pfund! Da höre ich auf zu arbeiten und wandere nach Südfrankreich aus!”
Poirot:“Non, Sie würden bei französischem Essen eingehen, mon ami!”
(“Alibi”)

Chief Inspector Japp: “Jetzt sind wir hier alle so schön wiedervereint, aber eine Sache fehlt irgendwie.”
Miss Lemon: “Was denn?”
Chief Inspector Japp: “Die Leiche. Normalerweise ist sie dabei.”
Poirot: “Oui, er hat völlig recht.”
Chief Inspector Japp: “Nichts für ungut, Poirot, aber jetzt wo Sie wieder da sind, taucht sicher bald eine auf.”
(“Dreizehn bei Tisch”)

“Wir haben jedwedes Recht! Ich führe hier eine Mordermittlung durch. Keiner verläßt oder betritt die Insel, wenn ich das sage!”
(“Das Böse unter der Sonne”)


Wann immer der imposante, breitschultrige Herr mit den eindrucksvollen Augen und dem imponierenden Schnurrbart im wehenden Mantel voller Energie die Szene betritt, darf sich der Zuschauer an seiner überaus interessanten Persönlichkeit
erfreuen: James Harold Japp, wie in “Die Pralinenschachtel” bei seiner Ernennung zum Compagnon de la Branche d’Or, sein vollständiger Name angegeben wird, nachdem er zuvor in “Das Haus auf der Klippe” lediglich seinen ersten Vornamen gegenüber Miss Lemon und Captain Hastings genannt hat und er sich in “Mord im Mietpreis inbegriffen” von dem ungehobelten FBI-Agenten Burt mit “Jim” titulieren lassen muß.
Bei einem Großteil der Fälle, die dem belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot übertragen werden, ist Chief Inspector Japp von Scotland Yard der leitende Ermittler von offizieller Seite.

Der bodenständige Mann aus der Unterschicht, der ein bescheidenes Häuschen im Londoner Vorort Isleworth bewohnt, ist sich seiner Wurzeln sehr wohl bewusst, und jedes Streben nach etwas “Höherem” ist ihm völlig fremd. James Japp ruht ganz und gar in sich selbst.
In der Originalfassung darf man sich an seinem wunderbar farbigen Cockneydialekt erfreuen, der häufig in dem Stoßseufzer “Blimey!” gipfelt.

Seine durch und durch englische Art macht James Japp auch damit deutlich, dass er “exotische” Speisen wie kontinentales Frühstück, Spaghetti und Ravioli sowie "Asiette aux saveurs" konsequent ablehnt und sich ganz der tradtionellen Küche seines Landes wie zum Beispiel “Faggots”mit Kartoffelbrei und Erbsen sowie dem
Pudding “Spotted Dick” verschrieben hat. In “Das Rätsel von Cornwall” und in “Das Haus an der Klippe” genießt er die örtlichen Süßwaren. Sein bevorzugtes Getränk ist dunkles Bier (Stout).

Gewöhnlich ist der Chief Inspector, der in “The Big Four” zum Assistent Commissioner avanciert ist, in einfache dreiteilige Anzüge gekleidet, über der Weste die unvermeidliche Uhrkette, dazu eine schlichte Krawatte, ein langer, stets offen getragener Mantel sowie ein Hut. Lediglich bei Einladungen zu einem Essen wie in “Dreizehn bei Tisch”, “Das Böse unter der Sonne” oder in “Die Pralinenschachtel” trägt er einen dunklen Anzug oder sogar einen Smoking. Als Japp in “Himmel und Hölle” überraschend am Sonntag Besuch von Hercule Poirot erhält, empfängt er den wie stets aus mit makelloser Eleganz gekleideten Detektiv in Hemdsärmeln und Hosenträgern.
Ganz offensichtlich legt James Japp kaum Wert auf Äußerlichkeiten und stellt damit einen deutlichen Kontrast zur Eleganz des stets um Perfektion ringenden Hercule Poirot dar, wie Japp in nahezu jeder Hinsicht einen Gegenentwurf zu dem belgischen Meisterdetektiv darstellt.

