Greenway, Paignton und And then there were none

Wie häufig das Agatha Christie Festival oder die Christie Week – wie die Veranstaltung früher hieß – stattgefunden hat, lässt sich nur schwer sagen. Mein erster Besuch war 2005. Obwohl das Event mittlerweile als International Festival firmiert, ist das Programm – nicht nur meiner Meinung nach – in diesem Jahr etwas mager. Die Buchung findet seit dem letzten Mal zentral statt. Dieses Mal musste man quasi die Katze im Sack kaufen: es wurde lange vor Veröffentlichung des kompletten Programms eine Dauerkarte angeboten – und erst kurz vor Beginn des Festivals gab es auch Karten für Einzelveranstaltungen.

Da die ersten Veranstaltungen erst für den heutigen Abend angesetzt sind, fahre ich mit John Curran in einem Taxi nach Greenway. John wird dort von Arte für eine Fernsehsendung interviewt. Ein Christie Festival ohne einen Besuch von Greenway, dem Ferienhaus von Agatha Christie in ihrer Heimat Devon, wäre für mich kein richtiges Christie-Festival. In diesem Jahr stellt Agatha Christie Limited alte Briefe von Fans an die Queen of Crime aus. Unter anderem auch einen Brief des damaligen 17-jährigen John Curran …

Zurück fahre ich von Greenway Halt mit dem Steam Train nach Paignton. Ich kaufe ein Ticket für die Abendaufführung von „And then there were none“. Zu Fuß gehe ich von Paignton nach Torquay. Ein sehr schöner Weg, zumindest so lange man am Strand lang gehen kann. Das letzte Stück führt leider an einer viel befahrenen Straße entlang.

Am Abend geht es mit dem Bus zurück nach Paigton ins Theater. Dafür verzichte ich auf den Book Launch des Comic Books „Agatha: the real life of Agatha Chrstie“ von Anne Martinetti und Guillaume Lebeau. Norman besucht den Vortrag „Revolutionary ride“ der jungen Britin Lois Pryce, die auf einem Motorrad alleine durch den Iran gereist ist. Der Christie-Bezug der Veranstaltung ist sehr lose: Frau – Reisen – Orient.

Abends trifft man sich im „Grand Hotel“.
Fotos vom Ausflug nach Greenway in meinem Fotoalbum

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