William führt die Meute an

Prinz William folgt dem Beispiel seines Vater und war auf bei der Beaufort-Jagd ganz vorne dabei. William verließ das Rugby-Spiel seines Bruders, um bei der Jagd in der Nähe von Highgrove, wo sein Vater lebt, mitzumischen. Sie ist die Lieblingsjagd seines Vaters. William war fast den ganzen Tag zu Pferd und blieb vorne bei der Meute. Vermutlich war es bereits Williams zweite Jagd seit Saisonbeginn am 2. November.

Der Prince of Wales eröffnet durch IRA zerstörte Kirche wieder

Die mittelalterliche Kirche St. Ethelburga in der City of London, die 1993 einem Bombenanschlag der IRA zum Opfer fiel, wurde am 13. November vom britischen Thronfolger wiedereröffnet. Charles besichtigte die Restaurationsarbeiten und bekam die St. Ethelburga-Rose überreicht. Die Kirche stammt aus dem Jahre 1370 und überlebte sowohl das große Feuer von London als auch die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Sie wurde nun als Zentrum für Versöhnung und Frieden wiedereröffnet. Der Prinz pries dabei die Architektur von St. Ethelburga und beklagte, dass sie im Schatten eines neuen von Lord Forster entworfenen Versicherungsgebäudes liegt, das er „einen gigantischen zotteligen gläsernen Tintenfass-Verschluss“ nannte. Privatpersonen und Firmen brachten 3,3 Millionen Pfund für die Restaurierung des Kirchengebäudes auf.

Prince Harry heiß begehrt

Nicht Prince William, sondern Prince Harry ist der begehrteste britische Junggeselle. Dieser Auffassung ist zumindest das Lifestyle-Magazin „Tatler“, das den 18-jährigen auf Platz eins einer Liste mit den begehrtesten Singles setzte. „Harry ist gerade erst in der Londoner Szene aufgetaucht und die Frauen sind schon total verrückt nach ihm“, sagte der Herausgeber des Blattes, Geordie Greig. „Er ist respektlos, spitzbübisch und sieht blendend aus.“ Die begehrteste Junggesellin an der Themse ist laut „Tatler“ die amerikanische Schauspielerin Gwyneth Palthrow.

Harry Potter ist schon wieder platt

Der zweite Harry-Potter-Band erscheint am 31. Oktober in plattdeutscher Sprache. Der Band trägt den Titel „Harry Potter un de grulig Kamer“ und kostet 16,80 EUR. Ins Plattdeutsche übersetzt wurde das Buch von Hartmut Cyriacks, Reinhard Goltz udn Peter Nissen für den Kieler Verlag Michael Jung. Der erste Band auf Niederdeutsch „Harry Potter un de Wunnersteen“ ist bereits in zweiter Auflage erschienen.

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Harry Potter un de Wunnersteen
Harry Potter un de grulig Kamer

Report on the Agatha Christie Theatre Festival at Westcliff-on-Sea

Ein Bericht – ebenfalls von Norman Home – über den Besuch der Premiere von „Verdict“ (ein weniger bekanntes Theaterstück der Queen of Crime“ im Jahre 1958 in London und über die Aufführung im Jahre 2001 beim Agatha Christie Theatre Festival in Westcliff-on-Sea)
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Blaue Plakette am früheren Haus der Christie in London

An zahlreichen Häusern in London erinnern blaue Plaketten an berühmte frühere Bewohnern. Nun war es an der Zeit, die Londoner Residenz der Queen of Crime entsprechend zu kennzeichnen. Doch beinahe wäre die Plakette am falschen Haus angebracht worden. Und schuld daran wäre Agatha Christie selbst gewesen. Emily Cole, Historikerin und bei British Heritage für die blauen Plaketten zuständig, fand heraus, dass die Christie in Sheffield Terrace, Kensington lebte, und nicht in Nummer 48, wie Agatha Christie in ihrer Autobiographie selbst geschrieben hatte und zu dem zahlreiche Christie-Fans deswegen gepilgert waren. Als der Auftrag herauszufinden, welche der zahlreichen Adressen der Christie die Auszeichnung verdient, auf ihrem Schreibtisch landete, glaubte Emily Cole, dass es ein Fall wie jeder andere sei. „Agatha Christie hatte sieben Hauptadressen“, sagt Mrs. Cole, „Sie liebte Häuser, das war eines ihrer Leidenschaften.“ Mrs. Cole schaute in der Autobiographie der Schriftstellerin nach, welche der in Frage kommenden Adressen für ihre persönliches Leben und ihre berufliche Karriere am bedeutensten war. Bald stand für sie fest, dass es das Haus in der Sheffield Terrace ist, wo die Autorin 1934 bis 1941 mit ihrem Mann Max Mallowan lebte. Zum einen, war es das einzige Londoner Haus, in dem sie ein eigenes Schreibzimmer hatte, zum anderen, weil in dieser Zeit einige ihrer berühmtesten Romane entstanden: „Mord im Orient Express“, „Die Morde des Herrn ABC“ und „Tod auf dem Nil“. Außerdem hatte Christie selbst geschrieben, dass es eine der sorgenfreisten Zeit ihres Lebens gewesen sei, „es war ein glückliches Haus“.