Japps Frau Emily scheint ihn seit mehr als 27 Jahren mehr zu enervieren als zu lieben. Er wundert sich selbst, dass er es so lange mit ihr ausgehalten hat.
Japp darf bei Tisch nicht über seine Mordfälle sprechen, stets ist sie wegen ihrer Zugehörigkeit zu irgend einer lokalen Vereinigung unterwegs, nicht einmal an Weihnachten ist sie an seiner Seite und schickt ihm statt dessen ihre ähnlich
nervtötende Verwandtschaft ins Haus, sie ruft ihn in Scotland Yard an, damit er ihre Einkäufe für sie erledigt, sie strickt für Poirot ein Paar an Geschmacklosigkeit kaum zu überbietende Handschuhe als Weihnachtsgeschenk, sie mag den Anblick sich freuender Menschen nicht und sie mag ihren Wohnort Isleworth nicht einmal zu einer Reise ins Ausland verlassen.
Mit der berühmten Mrs. Columbo teilt Emily Japp die Eigentümlichkeit, dass ihr Gatte zwar oft von ihr spricht, man sie aber niemals persönlich zu Gesicht bekommt.
Als Mrs. Japp in “Die Kleptomanin” für einige Zeit verreist ist, schlägt sich das auf fatale Weise sowohl in Japps Erscheinungsbild als auch in seiner häuslichen Atmosphäre nieder: sein in Unordnung geratener Scheitel, ein Fettfleck auf der einzigen noch sauberen Krawatte, ein durch ein vernachlässigtes Bügeleisen mit einem Brandfleck ruiniertes Hemd sowie Stapel von schmutzigem Geschirr in der Küche.

James Japp ist trotz seiner häufig mißvergnügten Miene ein gutmütiger Mensch, der hinter seinem betont forschen Auftreten auch eine sanfte Seite verbirgt.
In “Erpressung und andere Kleinigkeiten” erkundigt er sich, ob Poirot jemals zur See fahren wollte und verkündet mit melancholischem Blick: “Ich habe immer geträumt von der See.” Dass Japp am Ende der Episode “Geistergeschichten” einer Wachsfigur von Poirot liebevoll neckend den Hut verrückt, läßt an einen Kinderstreich denken. In “Der Juwelenraub im Grand Hotel” erfreut sich Japp mit fast kindlicher Freude an Jahrmarktsvergnügen wie “Hau den Lukas” und einer Schießbude. Den dort gewonnenen Teddybär hätte Japp - wäre er so brummig wie er sich mitunter gibt -
nie und nimmer mit solcher Zuneigung an sich genommen.

Im Gegensatz zu Poirots treuem Freund, dem sportbegeisterten Captain Arthur Hastings und dessen Vorliebe für schnelle Wagen, sind von James Japp kaum persönliche Neigungen bekannt.
Lediglich die Arbeit in seinem Garten - man sieht ihn in “Himmel und Hölle” auch einmal beim Beschneiden der Hecke - scheint ihm Freude zu bereiten, zumal er über umfangreiche botanische Kenntnisse verfügt.
Als Junge ist Japp in den Isleworth Marshes oft auf die Jagd gegangen, und er ist noch immer ein sehr guter Schütze.

Der Chief Inspector ist ein durchaus kompetenter Kriminalbeamter, was ihm selbst von Hercule Poirot immer wieder bescheinigt wird.
James Japp mag nicht über den brillantesten Intellekt verfügen, doch er geht seiner Tätigkeit mit großem Pflichtgefühl und ebensolcher Hartnäckigkeit nach, mitunter sogar entgegen dem direkten Befehl eines Vorgesetzten.
Leider ist er allzu schnell bereit, die einfachste oder scheinbar plausibelste Version des Tathergangs als gegeben zu akzeptieren und verhaftet deshalb häufig falsche Verdächtige, weil er nicht über den überragenden Verstand eines Hercule Poirot verfügt.
Dafür läßt sich Japp bei seinen Ermittlungen weder von prominenten noch von einflußreichen Persönlichkeiten blenden noch nimmt er auf deren sozial gehobenen Status besondere Rücksicht.
Allen Neuerungen gegenüber wie etwa der modernen Forensik oder dem Polizeifunk ist Japp sehr aufgeschlossen. Lediglich der Gebrauch einer Schreibmaschine bereitet ihm große Schwierigkeiten und ist ihm deshalb überaus unangenehm.

