Devon and creativity und endlich etwas über Agatha

Am heutigen Donnerstag beginnt endlich das Hauptprogramm. Die meisten Vorträge und Veranstaltungen finden in Torre Abbey statt. Der erste Vortrag ist leider eine Enttäuschung. Der Lokalhistoriker
John Risden hatte schon einige Vorträge über Agatha Christie und Torquay gehalten. Aber in seinem Vortrag „Creativity and the South Devon Landscape“ geht es gar nicht um Agatha Christie. Stattdessen zeigt er einige landschaftlich schöne Fotos der Grafschaft Devon und skizziert das Leben von der Steinzeit bis heute. Der Applaus am Schluss ist eher höflich.

Julius Green hatte bereits im Jubiläumsjahr 2015 über sein Buch „Curtain up“ über Agatha Christie und ihre Bühnenwerken berichtet. So bietet sein Vortrag „From page to screen“ denjenigen, die schon auf dem Christie Festival 2015 waren, nicht viel neues.

Ein echtes Highlight ist Christie-Biographin Janet Morgan, deren Buch bereits 1984 erschien und das in diesem Jahr mit einem neuen Vorwort erschienen ist. Sie erzählt frei von ihrer ersten Begegnung als damals junge Frau mit Agathas Tochter Rosalind, ihren Recherchen – insbesondere über das Verschwinden von Agatha Chrstie im Jahr 1926. Wozu überhaupt eine Biographie, wo ihre Mutter doch selber eine Autobiographie veröffentlicht habe – ob das nicht reiche, war damals die typisch direkte Frage von Rosalind. Um dann, als das Buch geschrieben war, zu ihrem Sohn Mathew zu sagen „Gar nicht mal schlecht“. Ein hohes Lob aus dem Mund der überkritischen Rosalind.

Der Tag wird abgerundet durch Dr. John Currans schon traditioneller „Mystery film Night“. Ich bin einer der wenigen, der vorher weiß, was gezeigt wird. Es ist die Verfilmung von „Spider’s web“ aus dem Jahr 1960, die kurz vorher von Pidax in Deutschland veröffentlicht worden war, noch bevor sie im UK neu auf DVD erschien. John hatte mich darüber zu Stillschweigen verdonnert. Und ich hatte die DVD, als sie geliefert wurde, mir nicht sofort angeschaut, sondern auf seine Film Night gewartet.

Fotos vom dem Tag in meinem Fotoalbum

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