England: zum Zweiten

2020 konnte ich Corona-bedingt nicht nach England fahren, letztes Jahr wenigstens einmal. Dieses Jahr gleich dreimal. Im Juni war ich bereits da zur Konferenz „Bodies from the Library„. Heute fahre ich, um das Rival von Billy Elliot in Leicester anzusehen. 2016 verabschiedete sich das Musical nach elf Jahren aus dem Londoner West End. Ich war damals bei der letzten Aufführung dabei.

Doch erst einmal mache ich Zwischenstation in London. Diesmal übernachte ich wieder im sehr zentral gelegenen Premier Inn am St. Pancras Bahnhof – mit Blick auf die British Library. Am Flughafen Düsseldorf klappt alles ziemlich reibungslos. Wegen der Schwierigkeiten bei der Kofferabfertigung von der häufig berichtet wurde, reise ich nur mit Handgepäck an. Nur die Zugfahrt zum Flughafen ist wieder ein Desaster! Mit 25 Minuten Verspätung fahren wir ab. In Essen heißt es, wir sollen aussteigen, da der Zug aufgrund seiner Verspätung nicht weiterfährt und in einen Zug zum Düsseldorfer Flughafen umsteigen. Der ist proppenvoll – und fährt nicht ab. Nach zehn Minuten wird durchgesagt, dass der Zug wegen eines medizinischen Notfalls nicht abfahren könnte. Als der Zug, der eine Stunde nach meinem von Münster zum Flughafen einfährt, steige ich in diesen. Mit 70 Minuten Verspätung erreiche ich endlich den Flughafen.

In London Heathrow verläuft alles fahrplanmäßig. Kurz vor 18 Uhr Ortszeit erreiche ich mein Hotel. Nach dem Einchecken mache ich mich gleich zum Phoenix Theatre auf. Dort schaue ich mir „Come from away an“. Das Stück spielt um die Zeit vom 11. September 2001 in Gander, Neufundland (Kanada). Dort sind 42 Flugzeuge gestrandet, weil sie an ihren eigentlichen Zielen nicht landen durften. Die Besatzung und Passagiere erfahren eine unerwartet herzliche Aufnahme und Hilfsbereitschaft von den Einwohnern dort. In den Tagen des Zwangsaufenthalts dort entstehen viele Freundschaften. Die Botschaft des Musicals ist gut und „uplifting“, die Songs bleiben aber leider nicht im Gedächtnis haften. Ungewohnt: das Stück wird ohne Pause gespielt, so dass ich schon recht früh im Hotel zurück bin.

Fotos aus London in meinem Fotoalbum.

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