Nicht übermäßig häufig, aber wenn es Not tut, leistet dem Chief Inspector seine körperliche Robustheit gute Dienste, wenn er zum Beispiel in “Alibi” eine Tür gewaltsam öffnen muß und sie mit seinem nicht unbeträchtlichen Gewicht aus den Angeln reißt.

In “Köchin gesucht” wird das Verhältnis zwischen Chief Inspector James Japp und Hercule Poirot noch als angespannt geschildert. Doch bereits in den kurz darauf entstandenen Episoden wird deutlich, dass zwischen den beiden
grundverschiedenen Männern ein tiefer Respekt und eine ebensolche Zuneigung bestehen, die sich im Laufe der Jahre immer weiter vertiefen.
Das herzliche Wiedersehen zwischen ihnen in “Alibi”, bei dem Poirot Japp am liebsten umarmt hätte, wenn dieser es nur zugelassen hätte, spricht für sich. Als Hercule Poirot in “Das Böse in der Sonne” in dem argentinischen Restaurant,
dessen Miteigentümer Arthur Hastings ist, aufgrund einer Lebensmittelvergiftung einen Kollaps erleidet, tritt Japps Besorgnis um ihn offen zutage. Als der Chief Inspector in “Das Wespennest” sich einer äußerst schmerzhaften
Blinddarmoperation unterziehen muß, besuchen ihn Poirot und Hastings im Krankenhaus. Während der Detektiv in “Hercule Poirots Weihnachten” seine Einsamkeit mit einem neuen Mordfall ausfüllt, rettet er seinen Freund Japp aus der mißlichen Lage, mit unangenehmen Verwandten die Feiertage verbringen zu müssen, indem er ihn ebenfalls zu dem Fall hinzuzieht.

Japps wundervoll stoische Miene aber sein sein mitunter auch entnervter Blick in für ihn unangenehmen Situationen ergänzen sich prächtig mit Poirots zum Teil heftig aufbrausendem Naturell und seiner Lebhaftigkeit. Poirots Kampf mit
den Tücken der englischen Sprache kontrastiert aufs schönste mit dem trockenen Cockneydialekt des Chief Inspectors.

Lassen wir abschließend den Schauspieler Philip Jackson zu Wort kommen. Er hat sich 2012 in einem Interview wie folgt über seine Auffassung von der Rolle, die er so brilliant verkörpert, geäußert:

“To be honest, I don't look like Japp in my daily life. I don't wear a moustache, I don't comb my hair that way and I think I look rather older in the role, which is very much a character part as far as I'm concerned.”

“The thing about the relationship between Japp and Poirot is that we realized it would have been ridiculous to have the inspector be a stupid person and Poirot a clever one," explains the actor. "There should be some degree of mutual respect. Although he's not particularly competent, Japp certainly has a moral vision, a strength of will and a purpose in the way that he operates. All these traits contrast with the character of Poirot, but, in a sense, they are also something that the Belgian admires."All right, Japp doesn't get it right, usually, but his methods, his doggedness, his seriousness about his work are what makes it amusing. In other words, when somebody who's so concerned about being right gets it wrong it's funny.”

"In the 1930s, the job of Scotland Yard detective was seen as being of a quite low status. Today we tend to glamorize television detectives because they earn enormous salaries, drive around in flashy cars and have a rather elevated status in society. In those days [the thirties] it was very much a tough life investigating crimes of a rather distasteful nature. It was considered not a very good way to spend one's time, but Japp is a man with a purpose and you can sense his disapproval of the more privileged members of society. He always gets very sniffy [disapproving] of people who seem to earn a lot of money with very little effort."

"I think we all work slightly differently, Suchet, Fraser, Pauline Moran and myself. David is a very meticulous actor; he works everything down to the last detail. This is his strong point as an actor which, of course, is perfect for the part of Poirot. He is able to use this characteristic to an infinitesimally fine degree to show how Poirot is. I, on the other hand, am rather sloppy as an actor. I tend not to plan ahead too much. I always know my lines, but, I don't like to plan a performance too carefully because I enjoy responding to what's going on around me on the day of filming.”
Zuletzt geändert von James am 25.03.2014, 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
"I don't know why I bother sometimes. I may as well stay at home and do my garden. Who do you want me to arrest now?"
(Chief Inspector James Japp in "The Mystery of the Spanish Chest")

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