09.09.1999: Penzance – Glastonbury – Bristol

Nun doch wieder Kofferpacken! Nach dem Frühstück fahren wir nach Osten in Richtung Tintagel, wo sich die Ruine der sagenhaften Residenz von König Artus befindet. Wir machen wieder eine schöne Küstenwanderung.

Die Burgruine Tintagel Castle liegt hoch oben auf zwei Steilklippen. Hier ist Artus der Legende nach groß geworden.
Wir fahren am Mittag weiter durch die Grafschaften Devon und Somerset zur Ruine der Abtei von Glastonbury. Glastonbury rühmt sich damit, die früheste Stätte des Christentums in England zu sein. Der Überlieferung nach soll Joseph von Arimathäa, der Onkel von Jesus, nach Glastonbury gekommen sein, um der Insel das Christentum zu bringen. Bei sich trug er den Kelch, aus dem Christus beim letzten Abendmahl getrunken hat. Am Weihnachtstag des Jahres 60 stieß Joseph am Glastonbury Tor seinen Wanderstecken in die Erde, der sich in einen weiß blühnenden Rosenbusch verwandelte. Diesem Zeichen Gottes gehorchend errichtete Joseph die erste Kirche. Es gibt zwei Weißdornbüsche auf dem Gelände der Abteiruinen, die zweimal im Jahr blühen, zu Weihnachten und im Frühling. Im Jahre 1191 wollen Mönche die Grabstätte von Artus und seiner Frau gefunden haben. Ein Schrein wurde errichtet, was die Attraktivität Glastonburys als Pilgerziel außerordentlich steigerte. Mit Heinrich VIII. ging der Glanz zu Ende. Die reichste Abtei Englands wurde aufgelöst, die Kirche zerstört. Geblieben sind eindrucksvolle Ruinen.
Bevor wir uns auf den Weg nach Bristol – unserem Standquartier für heute – machen, nehmen wir noch unterwegs Wells mit seiner berühmten Kathedrale „mit“.
Am Spätnachmittag fahren wir weiter nach Bristol. Halb Bristol ist eine Baustelle, da die Stadt zum Millennium sich einige Gebäude spendiert hat.
Die Fotos zu dieser Etappe finden Sie in meinem Fotoalbum

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