Giftige Pflanzen, Christie-Filme und Tod auf dem Nil

Am letzten Tag des Christie-Festivals für mich besuche ich morgens die Garden Party im Garten von Torre Abbey. Viel gibt es nicht zu sehen: gerade einmal vier Zelte sind aufgestellt.

Ali Marshall, Head gardener von Torre Abbey, gibt zwischendurch Informationen über giftige Pflanzen, die in Agatha Chrisstie Romanen wichtige Rollen spielen. Aber auch dieser Vortrag war schon einmal auf einem Christie-Festival gehalten worden.

Ein weiteres Highlight am Nachmittag ist der Vortrag von Mark Aldridge „Christie on Screen“. Er weiß so viel über Christie-Verfilmungen zu berichten, dass er mit dem Jahr 1974 und „Murder on the Orient Express“ schließt. Hoffen wir auf einen zweiten Teil bei einem nächsten Christie-Festival.

Der Film am Abend „Death on the Nile“ mit Peter Ustinov findet trotz des kühlen Wetters diesmal doch draußen auf dem Gelände von Torre Abbey statt. Trotz ausgeteilter Decke sehne ich mich bei dem Film nach der Hitze Ägyptens.

Am nächsten Tag – das Festival ist noch nicht ganz zu Ende – fahre ich zurück nach London. Es war schön, so viele Freunde und bekannte Gesichter wieder zu treffen. Das Festival war allerdings unbefriedigend: viele Veranstaltungen waren Neuauflagen und neue Events (zum Beispiel die Rezitationen von arabische Poesie) hatten wenig Bezug zu Agatha Christie und ihrem Werk.

Am Abend sehe ich mit in London die abgedrehte Komödie „The play, that goes wrong“ an. Und was da alles schief läuft! Am nächsten Morgen fliege ich zurück, diesmal nach Dortmund.

Fotos von dem Tag in meinem Fotoalbum

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