Als Mrs. Cole dann Sheffield Terrace 48 besuchte, stellte sie fest, dass Christies Beschreibung des Hauses nicht zu Nummer 48 passte. Ein Besuch im Londoner Stadtarchiv und mühsame Recherchen brachten es dann ans Licht: laut Wahlregister lebte Agatha Christie in Nummer 58 und nicht 48. Außerdem passte Christies Hausbeschreibung genau auf Nummer 58.

Wie es bei Agatha Christie zu der Verwechselung kam, ist allerdings ungeklärt. Vielleicht lag es daran, dass sie in ihrem Leben in zwei Häusern mit der Nummer 48 gelebt hat.

Auflösung der Agatha Christie Society

Nachdem die Gesellschaft bereits 1999 von London nach New York verlegt wurde, wurde sie nun im November 2001 aufgelöst. Zur Begründung schrieb der Präsident der Society, Mathew Prichard (der Enkel von Agatha Christie), dass die Gesellschaft zu kostenintensiv ist. Stattdessen will man die Website der Queen of Crime ausbauen, um den Fans weiterhin Informationen über ihre Lieblings-Krimiautorin zukommen zu lassen. Geplant ist eine E-Mail-Diskussionsgruppe, ein Newsletter und ein Veranstaltungskalender. Die Jahrestreffen der Mitglieder und der gemeinsame Besuch in der „Mausefalle“ werden aber wohl entfallen

Mischt sich Prinz Charles zu sehr in die Politik ein?

Der britische Thronfolger steht in der Kritik, weil er sich zu häufig in die Politik einmischen soll. Nach Informationen der „Daily Mail“ führt der künftige König einen „Briefkrieg“ gegen die „Regierung Ihrer Majestät“. Etwa alle zwei Wochen landet demnach ein Beschwerdebrief bei Premierminister Tony Blair oder einem seiner Minister. Justizminister Lord Irvine fühle sich geradezu von Charles „bombadiert“. Für den Fall, dass die Labour-Regierung wie geplant die traditionelle Fuchsjagd verbietet, soll Charles – wohl scherzhaft – gedroht haben, ins Ausland zu emigrieren und den Rest seines Lebens Ski zu fahren.

(DPA)

Harry will Prinz der Herzen werden

Dianas Sohn wurde in diesem Jahr 18 Jahre. Der junge Mann hatte es nicht einfach dieser Tage. Im September wurde Henry Charles Albert David Windsor, den jedermann nur Prince Harry nennt, volljährig. Ist er aber schon erwachsen? Hat er seine Rolle schon gefunden? „Playboy-Prinz“ und „Kiffer-König“ wurde er genannt, seit er in der Vergangenheit mit Alkohol und Drogen experimentierte.

Jetzt versucht Harry selbst, sich ein neues Image zu geben. In Lady Dianas Fußstapfen will er treten und besuchte jetzt Krankenhäuser und Obdachlosenheime. Die Geburtstagsparty wurde abgesagt, stattdessen wird er den Tag im Gedenken an seine Mutter begehen.

Wer Prinz Harry am 11. September beim Gedenkgottesdienst in der St. -Paul’s Cathedral sah, bekam einen ersten Eindruck vom Imagewandel. Hochgeschossen, einen ganzen Kopf größer als sein Vater, mit mit rotem Wuschelschopf und ernster Miene stand er da und gab den Briten zu verstehen, dass er Abscheid von seiner wilden Jugend genommen hat. Tatsächlich scheint der Imagewandel zu funktionieren. Die britischen Zeitungen haben für ihn jetzt einen neuen Namen parat: Prinz der Herzen.

Die Rolle als Dianas Erbe ist damit die vorerst letzte Stufe in der Entwicklung eines durch die Medien gesteuertenn Charakterbildes. Es begann mit ihrem Begräbnis. Damals ging Harry tapfer hinter dem Leichenwagen der Prinzessin Diana durch die Straßen von London, und die ganze Welt hatte Mitleid mit dem zwölfjährigen kleinen Prinzen. „Es war die erstaunlichste Demonstration von Mut, die ich jemals sehen werde“, bewunderte ihn dafür sein Onkel Earl Spencer. Ein paar Jahre später machten Fotos Schlagzeilen, die den 14-jährigen bei einem halsbrecherischen Abseilen kopfüber von einer Talsperre zeigten. Sie unterstrichen, dass Harry wohl eher ein Sportsmann als ein Bücherwurm ist.