Die Zwei in Amerika 15. Tag: Freitag, 4.10.1996: San Francisco

Heute konnten wir es geruhsamer angehen lassen. Um 8 Uhr gefrühstückt, großes Büfett. 9.00 Uhr, nachdem wir alles für Samstag mit der Limousine zum Flughafen am geregelt hatten, Einstieg in den Bus. Das Wetter versprach schön zu werden. Doch nach ein paar Kilometern gerieten wir in eine richtige Waschküche. Wir sahen zahlreiche Felder und Gärtnereien auf denen Kürbisse für Halloween (Erntedank) verkauft wurden. An einer hielten wir an. Der nächste Stopp: ein Obstverkauf. Dort bekam man Artischocken in allen Variationen. Dann Weiterfahrt nach Monterey. Hier wurden früher Ölsardinen gefischt und in Dosen verpackt. John Steinbeck hat das in seinem Roman „Cannery row“ festgehalten. Da inzwischen wegen Überfischung keine Sardine mehr schwimmt, sind die ehemaligen Werften zu Shops und Restaurants umgewandelt worden. Außerdem hat Monterey ein großes Aquarium. Nach Besichtigung der ehemaligen Werften, kurzer Imbiss. Zu meinem Hot Dog bekam ich nur einen leeren Colabecher. Nach Rückfrage stellte sich heraus, dass man seinen Becher an einem Automaten an der Seite selbst füllen musste. Nach der Pause fuhren wir nach Carmel. Schon wieder ein Einkaufszentrum auf dem Programm. Die „Amis“ könnten sich ‘mal was anderes einfallen lassen, als an jeder Ecke Shops zu bauen. Kaffee in einem französischen Lokal getrunken, der Kuchen gut, aber unverschämt teuer (Tortelette 6,00 DM), wohlweislich stehen die Preise nicht an den Stücken. Rückfahrt länger als gedacht. Wegen Stau erst um 18.45 Uhr in San Francisco angekommen. Wenigstens kamen wir auf der Sonderspur für Fahrzeugen mit mehr als einem Insassen gut voran. Mit Georg und Frau bei Mancy’s ausgestiegen. Wir mussten uns schon von Gill verabschieden, da sie zum geplanten Treffen um 20.30 Uhr in der Hotelbar leider nicht kommen konnte. Obendrein wollte sie noch mit Küsschen verabschiedet werden. Ein Händedruck hätte es auch getan. Bei Mancy’s eine Enttäuschung erlebt. Erst mal natürlich im falschen Haus, nämlich für Damen gelandet. Die Durchsage um 13 Minuten vor Ladenschluss war der Gipfel. Dagegen ist so manche abendliche Durchsage in der UB Dortmund Musik für die Ohren. Zunächst dachte ich, es handle sich um eine Erdbebenwarnung (Gill hatte im Bus von dem Erdbeben berichtet, das sie 1989 in San Francisco miterlebt hatte). Auch die Akustik war miserabel. In einem anderen Geschäft noch ein T-Shirt erstanden. Dann zurück ins Hotel. Abends war es an der Bar ganz nett. Um 21.30 Uhr ins Zimmer, Koffer gepackt und schlafen gegangen.

Die Fotos zu dieser Etappe finden Sie in meinem Fotoalbum.

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