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London und Torquay 2003

Donnerstag, 01.05.2003: London - Torquay

 

Heute Nacht regnet es. Kurz vor dem Aufstehen höre ich um ca. 7.20 Uhr einen Knall, der wie ein Donner klingt. Beim Frühstück bessert sich aber das Wetter.

Heute ist in England kein Feiertag, der ist erst am ersten Montag im Mai, also am 05. Mai. Trotzdem finden in London Mai-Demonstrationen statt. Als Norman und ich auf dem Weg zur U-Bahn-Station Queen's Park sind, kommt uns Doris, die Mutter von Normans Postboten entgegen. Sie wollte bei Sainsbury's einkaufen, doch habe es dort eine Explosion gegeben und der Laden sei geschlossen. Vermutlich kam das Geräusch, was wir einen Donner hielten, von der Explosion. Norman bringt das mit den angekündigten Aktionen gegen Großkonzerne in Verbindung. Glücklicherweise ist die U-Bahn-Station von der Sperrung nicht betroffen und so erreichen wir ganz pünktlich Paddington. Dort steigen wir in den Great Western. Der Zug ist ziemlich voll, erst eine Stunde vor Newton Abbot, wo wir umsteigen müssen, leert sich der Zug. 

Kurz nach 13 Uhr steigen wir in Newton Abbot in den Bummelzug nach Torquay um. Dort "gönnen" wir uns - wie Norman sagt - ein Taxi, da der Bahnhof am Rande der Stadt liegt. Eine gute Entscheidung, denn wir müssen feststellen, dass unser Hotel - das Gleneagles - weiter von der Innenstadt entfernt ist, als der Plan uns glauben ließ und zudem auf einer Anhöhe liegt. Bizarrerweise sind die Zimmer nicht nummeriert, sondern haben Namen: ich wohne in "Lavender", Norman in "Mimosa".

Nach dem Auspacken und etwas Ausruhen machen wir uns auf dem Weg nach Torquay. Zunächst stoppen wir im Torquay Museum und stellen im Shop fest, dass es inzwischen Agatha-Christie-Schokolade gibt. Wir entscheiden uns gegen eine Besichtigung, da wir das Museum bereits 1999 besichtigt haben und es zudem keinen besonders einladenden Eindruck macht.

Wir gehen stattdessen zum Strand und schauen in der Touristeninformation herein. Fast der gesamte Shop dort ist der Queen of Crime gewidmet, es gibt Bücher, Videos und jetzt auch DVDs. Leider keine Christie-Postkarten, das hätte, so die Dame an der Kasse, ihre Tochter untersagt, damit ihre Mutter nicht zu sehr vermarktet würde.

Wir machen uns auf die Suche nach einem Café und finden um die Ecke auch ein sehr schönes. Zum Draußensitzen ist es leider etwas zu kalt. Nach einer Stärkung bei Sandwiches und Cola beginnt der "steile Aufstieg" zu unserem Hotel. 45 Minuten später sind wir dort.

Der angekündigte Dinner mit sechs Gängen umfasst tatsächlich sechs Gänge und gegen 20.30 Uhr sitze ich sehr gesättigt wieder in "Lavender" und lese noch etwas.

Die Fotos zur Reise finden Sie in meiner Gallery

Stand: 28.04.2012

 
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